Lothar Seffert - 10.000 km im Truck Camper

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10.000 km im Truck Camper: краткое содержание, описание и аннотация

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Die Amerikaner sind oberflächlich, haben keine Geschichte, keine Kultur, ernähren sich von Fast Food und verstehen kann man sie auch nicht. Dergleichen Vorurteile gibt es viele. Besser als Vorurteile zu pflegen ist es, das Land zu bereisen und sich gegenseitig kennenzulernen.
Aber wo anfangen? Die USA sind so riesig. Das ist nicht nur ein Land, es so vielfältig wie ein Kontinent. Der Blick auf die Landkarte zeigt es schon. Wir entscheiden uns für den westlichen Teil, meine Frau und ich.
Wir reisen gern, sind Camper und deshalb, warum nicht mit dem Wohnmobil die USA kennenlernen? Wir stellen fest, dass hier einiges anders abläuft, als wir es von Europa her gewohnt sind.
Wir fahren sechs Wochen mit einem Truck Camper durch 15 Nationalparks und State Parks im Westen der USA. Wir durchqueren faszinierende Landschaften, beobachten wilde Tiere und lernen neue Freunde kennen. Es wartet manche Überraschung auf uns. Nicht immer geht alles glatt.

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In Phoenix haben wir einmal einen bestimmten Westernshop in einer Einkaufsmall gesucht und nicht gefunden. Die Adresse hatten wir aus dem Internet. Ein Geschäftsinhaber eines Antiquitätenladens war sofort bereit zu helfen und rief die Telefonauskunft an. Er erfuhr dort, dass das gesuchte Geschäft tatsächlich früher einmal existierte, aber im Nachbarstadtteil die Zentrale dieser Geschäftskette wäre. Er beschrieb uns ausführlich den Weg dorthin und wir fanden den Laden dank seiner Hilfe dann auch.

Als wir das Wohnmobil übernommen hatten, wunderte ich mich, warum das Rückenkissen bei meiner Sitzbank so schief angebracht war. Nun drehe ich mein Sitzkissen um, weil es vorn durchgesessen ist und unbequem wird. Dabei entdecke ich eine dunkle zusammengefaltete Reisetasche, die zwischen den Polsterteilen klemmt. Daher also diese Schiefstellung! Ein Vormieter, wie sich aus einem Hinweis an der Tasche ergibt, offenbar aus Chile, hat sie hier vergessen. Die Tasche sollte uns noch gute Dienste leisten. Das Stromkabel ist fest mit dem Fahrzeug verbunden. Es befindet sich hinter einer Seitenklappe. Bei Anschluss an die Stromversorgung des Campingplatzes muss diese Klappe zwangsläufig ein wenig offen bleiben. Dadurch gelangt kalte Luft an den Sanitärbereich des Wohnmobils. Deren Seitenwand wird bei Frost eiskalt. Also benutze ich ab sofort bei tiefen Temperaturen die ausgefaltete Tasche, um die offenen Spalten der Klappe von innen abzudichten.

Am Abend und in der Nacht wird es richtig stürmisch und am Morgen haben wir nur 4°C.

Weiter geht es auf dem Highway 80 durch die Wüste des nördlichen Nevada. Was für eine tolle unberührte Landschaft! Jeden Morgen starten wir mit diesem unglaublichen Freiheitsgefühl, welches dieses Land auf uns ausstrahlt und freuen uns auf die neuen Dinge, die da kommen werden.

Bei Elko halten wir an dem California Trail Center, ein Museum, das außen und innen sehr interessant gestaltet ist und wo keine Eintrittsgebühr verlangt wird. Es sind nicht viele Besucher da. Im Eingangsbereich werden wir gleich von einem älteren Angestellten begrüßt. Wir erfahren, dass er früher Polizist war und sich jetzt im „Ruhestand“ befindet. Wie üblich fragt er, wo wir herkommen und wie so oft, hat auch er Vorfahren aus Deutschland. Unser Land genießt offenbar einen guten Ruf bei der Bevölkerung. Manche berichten, dass sie als Soldaten dort stationiert waren. Viele kennen es auch als Touristen oder eines der Kinder oder Enkel studiert dort.

Innen im Museum gibt es mehrere Räume, in denen mit Hilfe lebensgroßer Figuren Szenen der ehemaligen Siedlertrecks nachgestellt werden. Da wird beispielsweise gezeigt, wie am Rastplatz gekocht und musiziert wurde und nebenbei die Waffen gereinigt. In einer anderen Szene begegnet ein Siedler einem Indianer und tauscht mit ihm Waren aus. Im Hintergrund schaut dabei eine junge Siedlerin ängstlich aus einem Planwagen zu.

Ausführlich wird auch die Zeichensprache erklärt, mit der sich Menschen verständigt haben, die die Sprache des anderen nicht verstehen. Kleidung, Waffen und Alltagsgegenstände sind ausgestellt. Alte Landkarten verdeutlichen, dass sich die Trecks durch ein Gebiet wagten, das unerschlossen war und jede Menge Risiken barg. Nachdenklich machen uns Darstellungen von einer Familie, die mit Spaten und Kopfbedeckung in den Händen vor einem frischen Grab stehen. Auf dem nächsten Bild sieht man dann einen Kojoten, der die Steine von solch einem Grabhügel wegscharrt. Vor dem Museum sieht man Planwagen und Skulpturen von Scouts und Siedlern. Dazu Sprüche auf Tafeln wie (sinngemäß): „Verlasse nie den vorgegebenen Weg der Wagengespanne“. Das war damals sicher überlebenswichtig.

Im nahen Ort finden wir einen Baumarkt der Kette, die Rick uns empfohlen hatte. Dort bekomme ich kleine Metallplatten, Schrauben und Muttern, mit denen ich später die Tasche reparieren werde. Das Werkzeug dazu werden uns Verwandte mitbringen, mit denen wir uns in Texas verabredet haben.

Am frühen Nachmittag erreichen wir den kleinen RV Park bei Wells, den wir schon zu Hause herausgefunden hatten und von einem sehr netten älteren Ehepaar betrieben werden soll. Der Platz hat sich auch dem von uns genutzten Rabattsystem angeschlossen. Er liegt, wie fast alle Campingplätze, dicht an der Autobahn und ist daher nicht gerade leise. Der Eingangsbereich sieht aus wie eine ehemalige Tankstelle. Das Gelände ist, wie üblich, offen zugänglich, wird auch nachts nicht abgeschlossen. Wir fahren hinein. Niemand ist zu sehen, es gibt auch kaum Campingfahrzeuge auf der Wiese zwischen den Bäumen. irgendwie sieht alles veraltet und nicht vertrauenserweckend aus. Ist der Platz überhaupt in Betrieb? Wir wollen schon wenden und wieder weiterfahren, als ein alter Herr mit einem Golfmobil neben uns hält und fragt, wie lange wir bleiben möchten. Er ist so freundlich. Wir bringen es nicht über das Herz, weiterzufahren, zahlen die Übernachtungsgebühr ihm gleich in die Hand und stellen das Wohnmobil auf, wie er uns anweist. Er zeigt mir auch noch die Stelle, wo wir dumpen können. Sie ist ungefähr 5 Meter entfernt. Auch dahin läuft er nicht etwa, sondern fährt mit seinem Golfmobil.

Der Platz stellt sich als ganz angenehm heraus. Das einzige Sanitärgebäude ist einfach, aber sauber. An den Waschbecken sind kleine Gegenstände aufgestellt, um den Raum schöner zu gestalten. Zugang haben wir dort, wie fast immer auf der Reise, nur mit einem Code. Den müssen wir uns auf jedem Platz neu einprägen. Oft haben die Türen zu den unterschiedlichen Bereichen jeweils einen eigenen Code. Wir laufen auf dem in Details liebevoll gestalteten Platzgelände ein wenig herum. Die wenigen Campingfahrzeuge scheinen derzeit unbewohnt zu sein. In einem Baum hängt ein Sack. Bei näherem Hinsehen stellt es sich als ein geschossener Hirsch heraus, der zum Ausbluten hier baumelt. Das Geweih liegt am Boden daneben. Wir bleiben die einzigen Gäste heute.

Am Abend kochen wir und essen an dem schmalen Tisch im Mobil. Wir sitzen an den Längsseiten, anders geht es gar nicht. Die Sitze sind nicht sehr bequem und meine Frau kommt mit den Füßen nicht bis zum Boden, auch nicht so angenehm. Wir waschen ab. Danach sehen wir uns noch einmal die neuesten Fotos an und lassen den Tag Revue passieren. Immer wieder gibt es so viele neue Eindrücke, die erst einmal verarbeitet werden müssen. Ich schreibe mein Tagebuch, um den Überblick zu behalten, auch hinsichtlich Datum und Wochentag. Meine Frau hat sich Strickzeug mitgebracht und manchmal spielen wir unser mitgebrachtes Gesellschaftsspiel. Einen Fernseher haben wir nicht, vermissen aber höchstens den Wetterkanal, der wäre hilfreich. Aktuelle Informationen, auch Wettermeldungen, bekommen wir aber über das Internet.

Man sollte sich schon gut verstehen, wenn man sechs Wochen lang auf engstem Raum unterwegs ist. Auch wenn das Wohnmobil größer ist, kann es sonst Schwierigkeiten geben. Wir sind schon lange verheiratet und kennen die Stärken und Schwächen des anderen.

Bei dieser Art der Reise spielen natürlich auch Sprachkenntnisse eine Rolle. Ich kann mich in Englisch flüssig unterhalten. Meine Frau versteht das meiste. Sie schafft es aber auch, sich mit den Amerikanern zu unterhalten. Diese sind in der Regel sehr geduldig und ermutigen den Gesprächspartner immer wieder, nicht aufzugeben, sondern weiterzusprechen.

Für die Nacht wird Frost angesagt.

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