Stell dir vor, du läufst durch ein schönes großes Feld voller Blumen. Am Anfang des Feldes siehst du einen kleinen Weg, der dich in das Blumenmeer hineinführt. Langsam spazierst du diesen Weg entlang und schaust dich ein wenig um.
Links und rechts neben dir wachsen wunderschöne, strahlende Sonnenblumen, welche in der Sonne glänzen. Ein Stück weiter siehst du bunte Rosen. Rote, weiße und gelbe stehen dort und duften ganz herrlich. Du läufst weiter, fühlst dich rundum wohl und schnupperst den leckeren Duft der vielen verschiedenen Blumen. Du genießt die warme Sommerluft auf deiner Haut und atmest einmal tief ein und aus. Dabei kommt dir die Idee, einen kleinen Blumenstrauß für deine Mama zu pflücken. Vorsichtig zupfst du eine Sonnenblume, zwei rote Rosen und eine weiße Tulpe, die du neben der Rose entdeckt hast. Du freust dich über die hübschen, schillernden Farben und bist dir sicher, dass der Strauß deiner Mama sehr gut gefallen wird. Glücklich und entspannt machst du dich nun auf den Heimweg.
Wenn du möchtest, schließe deine Augen. Wenn nicht, kannst du sie auch gerne geöffnet lassen. Mache es dir bequem und lasse deine Gedanken fallen. Stelle dir nun einmal vor, du unternimmst einen schönen Spaziergang durch den Wald. Du verlässt den Raum, in welchem du dich gerade befindest und schlenderst gemütlich durch die Straßen in Richtung Stadtrand.
Dort angekommen, lässt du deinen Blick schweifen, um einen kleinen Weg zu finden, der in den Wald hineinführt. Schnell entdeckst du einen schmalen Gang zwischen zwei größeren Bäumen. Die Sonne glitzert so herrlich in den Baumkronen und du läufst in den Wald hinein. Im Wald ist es angenehm still. Kein Verkehrslärm, keine Flugzeuge, kein Baulärm. Du genießt diesen Moment, atmest tief durch und fühlst dich spürbar gelassener. Der Waldboden ist so schön weich und grün, sodass du beschlie0t deine Schuhe auszuziehen und barfuß weiterzulaufen. Du gehst weiter. Der kühle und weiche Untergrund gibt unter deinen Füßen hin und wieder ein wenig nach und massiert deine Fußsohlen dadurch ganz leicht. Du entdeckst einen kleinen Specht, der auf einer Tanne sitzt. Du beobachtest sein beschäftigtes Tun eine Weile, bis du ein paar Meter hinter der Tanne einen kleinen Bach erkennst. Du schlenderst hinüber, suchst dir eine gemütliche Stelle im Gras, lässt dich nieder und steckst deine Füße langsam in das kristallklare Wasser. Das kalte Wasser erfrischt dich herrlich. Du lehnst dich zurück und lauschst dem entspannenden Plätschern des Bachs, dem Singen der Vögel und dem Rauschen der Blätter im Wind. Du atmest nun noch einmal tief ein, streckst dich ausgiebig und ziehst deine Schuhe wieder an. In aller Seelen Ruhe läufst du den Weg, auf welchem du hergekommen bist, zurück nach Hause.
Es ist Sonntag. Du und deine Familie möchten heute einen Ausflug in ein Schmetterlingshaus ganz in eurer Nähe unternehmen. Schon oft hast du dir ein Buch über Schmetterlinge angeschaut und freust dich sehr, auf die bunten und hübschen Flatterlinge. Die Fahrt dauert nicht lange und ehe du dich versiehst, bist du in mitten einer anderen Welt – in der Welt der Schmetterlinge. Im Schmetterlingshaus ist es angenehm warm. Du schlenderst langsam drauf los und entdeckst viele verschiedene Pflanzenarten, in den schönsten Farben. Einige davon siehst du zum ersten Mal.
Du setzt dich auf eine Bank, lässt deine Blicke umherschweifen und träumst vor dich hin.
Da erspähst du den ersten Schmetterling, sitzend auf einem großen, grünen Blatt. Ganz ruhig hat er sich dort niedergelassen, nur ab und zu bewegen sich seine Flügel auf und ab. Du bewunderst sein hübsches Farbenkleid. Ganz weiß ist der Schmetterling, getupft mit winzigen Farbpünktchen. Du beobachtest nun auch noch andere Schmetterlinge. Jeder sieht anders aus, jeder hat ein einzigartiges, schönes Farbenkleid. Es werden immer mehr Schmetterlinge. Fast könnte man glauben, sie hätten sich zu einem Schmetterlingsfest verabredet. Du schließt deine Augen und stellst dir vor, selbst ein kleiner, schöner Schmetterling zu sein, flatterst mit deinen Flügeln auf und ab und fängst an, zu fliegen. Es fühlt sich angenehm und leicht an. Du lässt dich auf einem Blatt nieder und genießt den Anblick von hier oben. Ein anderer Schmetterling leistet dir Gesellschaft und ihr fangt an, um die Wette zu flattern. Vergnügt und munter düst ihr durch das Schmetterlingshaus, immer schneller, hoch und runter fliegt ihr durch die Lüfte. Wie in einer Achterbahnfahrt ist es dir angenehm schwindelig und es kribbelt überall. Du öffnest langsam deine Augen, verweilst noch eine Weile auf der Bank und denkst lächelnd an deinen traumhaften Schmetterlingsflug.
An einem wunderschönen, sonnigen Frühlingsmorgen schlenderst du fröhlich und entspannt über den Wochenmarkt. Der Himmel ist tiefblau und man kann keine einzige Wolke am Himmel entdecken. Die Sonne scheint angenehm warm. Mama möchte einen Apfelkuchen backen und hat dich beauftragt, Äpfel zu besorgen. Du schlenderst gemütlich an den verschiedensten Ständen vorbei und angenehme Düfte steigen dir in die Nase. Du atmest diese tief ein und aus. An einem farbenprächtigen und einladenden Obst und Gemüsestand, bleibst du schließlich stehen und greifst nach einer leuchtend gelben Zitrone. Du schließt deine Augen und schnupperst an ihr. Der süß-säuerliche Duft kitzelt dir in der Nase. Du befühlst die Schale der Zitrone. Sie liegt angenehm kühl in deinen Händen und du streichst sanft über die raue, kühle Schale. Die nette Verkäuferin bietet dir an, die Zitrone aufzuschneiden, um auch ihren Geschmack zu probieren. Du freust dich sehr über ihr nettes Angebot und streckst eine Hand aus, um eine Zitronenhälfte entgegenzunehmen. Nun schnupperst du nochmal an der frisch aufgeschnittenen Zitrone und der süß-säuerliche Duft ist noch viel intensiver als zuvor. Es bizzelt und kribbelt in deiner Nase, wie bei einem Brausepulver. Vorsichtig berührst du mit deiner Zungenspitze das Fruchtfleisch der Zitrone. Sie schmeckt süß, aber der saure Geschmack ist viel stärker, so dass du eine Grimasse schneiden musst. Da fällt dir ein Spruch ein, welcher dein Vater ab und zu sagt...”Sauer macht lustig” und musst darüber lauthals lachen und bist besser gelaunt als je zuvor. Du bedankst dich bei der Obstverkäuferin, für ihre nette Geste und schlenderst weiter über den fröhlichen, bunten Markt. Ein Stand mit wunderschönen Stoffen fällt dir als nächstes auf. Sie flattern sanft in der warmen Frühlingssonne und das Sonnenlicht tanzt munter mit ihnen um die Wette. Die Stoffe fühlen sich weich und geschmeidig an, sehr angenehm schmeicheln sie deiner Haut. Du schließt deine Augen und stellst dir vor, wie du mit vielen bunten Tüchern auf einer Wiese umherhüpfst. Du wirfst die Tücher nach oben und lässt sie einfach auf deinen Körper herabfallen. Warm und weich fühlt es sich an...Die Stimme des Stoffverkäufers holt dich aus deinen Träumen und er zeigt dir verschiedene, bunte Stofftaschen. Da fällt dir ein, warum du eigentlich auf dem Markt bist und da du noch Äpfel für Mama besorgen musst und du vergessen hast eine Tasche mitzunehmen, freust du dich über sein Angebot und kaufst dir eine. Nun wird es Zeit, sich um die Äpfel zu kümmern. Du schlenderst aufmerksam weiter über den Markt und nach einer Weile hörst du, einen Marktschreier, der Äpfel anpreist. Genau das, was du gesucht hast! So viele Äpfel auf einem Haufen hast du noch nie zuvor gesehen. In unzähligen Körben lachen dir rote, grüne und gelbe Äpfel entgegen.
Du trittst an den Stand heran und auch diesmal hast du Glück, mit einem netten Verkäufer, der dir einen aufgeschnittenen Apfel anbietet. Der Apfel duftet frisch und süß und du hast das Verlangen, sofort hineinzubeißen. Der Saft kommt beim Hereinbeißen geradezu herausgeflossen, so lecker und frisch ist der Apfel. Du lässt ihn dir in Ruhe schmecken und fragst den Apfelverkäufer, welche Äpfel sich zum Backen am besten eignen. Er zählt dir einige auf und du entscheidest dich für die Sorte Boskoop. Du reichst dem Verkäufer deine neue Stofftasche und er befüllt sie reichlich mit den frischen Äpfeln. Glücklich und entspannt gehst du zurück nach Hause und hast noch den Geschmack von Zitrone und Apfel im Mund....
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