Jane Austen - Lady Susan

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Dieses frühe Werk von Jane Austen entstand um 1795 und wurde 1805 um ein Schlusskapitel ergänzt. Im Mittelpunkt steht die adlige Witwe Lady Susan, die sich durch Schönheit, Cleverness und einen intriganten Charakter auszeichnet. Übersetzt wurde der Briefroman von Horst Tran aus München.

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Das Haus ist ansehnlich, die Einrichtung geschmackvoll, und alles bezeugt Wohlstand und Eleganz. Charles ist gewiss sehr reich; wenn ein Mann einen Anteil an einem Bankhaus erworben hat, schwimmt er im Geld. Sie wissen aber nichts damit anzufangen, genießen nur wenig Gesellschaft und besuchen London ausschließlich aus geschäftlichen Gründen. Wir werden dort ein so ödes Leben führen, wie es nur geht. Das Herz meiner Schwägerin will ich über die Kinder gewinnen; ich kenne schon ihre Namen und werde mich mit dem größten Feingefühl mit einem von ihnen befreunden, dem jungen Frederic; ich werde ihn auf den Schoß nehmen und den Tod seines lieben Onkels bejammern.

Der arme Manwaring! – Ich brauche dir nicht zu sagen, wie sehr ich ihn vermisse – wie sich ständig meine Gedanken um ihn drehen. Bei meiner Ankunft hier fand ich einen traurigen Brief von ihm vor, voller Klagen über seine Frau und seine Schwester und die Grausamkeit seines Schicksals. Ich tat den Vernons gegenüber so, als käme der Brief von seiner Frau. Wenn ich an ihn schreibe, dann nur verdeckt und über deine Adresse.

Auf immer die deine, S. V.

Brief 6

Mrs. Vernon an Mr. De Courcy

Churchill.

Mein lieber Reginald,

ich habe diese gefährliche Person kennengelernt und muss dir eine Beschreibung von ihr geben, obwohl ich hoffe, dass du bald in der Lage bist, dir ein eigenes Urteil über sie zu bilden. Sie ist wirklich ungemein hübsch. Wie skeptisch man über die Reize einer nicht mehr so jungen Dame auch denken mag, für meinen Teil muss ich doch sagen, dass ich selten eine so liebreizende Frau gesehen habe wie Lady Susan. Sie hat wundervolle blonde Haare, schöne graue Augen und dunkle Wimpern. Von ihrer Erscheinung her würde man sie nicht für älter als fünfundzwanzig halten, auch wenn sie in Wirklichkeit zehn Jahre darüber liegen muss. Ganz sicher war ich nicht geneigt, ihr Bewunderung entgegenzubringen, trotz allem, was mir über ihre Schönheit zu Ohren kam. Ich kann den Eindruck aber nicht verleugnen, dass sie auf eine ungewöhnliche Weise Ebenmaß, Glanz und Anmut vereinigt. Sie sprach mit mir so freundlich, offen und sogar herzlich, dass ich ohne das Wissen, dass sie mich wegen meiner Ehe mit Mr. Vernon immer verabscheut hat und wir uns vorher nie begegnet waren, den Eindruck hätte haben können, dass sie mir in Freundschaft verbunden ist. Man neigt, glaube ich, dazu, Koketterie mit einem selbstherrlichen Auftreten zu verbinden und eine dreiste Gesinnung mit dreistem Benehmen; zumindest hatte ich mit einem überzogenen Selbstwertgefühl bei Lady Susan gerechnet. Ihr Benehmen ist aber voller Liebreiz und ihre Stimme und ihre Manieren von gewinnender Sanftheit. Ich bedaure das alles, denn was kann es anderes sein als Verstellung? Man kennt sie leider nur zu gut. Sie ist schlau und einnehmend und hat all das Wissen über die Welt, das eine Konversation leicht macht. Zudem ist sie sehr redegewandt, gebraucht dies aber, wie ich meine, zu oft dazu, um Schwarz weiß erscheinen zu lassen. Sie hat mich von ihrem herzlichen Verhältnis zu ihrer Tochter fast schon überzeugt, obwohl ich so lange das Gegenteil für wahr hielt. Sie spricht mit solcher Zärtlichkeit und Sorge über sie und beklagt dabei so bitterlich, dass sie ihre Erziehung vernachlässigt habe, wiewohl sie das als gänzlich unvermeidlich darstellt, dass ich mich, um meinen Unglauben zu bewahren, zwingen muss, meine Erinnerung an die vielen aufeinanderfolgenden Frühlinge wachzurufen, welche die Ladyschaft in London verbracht hat, während ihre Tochter der Obhut der Diener in Staffordshire überlassen war oder einer kaum besser geeigneten Gouvernante.

Wenn ihr Benehmen auf mein nachtragendes Herz eine so große Wirkung hat, dann kannst du dir vorstellen, um wieviel stärker die Wirkung auf Mr. Vernons großzügiges Gemüt ist. Gerne würde ich so fest daran glauben wie er, dass sie Langford wirklich freiwillig verließ, um nach Churchill zu kommen. Und wäre sie nicht drei Monate lang geblieben, bevor ihr klar wurde, dass die Lebensweise ihrer Freunde ihrer Situation oder ihren Gefühlen nicht gerecht wurde, dann hätte ich glauben können, dass die Trauer um den Verlust eines Gatten wie Mr. Vernon, zu dem sie sich alles andere als untadelig verhalten hat, der Anlass für ihren Wunsch war, sich eine Zeitlang zurückzuziehen. Ich kann aber nicht vergessen, wie ausgedehnt ihr Aufenthalt bei den Manwarings war, und wenn ich darüber nachdenke, wie sehr sich ihre dortige Lebensweise von jener unterscheidet, der sie nun unterworfen ist, dann muss ich annehmen, dass es ihr Wunsch ist, ihren Ruf dadurch wiederherzustellen, dass sie sich, wenn auch spät, auf den Pfad der Anständigkeit begibt und sich deswegen von einer Familie löst, in der sie sich in Wirklichkeit besonders glücklich gefühlt haben muss.

Die Geschichte deines Freundes Mr. Smith kann aber nicht ganz stimmen, da sie in regelmäßigem Briefverkehr mit Mrs. Manwaring steht. Jedenfalls muss sie übertrieben sein; es ist kaum möglich, dass zwei Menschen von ihr dermaßen grob in die Irre geführt werden.

Die deine &c.,

CATH. VERNON

Brief 7

Lady Susan Vernon an Mrs. Johnson

Churchill.

Liebe Alicia,

es ist sehr gütig von dir, sich um Frederica zu kümmern, ich nehme dies dankbar als Zeichen deiner Freundschaft. Doch da ich an der Wärme dieser Freundschaft nicht zweifle, kann ich ein so großes Opfer von dir nicht verlangen. Sie ist ein dummes Mädchen und hat nichts, was für sie sprechen könnte. Deshalb möchte ich nicht, dass du auch nur einen Augenblick deiner wertvollen Zeit daran verschwendest, sie in euer Haus in der Edward Street zu schicken, insbesondere weil jeder Besuch sie so viele Stunden von der wichtigen Ausbildung abhält, die sie nach meinem Wunsch bei Miss Summers erhalten soll. Sie soll mit einigem Geschmack und großer Sicherheit spielen und tanzen lernen, denn die Anmut ihrer Hände und Arme hat sie von mir, und ihre Stimme ist recht angenehm. Ich wurde in ganz jungen Jahren verwöhnt und nie gedrängt, mich mit irgendetwas zu beschäftigen, so dass ich nun der Fertigkeiten ermangele, die eine hübsche Frau heutzutage braucht, um als tadellos zu gelten. Nicht dass ich eine Fürsprecherin der vorherrschenden Mode wäre, sich in allen Sprachen, Künsten und Wissenschaften zu vervollkommnen. Das ist reine Zeitverschwendung. Die französische, italienische und deutsche Sprache und das Musizieren, Singen, Zeichnen &c. zu meistern bringt einer Frau einigen Beifall ein, fügt der Liste ihrer Verehrer aber keinen einzigen hinzu. Worauf es schlussendlich ankommt, sind Anmut und Manieren.

Ich meine deshalb, dass Frederica nur einer oberflächlichen Ausbildung bedarf, und hoffe, dass sie das Internat nicht lange genug besucht, um sich irgendetwas gründlicher anzueignen. Vielmehr hoffe ich, dass sie innerhalb der nächsten zwölf Monate die Frau von Sir James wird. Du weißt, worauf ich diese Hoffnung gründe, und es ist sicherlich eine gute Basis, denn für ein Mädchen in Fredericas Alter muss ein Schulbesuch demütigend sein. Übrigens solltest du sie aus diesem Grund besser nicht einladen, denn ich will, dass sie ihre Situation so unangenehm wie möglich findet. Ich bin mir in Bezug auf Sir James jederzeit ganz sicher und könnte ihn dazu bewegen, sich in einem Brief erneut um Frederica zu bewerben. Zwischenzeitlich ersuche ich dich, ihn davon abzubringen, sich anderweitig zu binden, wenn er nach London kommt. Lade ihn doch gelegentlich zu einem Besuch ein und sprich mit ihm über Frederica, damit er sie nicht vergisst.

Im Ganzen gesehen halte ich mein eigenes Verhalten in dieser Angelegenheit für äußerst lobenswert und für ein ausgezeichnetes Beispiel für Umsicht und zartfühlende Liebe. Manche Mütter hätten darauf bestanden, dass ihre Tochter ein so gutes Angebot umstandslos akzeptiert. Ich hätte es aber nicht vor mir selbst verantworten können, Frederica in eine Ehe zu zwingen, gegen die ihr Herz aufbegehren würde. Statt so hart durchzugreifen, lege ich ihr nur nahe, eine eigene Wahl zu treffen, indem ich ihr das Leben gründlich unangenehm mache, bis sie ihn akzeptiert. – Aber genug von diesem öden Mädchen.

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