Jane Austen - Lady Susan

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Dieses frühe Werk von Jane Austen entstand um 1795 und wurde 1805 um ein Schlusskapitel ergänzt. Im Mittelpunkt steht die adlige Witwe Lady Susan, die sich durch Schönheit, Cleverness und einen intriganten Charakter auszeichnet. Übersetzt wurde der Briefroman von Horst Tran aus München.

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Auf meinem Weg zu diesem unerträglichen Ort, einem Bauerndorf, mache ich einen Halt in London, denn ich habe wirklich vor, nach Churchill zu reisen. Vergib mir, liebe Freundin, das ist meine letzte Zuflucht. Stünde mir ein anderes Haus in England offen, würde ich es vorziehen. Charles Vernon ist mir widerwärtig, und seine Frau fürchte ich. In Churchill muss ich aber bleiben, bis ich etwas Besseres in Aussicht habe. Meine Tochter begleitet mich nach London, wo ich sie unter die Aufsicht von Miss Summers in der Wigmore Street stellen werde, bis sie etwas mehr Vernunft angenommen hat. Sie wird dort gute Beziehungen knüpfen, denn die Mädchen kommen alle aus den besten Familien. Die Kosten sind immens und weit über dem, was ich jemals zu bezahlen imstande bin.

Adieu, ich sende dir eine Nachricht, sobald ich in London bin.

Für immer die deine,

S. VERNON

Brief 3

Mrs. Vernon an Lady De Courcy

Churchill.

Liebe Mutter,

es tut mir sehr leid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass wir unser Versprechen, Weihnachten bei Ihnen zu verbringen, nicht einhalten können. Uns hält ein Umstand von dieser Freude ab, der dies kaum wettmachen kann. In einem Brief an ihren Schwager hat Lady Susan ihre Absicht erklärt, uns in allernächster Zeit besuchen zu kommen – und da ein solcher Besuch nach aller Wahrscheinlichkeit bloß einen praktischen Grund hat, ist es unmöglich, seine Dauer vorherzusagen. Ich war weder in irgendeiner Weise auf so etwas vorbereitet noch habe ich jetzt eine Erklärung für das Verhalten ihrer Ladyschaft. Langford schien für sie in jeder Beziehung so sehr der passende Platz zu sein, sowohl in Hinsicht auf den eleganten und teuren Lebensstil als auch auf ihre besondere Bindung zu Mrs. Manwaring, dass ich überhaupt nicht erwartet hätte, so rasch diese Auszeichnung zu erhalten, auch wenn ich mir wegen ihrer zunehmend freundschaftlichen Haltung zu uns seit dem Tod ihres Mannes immer vorgestellt habe, dass wir einmal verpflichtet sein würden, sie zu empfangen. Ich glaube, Mr. Vernon war bei seinem Aufenthalt in Staffordshire viel zu gütig zu ihr. Seit unsere Ehe zum ersten Mal in Aufruhr geriet, verhielt sie sich ihm gegenüber so unverzeihlich heuchlerisch und herzlos, dass keiner mit weniger Liebenswürdigkeit und Milde als er darüber hätte hinwegsehen können. Und obwohl es angemessen war, dass er ihr als Witwe seines Bruders in einer Zeit der Not finanziell beistand, komme ich nicht umhin, seine dr ängende Einladung an sie, uns in Churchilll zu besuchen, für vollkommen überflüssig zu halten. Weil er aber immer dazu neigt, nur das Beste über die Menschen zu denken, haben ihre Zurschaustellung von Trauer, ihre Reuebekundungen und ihre vagen Bekenntnisse zur Besonnenheit sein Herz erweicht und ihm Vertrauen in ihre Aufrichtigkeit eingegeben. Was mich angeht, bin ich allerdings noch nicht überzeugt, und so glaubwürdig der Brief ihrer Ladyschaft auch sein mag, ich werde mir eine Meinung erst bilden, wenn ich den Grund ihres Kommens besser verstehe. Sie können sich deshalb vorstellen, liebe Madam, mit welchen Gefühlen ich ihrer Ankunft entgegensehe. Sie wird ihre verführerische Wirkung, für die sie man sie rühmt, einsetzen, um meine uneingeschränkte Gunst zu erlangen. Ich will ihrem Einfluss aber widerstehen, sofern sie mir keine stärkeren Beweggründe liefert. Sie drückt den sehnlichsten Wunsch nach meiner Bekanntschaft aus und spricht sehr liebenswürdig über meine Kinder, doch ich bin nicht so dumm zu glauben, dass eine Frau, die ihr eigenes Kind so herzlos vernachlässigt hat, sich zu meinen Kindern hingezogen fühlt. Bevor ihre Mutter zu uns kommt, wird Miss Vernon in einer Schule in London untergebracht, worüber ich froh bin, denn für sie und für mich ist es das Beste. Für sie kann eine Trennung von ihrer Mutter nur von Vorteil sein, während ein Mädchen von sechzehn Jahren mit einer so dürftigen Erziehung hier keine angenehme Gesellschaft wäre. Wie ich weiß, wünscht Reginald seit langem die reizende Lady Susan kennenzulernen; wir erwarten in nächster Zeit seine Ankunft in unserer Runde. Ich freue mich, dass es meinem Vater weiterhin so gut geht und bin ganz in Liebe &c.,

CATH. VERNON

Brief 4

Mr. De Courcy an Mrs. Vernon

Parklands.

Meine liebe Schwester,

ich beglückwünsche dich und Mr. Vernon dazu, Englands versierteste Herzensbrecherin demnächst in eurem Haus zu empfangen. Man hat mir immer gesagt, ich solle in ihr eine hervorragende Verführerin sehen, mir kamen aber kürzlich Einzelheiten über ihr Benehmen in Langford zu Ohren, die zeigen, dass sie sich nicht mehr auf jene Art des Flirtens beschränkt, mit der die meisten Leute vorlieb nehmen, sondern dass sie nach dem delikateren Genuss strebt, eine ganze Familie ins Elend zu stürzen. Ihr Verhalten gegenüber Mr. Manwaring verursachte seiner Frau Eifersucht und Schmerz, während ihre Annäherungen an einen jungen Mann, der mit Mr. Manwarings Schwester verbunden war, ein liebenswertes Mädchen ihres Verehrers beraubt hat. Ich erfuhr das von einem Mr. Smith, der jetzt hier in der Nachbarschaft lebt (ich habe mit ihm bei Hurst & Wilford gespeist) und gerade von Langford gekommen ist, wo er zwei Wochen im gleichen Haus wie ihre Ladyschaft zubrachte. Man kann seiner Auskunft also Glauben schenken.

Was für eine Frau sie doch sein muss! Ich will sie unbedingt kennenlernen und nehme deine freundliche Einladung also gerne an, um mir eine Vorstellung von ihren Zauberkräften zu machen, die so viel vermögen – die Gunst zweier Männer zur gleichen Zeit im gleichen Haus auf sich zu ziehen, von denen es keinem freistand, sie zu verschenken – und all das ohne den Reiz der Jugend! Ich bin froh, dass Miss Vernon ihre Mutter nicht nach Churchill begleitet, denn ihre Manieren gereichen ihr nicht zur Zierde, und laut Mr. Smith ist sie gleichermaßen dumm und eingebildet. Wenn Einbildung und Dummheit sich vereinen, wird das Ergebnis durch Heuchelei nicht interessanter, also sollte man Miss Vernon unnachsichtig verachten. Nach allem aber, was ich in Erfahrung gebracht habe, verfügt Lady Susan auf ihre bezaubernde Weise über ein Maß an Hinterlist, dass es eine Freude sein muss, sie dabei zu beobachten und zu ertappen. Ich werde bald bei euch sein und bin

Dein dich liebender Bruder

R. De Courcy

Brief 5

Lady Susan Vernon an Mrs. Johnson.

Churchill.

Ich habe deine Nachricht erhalten, kurz bevor ich die Stadt verließ, liebe Alicia. Ich freue mich über deine Zusicherung, dass Mr. Johnson nichts von deiner Verabredung am vorherigen Abend ahnt. Zweifellos ist es besser, ihn gänzlich zu täuschen, seine Sturheit lässt uns nämlich keine andere Wahl. Ich bin hier sicher angekommen und kann mich über den Empfang nicht beklagen, den Mr. Vernon mir bereitet hat. Mit dem Verhalten der Dame des Hauses bin ich, wie ich zugeben muss, nicht gleichermaßen zufrieden. Sie hat in der Tat ganz ausgezeichnete Manieren und ein elegantes Auftreten, doch nicht in einer Weise, die mich von ihrem Wohlwollen mir gegenüber überzeugt. Gerne hätte ich gesehen, wie sehr sie mein Anblick entzückt – ich hatte mich so liebreizend wie möglich zurechtgemacht –, doch alles war vergeblich. Wenn wir bedenken, wie viel Mühe ich darauf verwendet hatte, ihre Heirat mit meinem Schwager zu unterbinden, dann kann ihr Mangel an Herzlichkeit sicher nicht überraschen; und doch es zeigt einen engstirnigen und rachsüchtigen Geist, wenn man mir ein Vorhaben nachträgt, das ich vor sechs Jahren verfolgte und das ohnehin gescheitert ist.

Manchmal bereue ich ein wenig, dass ich Charles davon abhielt, Schloss Vernon zu kaufen, als wir genötigt waren, es zu verkaufen. Es war aber eine schwierige Situation, besonders weil der Verkauf zur gleichen Zeit wie Charles´ Heirat stattfand. Jeder sollte respektieren, dass es mein Feingefühl verletzt, wenn das Ansehen meines Gatten durch den Erwerb des Familienbesitzes durch seinen jüngeren Bruder herabgesetzt würde. Hätten wir durch eine andere Regelung die Notwendigkeit umgehen können, das Schloss zu verlassen, und hätten wir mit Charles zusammenwohnen und ihn vom Heiraten abhalten können, dann wäre es mir gar nicht in den Sinn gekommen, meinen Gatten zu einem Verkauf zu überreden. Doch Charles stand damals kurz davon, Miss De Courcy zu heiraten, was Ereignisse nach sich zog, die meine Entscheidung rechtfertigten. Es gibt hier Kinder im Überfluss, und welchen Nutzen hätte sein Kauf von Schloss Vernon mir gebracht? Dass ich es verhindert habe, gab seiner Frau vielleicht einen ungünstigen Eindruck von mir – doch wo eine Neigung zur Missgunst besteht, wird es an einem Grund nie fehlen, und was Geldangelegenheiten betrifft, hat es ihn nicht davon abgehalten, mir von großem Nutzen zu sein. Ich bin ihm wirklich wohl gesonnen, denn er ist so leicht auszunutzen!

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