Friedrich Motte De La Fouqué - Der Zauberring
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Der Zauberring ist die Geschichte einer tapferen Gruppe von Rittern, die überall zwischen dem kalten Norwegen und dem heißen Italien ihre Abenteuer erleben und das Gute gegen böse Hexen und gottlose Heiden verteidigen.
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Und Gabrielens weißes Tuch flog in die nächtliche Dunkelheit empor, und helle Trompetenstöße schmetterten, davor die Kämpfer wie Blitze gegeneinander fuhren, daß man fast später ihr Zusammentreffen sah, als man das Krachen der splitternden Lanzen hörte, und das laute Klingen der Waffenstücke von dem ungeheuern Stoß. Aber die Kämpfer waren vorbeigejagt, ohne sich im Sattel zu rühren, warfen nun wieder ihre Rosse an den umgetauschten Enden der Bahn herum, und hielten still, jeglicher, wie es schien, erstaunt, den Gegner noch zu Pferde zu erblicken. – »Neue Stechstangen!« rief Archimbald, und Knappen sprangen herzu, den Herren die Wahl unter mannigfachen gewaltigen Speeren lassend. Als sie nun die neuen Waffen gewählt und gewogen hatten, sprach Archimbald: »Nicht wahr, Ritter Montfaucon, noch zwei Lanzen? Ist es dann nicht fertig, so macht man’s mit blanken Schwertesecken aus.« – »Ich bin hier Gast«, sagte Folko, mit höflichem Verneigen, »und was auch mein edler Wirt mir zutrinken mag, ich tue bescheid« – Wieder schmetterten die Trompeten, und wieder flogen die Ritter zusammen; diesmal mit so ungeheurer Gewalt, daß beide Streithengste auf die Kroppen niedersaßen, aber, von ihren Herren heftig gespornt, bald wieder in die Höhe sprangen und aneinander vorbei nach ihren Plätzen rannten. Folkos Lanze war in tausend Trümmer auf seines Gegners Brustharnisch zerstoben, Archimbalds Speer war nur geknickt. Darüber jubelten sowohl Walbecks Knappen und Reisige, als Montfaucons, denn jene sahen es als ein günstiges Vorzeichen an, und diese riefen, ihr Herr müsse fester gestoßen haben, des Grafen Lanze nur abgeglitten sein. Die Herren waren neu bewehrt, der dritte Trompetenruf klang und wie sie mit brennendem Ingrimm zusammenstießen, sahe man Folkos Silbergrauen hoch emporbäumen, schwanken von der Gewalt des Stoßes, aber den Reiter, besonnen gegen den Roßhals gebeugt, die goldnen Sporen brauchen, und das Pferd zum leichten Sprunge nach vorwärts treiben, während Archimbalds Rappe in die Knie stürzte, dann sich brausend wieder aufriß, aber, von des Ritters Faust, der halb ohnmächtig droben schwankte, nicht mehr gebändigt, in toller Wut über den Kampfplatz hinsetzte, daß er und sein wunderlich geharnischter Ritter wie böse Geister anzusehen waren, dann zwischen den lodernden Fackeln aus dem Kreise hinausfuhr, und verschwand. Draußen im mächtigen Dunkel hörte man am Gerassel der fallenden Rüstung, daß Archimbald am Boden lag. Folko hielt eine Zeitlang ruhig an seinem Platze, dann saß er ab, streichelte dem Silbergrauen die Mähne, warf den gebrochnem Lanzenschaft von sich, und trat mit gezücktem Schwerte, das im Fackelschein wie eine Flamme loderte, in die Mitte des Kreises. Niemand schritt ihm entgegen, und draußen im Finstern hörte man der Reisigen und Knappen dumpfes Gemurmel und Hin- und Hergehen bei ihrem gestürzten Herrn. Da rief endlich Folko: »Herr Graf von Walbeck, Euch trug Euer Rappe wider Willen aus dem Rund. Das soll nicht gelten, und Euch gestattet sein, mit geschliffenem Schwert den früheren Unfall zu bessern. Ich stehe hier und warte. « – Es blieb aber lange still; endlich rief ein Knappe zurück: »Mein Herr ist ohnmächtig!« – »Er kann nicht fechten«, sagte eine andere Stimme. »Wir bringen ihn nach dem nächsten Kloster zu den heilkundigen Mönchen«, eine dritte, und gleich darauf hörte man, wie der Zug langsam und trübselig über die Wiese ritt.
Da steckte Herr Folko von Montfaucon sein leuchtendes Schwert in die Scheide, ging offnen Helmes hin, wo Gabriele ihren Sitz genommen hatte, und bat sie mit gebognem Knie um den Kampfpreis. Das schöne Fräulein zog mit heißen Tränen an der Goldschnur, und holte den Ring aus dem zarten Busen hervor; viel anders, als da sie ihn vor kurzem den beiden jungen Leuten triumphierend gezeigt hatte. Aber noch war er nicht von der Schnur gelöset, da trat schon Otto vor den Ritter Montfaucon hin, und sagte: »Herr, laßt mir eine Rüstung geben, und Roß und Lanze und Schwert; ich fecht Euch das Kleinod im Namen der edlen Frauen ab, dafern sie mich solcher Ehren nicht unwert hält.« – Ein leichter Strahl der Hoffnung und Freude flog über Gabrielens Antlitz. Sie mußte plötzlich an die vielfachen alten Märchen denken, wie junge Helden, kaum der Knabenzeit entwachsen, über berühmte Kämpfer und ungeheure Riesen zum Schutz bedrängter Jungfrauen gesiegt. Folko hatte sich in die Höhe gerichtet, und maß mit den Augen seinen unversehrten Widersacher. Plötzlich aber wandte er sich lächelnd ab und sagte über die Achsel hin zu Otto:»Junger Knappe, junger Knappe, ei wo hast deine goldnen Sporen? Meinst du, es wäre schon jetzt an der Zeit, daß du könntest mit Rittern fechten? Drei Schwertschläge und eine Waffenwache, dann komm mir wieder, so will ich den Kampf recht gerne bestehn.« – Darauf kniete er abermals vor Gabrielen, und bat sie um den Ring, welchen er kaum in den Händen hielt, als er nach einer höflichen Verneigung schon wieder auf dem silbergrauen Rosse saß, und mit seinen Knappen davonsprengte.
Gabriele aber wandte sich in bittern Tränen zu ihrem Gefolge, das gleich nach dem unglücklichen Ausgang des Rennens auf ihren Wink angefangen hatte, die Zelte abzubrechen, alles Gepäcke auf die Saumrosse zu laden, und nun mit diesem Geschäfte zu Ende war. Kein Viertelstündlein länger, sagte das klagende Fräulein, wolle sie an einem so unseligen Orte verharren! Und ohne auf Ottos Reden und Hülfserbietungen nur im geringsten zu achten, kehrte sie sich von ihm ab, wie man sich von einem töricht vorlauten Kinde abkehrt, und ritt in die Schatten hinein. Otto rief ihr nach: »So Gott mir helfe, edle Dame, ich will nicht rasten, bis ich Ritter bin, und Euch Euren Ring zu Euern schönen Füßen lege.« – Aber auch dieses Beteuerns schien sie nicht zu gewahren. Man hörte bald nur noch fernher die leichten Hufe ihrer Zelter über die Aue schreiten.
Einsam und verlassen standen Otto und Bertha an der verhängnisvollen Stätte. Es war, als hätten sie geträumt; nur die niederbrennenden Fackeln, die versengten und zerstampften Gräser taten die Wahrheit jener wunderlichen Erscheinungen kund. Es wußte keines von beiden dem andern etwas zu sagen, und so traten sie schweigend in der mächtig tiefen Finsternis den Rückweg nach der Heimat an, um ein großes anders, als sie vor wenigen Stunden von da auf den Anger hernieder geschritten waren. Nur ein paarmal fragte Otto unterwegens: »Weinst du, liebe Bertha?« – Sie antwortete aber immer: »Nein!« und wand ihr Tuch dicht um das Haupt, so daß Otto dachte, er habe sich nur geirrt, und sein eignes unwilliges Seufzen für Berthas Weinen gehalten.
Viertes Kapitel
Hoch auf seiner alten Veste saß Herr Hugh von Trautwangen in dem gewölbten Saal, darinnen seine eignen Waffenstücke und die der Ahnherrn aufgehangen waren, und wo er sich den größten Teil des Tages hindurch zu befinden pflegte, seitdem er Alters halben nicht mehr auf Jagd, Ringelrennen, Turnier oder Fehde hinausritt. Diesmal waren die beiden Kerzen, welche vor ihm den großen runden Tisch auf schwersilbernen Leuchtern erhellten, schon fast heruntergebrannt, und Sohn und Nichte ließen wider ihre Gewohnheit noch immer vergeblich auf sich warten. So oft jemand die Wendelsteige heraufgeschritten kam, dachte der Alte, es seien die zwei jungen Leute, und blickte freundlich verlangend nach der Tür; wenn aber dann nur ein Knappe hereintrat, der etwa sehn wollte, ob der Herr noch Licht habe, und noch Wein in dem großen, aus silbernen Schaustücken geformten Kruge zu seiner Seite, da tat Herr Hugh, als habe er eben nichts erwartet, und auf irgend eine befremdende Äußerung des Dieners kam keine Antwort zurück; oder höchstens hieß es. »Junges Blut, lust’ger Mut! Was ist da viel zu sorgen. Es wird sich schon finden.«
Aber die Uhr im Schloßturme schlug neun, schlug zehn, und weder Sohn noch Nichte trat aus dem tiefen Dunkel draußen in den heimatlichen Saal. Da nahm der Greis sein grünsamtnes Käpplein vom kahlen Haupte, hielt es in den gefaltnen Händen, und betete inbrünstig, der Herr wolle doch die vielfachen Sünden seiner Jugend den unbewußten Kindern nicht zurechnen, und beide nach seiner ewigen Gnade schuldlos und gesund in die Veste zurückführen.
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