Woher stammt übrigens der Begriff Waschbrettbauch? Früher hatten die Frauen in der Waschküche eine Art Rubbelbrett. Es war ein Holzrahmen mit einem aufgesetzten wellenartigen Blech. Darüber rubbelten die Frauen ihre feuchte, eingeweichte Wäsche, um den Schmutz zu entfernen. Das Rubbelbrett ersetzte in früheren Zeiten die Vor- und Rück-Trommelbewegungen heutiger moderner, elektrischer Waschmaschinen. Das Waschbrett hat somit ähnliche Erhebungen wie die sichtbaren Muskelpartien auf einem knackigen Männerbauch.
Übrigens Six pack ist ein etwas irreführender Begriff. Mit Six packs meint man die in sechs Partien oder Päckchen sichtbaren Bauchmuskeln. Schaut man bei einem trainierten Body genau hin, dann wird man sogar acht Muskelpäckchen bei Anspannung auf dem Bauch erkennen.
Aufbau und Funktion der Bauchmuskulatur
Unsere Bauchmuskulatur besteht aus dreiMuskelgruppen:
der seitlichen Muskelgruppe,
der mittleren Muskelgruppe und
der tiefen Bauchmuskulatur.
Die schrägen seitlichen Bauchmuskeln haben die Funktion, den Oberkörper zur Seite neigen und drehen zu können. Die geraden Bauchmuskeln befähigen den Oberkörper, diesen nach vorne zu beugen.
Der Musculus quadratus lumborum stammt aus der tiefen Bauchmuskulatur. Er kann den Rumpf zur Seite neigen und zieht die zwölfte Rippe abwärts.
Dann gibt es noch den großen Lendenmuskel. Er ist ein innerer Hüftmuskel und mit einem anderen Muskel zum Lendendarmbeinmuskel verschmolzen. Er ist der stärkste Beuger (darum auch Hüftbeuger genannt) und ein leichter Außenrotator im Hüftgelenk. Diese Muskeln kann man zum Beispiel dadurch trainieren, dass man die gestreckten Beine an einer Sprossenwand hängend von der Wand bis in die Wagerechte hebt. Wem das zu schwer fällt, der kann auch einfach nur die Beine im Kniegelenk anwinkeln.
Vorsicht: Wer allerdings Rückenprobleme hat, sollte aufpassen. Das kann die problematische Wirbelsäule nur noch mehr reizen.
Also, letztlich werden diese Muskeln immer dann mittrainiert, wenn es unter „Bauchmuskelanspannung“ zu einer Beugung in der Hüfte kommt. Ob dabei die Beine angehoben werden (Beinheben im Hang) oder der Oberkörper aufgerichtet wird (Sit ups), ist egal.
Insgesamt bezeichnet man als Bauchmuskulatur die jeweils beidseits angelegten
Skelettmuskeln
Der Bauchwand.Sie sind in eine oberflächliche und in eine tiefe Muskelgruppe unterteilt. Die oberflächliche Bauchmuskulatur wird unterteilt in eine seitliche und mittlere Muskelgruppe. Dann kommt noch die hintere Bauchmuskulatur dazu.
Dabei bilden die seitlichen Bauchmuskeln mit ihren flächenhaften Sehnen die so genannte
Rektusscheide,in die der gerade Bauchmuskel zu liegen kommt.
Vorne befindet sich der gerade Bauchmuskel. Er kann den Oberkörpernach vorne beugen oder den vorderen Beckenrand anheben. Er ist damit der direkt Gegenspielerder Wirbelsäulenmuskulatur und wirkt dem
Hohlkreuzentgegen. Er gehört ähnlich wie die vordere Oberschenkelmuskulatur, Gesäßmuskulaturund die Rückenmuskulaturzu den Muskeln, die für den aufrechten Gang des Menschenbesonders wichtig sind. Eine gut trainierte Bauchmuskulatur erleichtert eine gute Körperhaltung.
Sie wirkt dem Hohlkreuz und dem „Entenhintern“ vor allem bei Frauen entgegen.
Die beiden schrägen Bauchmuskeln können den Oberkörper zur Seite neigen und drehen. Der quere Bauchmuskel kann eine Bauchpresse erzeugen, zum Beispiel beim Stuhlgang.Außerdem sind die Bauchmuskeln Hilfsmuskeln bei der Ausatmung. Die Muskulatur der Bauchwand hat zwei natürliche Öffnungen. Zum einen den Leistenkanal und zum anderen den Bauchnabel.
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