Byung-uk Lee - The Night

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The Night: краткое содержание, описание и аннотация

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Nach einer Autopanne sind Jack und Claire Milford gefangen in einem düsteren Wald, der von den hiesigen Anwohnern gemieden wird. Denn schon vor Jahrhunderten soll sich ein Fluch über den Hexenwald gelegt haben. Jack, der zunächst nicht an diese Ammenmärchen glaubt, die man sich in den Wirtshäusern erzählt, durchlebt gemeinsam mit seiner Frau einen Alptraum. Blutende Bäume, dämonische Gestalten und geheime Portale sind nur der Beginn einer Reise durch die Unterwelt. In dieser Nacht des Grauens dringen sie tief in den Kern des Bösen ein und lüften das sardonische Geheimnis hinter dem Fluch.

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Er war bereits lange Zeit unterwegs, da erblickte er eine alte Blockhütte, deren Bretter bereits stark verwittert und mit scheußlich fauligem Moos bedeckt waren. Es musste allerdings jemand darin hausen. Denn die schmierigen Scheiben wurden durch ein schwaches Licht erleuchtet. Wahrscheinlich das einer Kerze. Jack konnte nirgendwo einen Generator geschweige denn eine Stromleitung orten. Hektisch donnerte er mit der Faust gegen die dünne Holztür. Ein mürrisch aussehender Förster mit grauem Spitzbart öffnete ihm.

„Was suchst du hier?“, knurrte der Mann forsch.

„Entschuldigen Sie. Mein Name ist Jack Milford. Meine Frau und ich hatten eine Autopanne. Haben Sie vielleicht ein Telefon?“ Jack kam sich wie ein kleiner Schuljunge vor, der an Halloween vor Türen um Süßigkeiten bettelte.

„Nein, ich benutze hier gar keine elektronischen Geräte.“ Das Knurren des Försters klang nun etwas sanfter.

„Haben Sie vielleicht Werkzeug, damit ich meinen Wagen reparieren kann? Ich möchte hier schnell weg. In diesem Wald gehen unheimliche Dinge vor sich.“

Das hagere Gesicht beugte sich vor und im schwachen Schein der Taschenlampe erkannte Jack, das ein Auge des Försters von grauem Starr befallen war, wodurch das faltige Gesicht des Alten noch verwelkter wirkte.

„So, so unheimliche Dinge willst du gesehen haben? Was denn für welche?“ Die Stimme des Alten war nun von Misstrauen zerfressen.

„Blutende Bäume, bewegtes Wurzelwerk und dieser Gott verdammte Nebel. Eigentlich glaube ich nicht an solche Märchen, aber ich habe es mit eigenen Augen gesehen. Bitte, helfen Sie mir!“, stotterte Jack, denn die bewegungslose, kalte Mimik des Försters schlug ihm wie ein eisiger Hauch ins Gesicht.

Nachdem sich der Alte als Gordon Dixon vorgestellt hatte, bat er Jack in seine schwach beleuchtete Hütte einzutreten. Das Kerzenlicht warf fleckige Schatten auf die staubigen Möbel und die Holzvertäfelungen wurden von Kadavern geziert. Abgeschlagene Köpfe von Hirschen und Bären. Das Ganze glich einem Museum für prähistorische Tierarten.

„Wo steht der Wagen?“

Gelassen ließ sich Gordon auf ein staubiges Sofa fallen und schlug die Beine übereinander. Mit einem süffisanten Lächeln auf den Lippen betrachtete er Jack, der sich in der kleinen Hütte umsah. Die ganze Misere, in der er sich befand, schien den greisen Waldhüter in höchstem Maße zu amüsieren.

„Ein paar Meilen Nordöstlich. Meine Frau, ich will sie nicht so lange alleine lassen“, antwortete Jack etwas ruhiger. Sein hoher Adrenalinspiegel hatte sich im Laufe des Gespräches auf seltsame Weise verflüchtigt.

„Ist ja gut. Ich hole nur mein Gewehr.“

Nun erleuchteten zwei Taschenlampen das schwarze Gestrüpp des Hexenwaldes. Mit selbstverständlicher Sicherheit ging Gordon vor. Ihm schienen selbst die blutenden Bäume nicht zu verwundern. Fast so, als würde er geheimnisvolle Dinge über diesen Ort wissen. Die hohen Bäume um sie herum knarrten bedrohlich. Jack umklammerte seine Taschenlampe fester und versuchte, nicht den Anschluss zum eilig voranschreitenden Förster zu verlieren.

Endlich erreichten sie die Straße, aber sie mussten noch einige Meilen laufen, bis sie den Chevrolet erblickten. Der schwarze Umriss des Metallhaufens wurde fahl vom bleichen Mond beleuchtet. Bereits aus der Ferne erkannte Jack, dass etwas nicht stimmte. So rannte er vor. Der Förster hingegen ließ sich Zeit und zündete sich eine Pfeife an.

„Um Gottes willen! Wo ist sie? Hier liegt überall Blut!“

Der Schein der Taschenlampe gab auf dem Asphalt Glassplitter und Blutflecken preis. Zerborsten und zerbeult lag die Beifahrertür weit weg im Gestrüpp. Die Fahrertür stand offen. Sie musste von einer gewaltigen Kraft herausgerissen worden sein. Die beiden Männer leuchteten darauf. Sie sah aus, als hätte etwas mit kräftigen Hieben darauf eingeschlagen und nur einige Glasfragmente krallten sich noch mit letzter Not am Rahmen. Die mächtigen Bäume hinter ihnen waren zur Seite geknickt, da etwas noch Mächtigeres sie entwurzelt hatte.

„Wahrscheinlich ein wildes Tier“, meinte Gordon mit erschreckender Gelassenheit, kniete sich auf den Boden und tippte mit dem Zeigefinger auf die Blutlache. Bevor er den Tropfen zerrieb, roch er noch daran, als wolle er eine Spur aufnehmen. Gerade die verdächtige Ruhe des Alten brachte Milford aus der Fassung. So bekam seine Geduld langsam Risse. Mit wilder Entschlossenheit packte er Gordon am Kragen und fragte ihn, was hier vor sich ginge und was seine Frau verschleppt habe. Doch die Kraft, mit der Milford zugepackt hatte, beeindruckte den Waldhüter nicht sonderlich. Geisterhaft stieg der Qualm der Pfeife in den düsteren Nachthimmel. Jack spürte plötzlich den kalten Lauf des Gewehrs unterm Kinn.

„Schrei mich nicht an, sonst verpass ich dir eine Kugel“, knurrte Gordon erneut, wie ein tollwütiger Hund.

„Sagen Sie mir einfach, was in diesem Wald vor sich geht?“

Es war Jacks Resignation, die den Förster zur Einsicht brachte, so senkte er missgelaunt sein Gewehr. Smaragdartig funkelte im Mondlicht das eine gesunde Auge Jack mit einer Feindseligkeit an, die er nie vor zuvor von einem anderen Menschen erfahren hatte.

„Es gibt Kräfte auf dieser Welt, die man besser nicht kennenlernen sollte. Dunkle und böse Kräfte, die dich mit einem Bissen verschlingen und deine Seele in ewige Verdammnis stürzen. Es sind Dämonen, bösartig und älter als die Menschheit. Sie haben vor uns die Erde regiert und sich in diesem Wald zurückgezogen. Finde deine Frau und lauf mit ihr schnell weg, bevor es zu spät ist.“

Mit diesen Worten verschwand der Alte wieder im Wald. Die hagere Gestalt wurde von der Dunkelheit verschluckt und verschwand zwischen den schwarzen Stämmen. Jack rief ihm noch einige Male hinterher, aber die einzige Antwort war ein Echo und das Pfeifen des Windes, der zwischen den knorrigen Bäumen hindurchfegte.

Die böse Kraft

Claire schaltete das Radio wieder an und eine sanfte Ballade begleitet vom Gitarrenklang ertönte.

Blöder Arsch, dachte sie. Sie liebte Jack, aber manchmal konnte er auch ein riesiges Schwein sein. Selbst der schöne Klang der Sängerin vermochte ihre Angst nicht zu mindern, als sie durch die staubigen Scheiben des Chevrolets blickte. Die Baumriesen am Straßenrand machten ihr Furcht und seit sie wach war, verspürte sie diesen kühlen Schauer, der sich wie ein raues Tuch auf ihre Schultern gelegt hatte. Überschattet von den knarrenden Baumkronen stand das Auto mitten in dieser Einöde, die selbst den hiesigen Bewohnern den Schweiß auf die Stirn trieb.

Wo blieb Jack nur? Er war schon eine Weile fort und sie vermisste seine dummen Kommentare.

Mit pochendem Herzen schaltete Claire das Radio wieder aus. Hatte sie etwas gehört? Der pfeifende Wind streifte das Geäst. Es war ein Geräusch, das sich vom raschelnden Konzert hoch oben unterschied. Ein monotones Stampfen, was sich ihr näherte. Die Pupillen ihrer blauen Augen weiteten sich und ihr Herz raste. Durch den Dunstschleier des Nebels erkannte sie, wie Gestrüpp unter einer unglaublichen Last zermalmt wurde und Bäume seitlich entwurzelt wurden. Was diese hölzernen Riesen umstieß, konnte sie nicht sehen. Es musste eine unglaubliche Kraft sein. Eine unsichtbare Kraft, die von Zorn und Boshaftigkeit getrieben war.

Claire schrie auf, als das Ding ihren Wagen rammte. Die Fensterscheibe zersplitterte und das Metall verbeulte sich, als das unsichtbare Monster mit riesigen Pranken gegen die Autotür donnerte. Claire spürte einen brennenden Schmerz im Zeigefinger. In aller Hast hatte sie versucht die Fahrertür, ihr einziger Fluchtweg, zu öffnen und sich dabei einen Nagel abgebrochen. All der Schmerz wurde aber von der kalten Angst dominiert. Ihre Sinne waren gelähmt und sie bekam nur noch alles in Zeitlupe mit, obwohl sie schnell handeln musste. Die Glassplitter waren gegen ihr Gesicht geflogen und Blut rann ihr warm von der Stirn, das auf die Sitzpolster tropfte und ihre Bluse durchtränkte. Endlich gelang es ihr, die verdammte Fahrertür zu öffnen. Das wild kreischende Monster hatte bereits die andere Tür mit unbeschreiblicher Kraft herausgerissen und gegen einen Stamm geschmettert, als sie über die andere Seite ins Freie kroch. Sie lief einfach. Alle anderen Gedanken beiseiteschiebend floh sie in den Wald, der fast genauso bedrohlich war wie das unsichtbare Ungetüm hinter ihr, dessen widerlich fauligen Atem sie gerochen hatte, als sein Gebrüll die Geräusche des Waldes übertönt hatte. Claire hatte jegliches Zeitgefühl verloren. Die Wunde an der Stirn brannte noch mehr, da der eisige Wind seinen kalten Hauch darauf blies. Durch das Geäst, das durch ihr schnelles Tempo in ihr Gesicht peitschte, holte sie sich noch mehr Schnittwunden. Irgendwann stoppte sie ihren Lauf durch die Nacht. Ihr brannte jeder Muskel im Körper und Schweiß tropfte schmerzhaft in die Wunden. Eisige Luft hatte ihre Lungen gefüllt und sie verspürte einen Druck in der Brust, als würde eine schwere Steinplatte auf ihrem Körper lasten. Mehr taumelnd als laufend irrte sie zwischen den Stämmen umher. Keuchend stützte sie sich an einem mächtigen Baum, dessen kolossales Wurzelwerk sich mit übernatürlicher Kraft ins Erdinnere bohrte. Sie drohte das Bewusstsein zu verlieren. Denn sie realisierte, das an ihrer Handfläche Blut klebte. Ein ganzes Rinnsal lief die schwarze Rinde hinunter. Benommen taumelte sie weiter und rutschte auf den schlammigen Boden aus. Dann fiel sie endgültig in die tiefe Schlucht der Bewusstlosigkeit. Ihre schneeweiße Haut entstellt von Schlamm und Blut.

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