Wolf Döhner - Sheherazade - Mon Amour

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Sheherazade - Mon Amour: краткое содержание, описание и аннотация

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Zur Zeit des Endes des zweiten Irak-Kriegs trifft der Schrifsteller Bernd auf Katharina, die ihm ihre Geschichte in dem Land erzählt. Sie ist eine begnadete Erzählerin. Und Bernd fühlt sich alsbald wie in den Geschichten der Sheherazade aus deren Erzählungen in «Tausend und eine Nacht». Gekonnt spinnt sie den Faden vom Vergangenen ins Gegenwärtige und wieder zurück, bis Bernd schließlich meint, selbst Teil ihrer Geschichte zu sein.
Doch dann ist seine Erzählerin plötzlich verschwunden und Bernd beginnt zu glauben, dass alles nur seiner Fantasie entsprungen ist nach einem flüchtigen Treffen mit einer geheimnisvollen Frau im Zug von Berlin nach München.

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„ … Ah, jetzt steckt die Katze ihren Kopf aus dem Sack. Da bin ich dann doch gespannt wie sie aussieht, wenn sie ganz draußen ist.“

Katharina lächelte ihn an, nahm ihren Longdrink und meinte. „Lassen Sie uns ein wenig auf die Terrasse gehen. Dort sind wir ungestörter.“

Bereitwillig folgte Kai ihr nach draußen. Der Lärm der Stadt drang nur verhalten in den Park vor ihnen. Kai zündete sich eine Zigarette an, nahm sie wieder aus dem Mund fragte, ob es sie störe, wenn er rauche und bot Katharina ebenfalls eine an, indem er sich wegen seiner Unhöflichkeit entschuldigte.

„Vielen Dank, jetzt nicht. Aber es stört mich auch nicht, wenn Sie rauchen. Was nun die Katze betrifft, so ist deren Geheimnis schnell erzählt. Mein Vater war Ägypter und zeitweise als Kulturattaché in Bagdad tätig. Ich habe ihn vor fünf Monaten das letzte Mal hier besucht. …

„... oh weh, eine nostalgic tour... das macht alles keineswegs leichter“

„Sie scheinen mir ein ausgemachter Pessimist zu sein, Kai. Aber bevor ich weiter von mir erzähle, fände ich es nur fair, auch von Ihnen etwas zu erfahren. Die zwanzig Jahre Bagdad machen mich neugierig.“

„Natürlich, kein Problem. Doch da ich annehme, dass sie nach dem Flug gerne etwas essen würden, schlage ich vor, dass wir an das Ufer des Tigris gehen und dort in einer der Fischbratereien ….“

„... einverstanden. Ich kenne die Bratereien. Dort wird der Masgruf am offenen Feuer geröstet...“

„... sie machen mich immer neugieriger. Ich bin gespannt, was sonst noch in dem Sack der Katze steckt.“

Vom Sheraton waren es nur einige hundert Meter bis zum Tigris. Sie nahmen trotzdem ein Taxi. „Geht schneller und ist vermutlich sicherer“, meinte Kai.

Die Uferstraße des Tigris war pompös angelegt, allerdings nicht so stark befahren, wie die innerstädtischen Straßen. Man merkte, dass das ein Viertel der vordem Wohlhabenden, der Diplomaten und der Ausländer der Stadt war. Der Tigris war nur als schwarzes breites Band zu erahnen, ab und zu durch die Lichterketten der verschiedenen Industriegebiete auf der anderen Seite beleuchtet, während diesseits unterhalb der Straße aber noch vor dem Deich eine Vielzahl von offenen Feuern flackerte.

Sie entschieden sich nach kurzem Suchen für eine Braterei, die nur wenig besucht war.

An einem großen Feuer steckten die aufgeklappten Fische senkrecht zum Feuer an kurzen Holzstecken. Die fertig gebratenen Fische wurden garniert mit Tomaten, grünem Salat, vielen Zwiebeln und Fladenbrot auf einfachen Brettern serviert.

Katharina hatte ihren Wunsch in fließendem Arabisch vorgetragen und dafür von dem Besitzer, der sie mit einem holperigen Englisch angesprochen hatte, einen erstaunten Blick erhalten.

„Sie sprechen gut Arabisch“, meinte er anerkennen.

„Das will ich hoffen. Schließlich bin ich halb arabisch. Doch nun zu Ihnen mein Herr“, fuhr sie an Kai gewendet fort. „Ich vermute, dass Sie nicht weniger der Landessprache mächtig sind als ich. Über alles Weitere werden Sie mich nun sicher aufklären.“

Kai hatte ihr lächelnd zugehört.

„Mit Vergnügen, insbesondere deshalb, weil uns offenbar eine ähnliche Biografie verbindet. Um es kurz zu machen. Die zwanzig Jahre Bagdad ergeben sich nicht nur aus meiner Arbeit und meiner Zuneigung zu dem Land. Meine Mutter lebte bis vor kurzem auch hier. Sie hatte in Deutschland bei einem Deutschstudium an einem Goetheinstitut meinen Vater kennengelernt. Die Verbindung hielt allerdings nicht lange und mein Vater hat sich auch wenig um mich gekümmert. Meine Mutter hat sich dann alleine mit mir als Dolmetscherin durchgeschlagen. Ich studierte Archäologie und als ich fertig war, meinte meine Mutter, nun sei es Zeit, Deutschland zu verlassen. Die Anstellung am Museum in Bagdad bekam ich auf Anhieb. Ja, und so bin ich halt hier hängengeblieben.“

Katharina hatte sich vorgebeugt und dann die Reste ihres Mahls ins Feuer geworfen. Im Schein der auflodernden Flammen sah sie ein Paar Ratten, die neugierig und mit leuchtend roten Augen von dem nahen Holzstoß zu den Gästen hinüberspähten.

„Lebten Sie bei ihrer Mutter?“

„Nein, ich habe ein eigenes Haus nicht weit vom Museum. Aber ich denke, jetzt ist die Fragestunde vorbei, wir sind quitt.“

Den letzten Satz unterstrich Kai, indem er sich genussvoll eine Zigarette anzündete und den Rauch in den Nachthimmel stieß.

Die folgende Pause wurde jäh durch eine Detonation unterbrochen.

„Das war vermutlich in der Nähe des Sheraton. Katharina, wir sind hier zwar sicher. Aber ich würde nicht empfehlen, zum Hotel zurückzukehren. Dort wird jetzt die Hölle los sein. Vermutlich war es wieder ein Autobombenanschlag oder ein Selbstmordattentat“, vermutete Kai. „Im näheren Umkreis des Hotels wird es für eine ganze Weile recht ungemütlich werden. Die Amerikaner sind bekannt für ihre extensive Art der Spurensicherung.“

Katharina sah ihn an, nahm ungefragt eine Zigarette aus Kais Etui, zündete diese mit gespielter Lässigkeit an und meinte dann. „ Na, dann werden Sie mich wohl diese Nacht in Ihrer Wohnung beherbergen müssen. Ich merke die Müdigkeit auf Grund der langen Reise.“

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