Jörg Gugel
Mephisto
Lehrjahre eines Teufel
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Inhaltsverzeichnis
Titel Jörg Gugel Mephisto Lehrjahre eines Teufel Dieses ebook wurde erstellt bei
Mephisto Mephisto
Vorwort:
1. Des Schicksals Gruß
2. Geheime Pläne
3. Rundgang mit dem Tod
4. Matt Sevans
5. Himmel, Hölle, Fegefeuer
6. Flüchtige Blicke
7. Der Höllenfürst
8. Der Befreiungskampf
9. Die Kinder des Schicksals
10. Der unverzeihliche Fehler
11 Das chaotische Abendessen
12. Vialés Albtraum
13. Das Ende der Freiheit
14. Die Gemäuer der Hölle
15. Das Laster der Teufel
16. So kurz davor
17. Dämonischer Spion
18. Weissagungen
19. Der Teufelsrat
20. Endlose Qualen
21. Der Auftrag und die Katastrophe
22. Ein Tag wie jeder andere
23. Die Verwandlung
24. Das Spiel der Zeit
25. Ewiger Kreislauf des Lebens
26. Neuer Name
27. Unerwarteter Besuch
28. Der unsichtbare Angreifer
29. Das sprechende Glas
30. Lehrgruppe: Mensch
31. Wer regiert die Welt?
32. Geständnisse
33. Die fehlende Schwester
34. Requiem aus dem Jenseits
35. Zwiespältige Gefühle
36. Geisterwarnung
37. Leichtsinniges Vertrauen
38. Unrechtes Recht
39. Fortunas Zweifel
40. Die Zeit, sie rennt
41. Der betrunkene Verräter
42. Der Pythia letzte Worte
43. Verblasste Wiederkehr
44. Die Waagschale der Gerechtigkeit
45. Die geheime Weissagung
46. Tod dem Teufel
47. Ungewollte Offenbarung
48. Zweifelhafte Ahnung
49. Späte Einsicht
50. Ungezügelter Zorn
51. Ewigwährende Strafe
52. Letzte Worte
Impressum neobooks
Lehrjahre eines Teufels
Sobald der Mensch geboren ist, so hat er tief in sich die Lust,
und kriegt er nicht, wie ihm beliebt, so wandelt diese sich in Frust,
ein jedermann denkt über sich, welch gutes Wesen er doch ist,
beäugt den Nächsten schadenfroh, wenn er die Tugend doch vergisst!
Doch schelte niemand dies Geschöpf, Geschichte klärt uns drüber auf,
dass selbst der Bibel langen Lauf, uns Unzucht, Trug aufzeigt, zuhauf,
So liegt die Frage auf der Zung´, ist er im Kern ein Ungetüm?
Ist´s doch letztendlich aussichtslos, sich Zeit des Lebens abzumüh´n?
Die Hölle soll die Strafe sein, wenn man nicht bändigt seine Gier,
wenn Zähne man ins Opfer reißt, wie ein gefräßiges Getier.
mit Rücksicht und Bescheidenheit, ist unser Ideal benannt,
jedweder ist sich so gewiss, der Ehre Weg doch nicht bekannt!
Zeig bloß den Spiegel dem der sagt, er ginge niemals Unrecht nach
der Schein nach vorn ist beispiellos, der Blick dahinter eine Schmach.
Gemessen hat man sich mit dem, der Vorbild sein soll, beispielhaft.
Doch zügellos frisst er sich fett, bei Schweinefleisch im eig´nen Saft.
Habgier ist, wenn jeder will, und niemals wagt zu teilen,
Wollust liebt die Ausschweifung, will gern noch lang verweilen,
Maßlosigkeit ist oft verpönt, wem will´s denn an nichts fehlen?
Und Zorn ist einmal jeder Last, wer will das noch verhehlen?
Hochmut sagt man noch bisweilen, kommt sehr oft vor dem Fall,
Neid ist jene schlimmste Sünd, und ist doch überall.
Faulheit ist die Trägheit, die Unfähigkeit zu streben,
nach allen diesen bösen Sünd, will aber jeder leben!
Der Himmel zeigt Aufrichtigkeit, die Freude ist perfekt,
die Wolken und die Engelein, alles ist wie geleckt!
Die Hölle, doch in Vorstellung, der unwissenden Wesen,
war früher nicht die böse Qual, von der wir oftmals lesen!
Nein, Todsünden, da unten, ja, die werden da begangen,
ein jeder feiert seine Gier und muss um nichts mehr bangen!
Drum fragt´ man manch gelehrten Mann, ob Hölle oder Eden,
die Antwort: „Himmel? Langweilig! Will lieber unten leben!“
Die Welt in ihrer Einzigartigkeit ist ein Schauplatz von Leben und Tod. Geschichten von Leid und endlosem Glück schmücken die saftigen Auen und rauen Unendlichkeiten des Wüstensandes. Seltsames Getier kreucht und fleucht über Stock und Stein oder schwebt knapp über den Meeresboden und leuchtet geheimnisvoll. Einsames Licht in drückender Dunkelheit gleicht einem Hoffnungsschimmer. Doch die Düsternis ist gleichauf die Seite, die uns vom Geheimnisvollen und Aufregendem schwelgen lässt.
Welche Gefahr lauert in den tiefen, undurchdringlichen Höhlen?
Welcher tapfere Ritter streckt seinen Feind danieder und erringt damit den vollkommenen Sieg?
Sie merken, des einen Freud´, des anderen Leid.
Ein Wechselspiel, das für Spannung sorgt. Ein erleichterndes Aufatmen umarmt unser Gemüt – und schon passiert es wieder! Der Hass, der Neid, das Böse fordert den Helden erneut auf, seine Waffen zu zücken. Die klamme Angst erfasst uns wieder und man bangt, ja hofft: Geht das wieder gut aus?
Die Spannung ist meine Begierde. Ich streue sie über die Geschichten und Welten und verfolge mit verzückten Augen den Weg, den sie sich bahnt.
Sie, werter Leser, sind mein Beobachter und der Entdecker neuer Welten, die ich Ihnen vor Augen führen werde. Denn ich bin das Schicksal, genannt Fatum. Und ich freue mich, Ihre Bekanntschaft zu machen.
Sie halten in ihren Händen ein Buch, dessen Inhalt Sie von der trockenen, bodenständigen Realität des Alltags in einen ominösen, geheimnisvollen und wunderbaren Spielplatz der Fantasie führt.
Ich werde Sie während ihrer erlebnisreichen Reise durch die unbekannten Welten fremder Völker führen und begleiten. Und wenn sie wollen, nehme ich auch gerne Ihre Hand, wenn Sie Angst vor dem Unbekannten bekommen.
Im Laufe der Jahre meines schon so lange währenden Lebens habe ich bereits eine Menge Geschichten erdacht, die ich durch mein Weltenfenster betrachte. Dies ist eine Art flüssiges Glas, durch das ich sehen und lenken kann. Ich wechsle dabei immer wieder von einer Geschichte in die andere, um so viele Abenteuer wie möglich zu durchleben.
Da gilt es, durch Sommernachtsträume mit im Azur schimmernden Firmament zu tanzen, schwerelos durch unendliche Weiten des Weltalls zu schweben oder gar seltsamen Kreaturen mit Flossen statt Händen durch die undurchdringlichen Tiefen der majestätischen Ozeane zu folgen.
Doch nun werden Sie von den Ereignissen außergewöhnlicher Wesen lesen und träumen. Ab und an werden Sie meine Anwesendheit vielleicht bemerken.
Erschrecken Sie nicht dabei.
Ich möchte Sie nun in eine fremde Welt entführen, die unserer gar nicht so unähnlich, jedoch völlig anders ist.
Es gibt einen Ort, in dem sagenumwobene und mit Legenden behaftete Wesen über ein düsteres Reich regieren – fern jeder Menschlichkeit, abgewandt von erlösendem Licht.
Die Bezeichnung jener Herrscher ist bekannt und gefürchtet!
Teufel!
Kreaturen der Dunkelheit!
Dämonische Fratzen dienen ihnen als Antlitz, durch ein immerwährendes, boshaftes Grinsen verzerrt. Sie beschwören jedwedes Leid und Übel auf Gottes grüner Erde herauf und sind in jeder niederträchtigen Tat der Menschheit zu finden.
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