Georgius Anastolsky - So schützen Sie sich vor Taschendieben

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Eine Frau hält ein Baby im Arm, doch der Arm ist falsch – ein täuschend echt wirkender Kunst-Arm. Sie als Diebstahl-Opfer konzentrieren sich auf das süße Baby, währenddessen der Taschendieb mit seiner echten Hand zulangt und Ihnen in aller Heimlichkeit die Geldbörse klaut …
Das nur einer der über 50 perfiden Tricks von skrupellosen Taschendieben, die in diesem Ratgeber schonungslos offengelegt werden. Wer die kriminellen Methoden der Gauner kennt, ist klar im Vorteil. Man ist besser vorbereitet und kann sich wesentlich wirkungsvoller präventiv schützen.
Der Ratgeber «So schützen Sie sich vor Taschendieben» unterstützt Sie bei dieser wichtigen Prävention. Neben zahlreichen Diebstahl-Tricks erfahren Sie außerdem mehr über die Hintergründe der Taschendiebe. Wo sind ihre Wirkungsstätten? Und was sind die Motive für ihr kriminelle Handeln?
Und natürlich erhalten Sie zahlreiche praktische Tipps, wie auch Sie sich konkret vor Langfingern schützen können. Ob Sie sich an einem vertrauten Ort aufhalten oder vielleicht auf Reisen in unbekannten Gefilden unterwegs sind – dieser praktische Ratgeber ist der erste Schritt für mehr Sicherheit in einer Welt, die zunehmend gefährlicher wird.
Schützen Sie sich jetzt! Tun Sie etwas gegen Ihre Angst und überlassen Sie den Kriminellen nicht das Feld. Sichern Sie sich jetzt diesen Ratgeber! Und sollten Sie dennoch Opfer eines Taschendiebstahls geworden sein, dann leistet Ihnen das eBook «So schützen Sie sich vor Taschendieben» mit seinen wertvollen Opfer-Infos ebenfalls erstklassige Hilfe.

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Noch eins zeichnete den Taschendieb alter Schule aus: seine Menschenkenntnis. Das unterschied ihn vom plumpen Straßenräuber, der meist in Gruppen mit offenem Visier auftrat und auch vor Gewaltanwendung nicht zurückschreckte. Nehmen Sie die Räuber des Mittelalters, die Kutschen brutal überfielen, Postwagen und im Wilden West der USA sogar Züge. Der Taschendieb erbeutete immer nur kleine Summen, weshalb er auch sehr aktiv sein musste, um sein Überleben zu sichern. Obwohl er einen hohen Eifer entwickelte, war die Aufklärungsquote damals schon sehr gering. Insofern ist es auch verständlich, dass es unter Taschendieben alter Schule eine hohe Rückfallquotegab.

Wie auch andere Ganoven wurden überführte Taschendiebe früher hart bestraft: Tod durch Ertrinken, Verbrennen auf dem Scheiterhaufen, öffentliches Erhängen und das Abhacken einzelner Finger oder ganzer Hände. Und wiederum zog gerade das Erhängen ertappter Taschendiebe auf öffentlichen Plätzen viele Schaulustige an, was andere Taschendieben dreist nutzten, sich trotzdem und gerade da zu „bedienen“.

Von Diebesschulen und Klingelpuppen

Ein anderes Phänomen wurde 1585 erstmals erwähnt: die Diebessschulevon Mister Wotton. Sie war Vorbild für ähnliche „Ausbildungsstätten“ in London, Prag, Sevilla, Rom, New York, Warschau und Madrid. Mister Wotton „lehrte“ noch neben einer angrenzenden Gaststätte. Dazu hatte man eigens Übungsmaterial konstruiert, so genannte Klingelpuppen. Die jungen Diebes-Meister wurden erst entlassen, wenn Sie die Prüfung an der Puppe bestanden, also Geldbörsen, Taschenuhren, Seidentücher, Tabakdosen, goldene Schärpen und dergleichen mit dem so genannten Scherengriff unbemerkt von der Puppe, die überall mit kleinen Schellen versehen waren, entwendeten; sie hing frei schwebend an einer Wäscheleine. Es durfte nicht klingeln, während sie die Taschen leerten. Hatten Sie die Prüfung bestanden, bekamen sie von ihrem Meister ein Revier zugewiesen, in dem sie fortan wildern durften, aber auch einen erheblichen Anteil an ihn abliefern mussten.

Klau-Kids durchlaufen moderne „Trainingslager“

Die modernen Diebesschulensind heute in Rumänien, der Ukraine und auf dem Balkan. Speziell aus Rumänienstammen ganze Banden von Klau-Kindern, die natürlich vorher entsprechend von ihren Chefs ausgebildet wurden.

Der Unterschied zur alten Schule besteht darin, dass sie in Gruppen auftreten und nicht mehr Einzelkämpfer sind. Sie sind in der Regel unter 14 Jahre alt und damit minderjährig sowie schuldunfähig. Der Entschluss zum Klauen kommt nicht von ihnen selbst; ihre Eltern haben es ihnen befohlen. Oft werden sie in den armen Gegenden ihrer Herkunftsländer von ihnen wie Sklaven an solche Banden weitergereicht – in der Hoffnung, später Geld für ihr eigenes Überleben zu bekommen. Oder die Kinderwurden direkt gegen Cash verkauft. Man nimmt ihnen ihre Ausweisdokumente, damit sie abhängig sind und man ihnen ihr wahres Alter nichtnachweisen kann. Deshalb sind Klau-Kids auch nicht so einfach abzuschieben. Sie werden lediglich ins nächste Jugendheim gebracht, von wo sie nach einer Nacht wieder zu ihren Touren aufbrechen. Erst wenn ihnen bandenmäßiger Taschendiebstahl nachgewiesen wird, machen sich Behörden die Mühe, sie zu erfassen und zu registrieren. Denn bei jedem aufgegriffenem Kind das tatsächliche Alter sowie erkennungsdienstliche Merkmale festzustellen, dafür haben Polizei und Ordnungsämter keine Mittel und Möglichkeiten. Die Kinder wissen genau, dass sie unter 14 Jahren nicht belangt werden können und wieder freizulassen sind. Deshalb ziehen sie auch weiter von Diebestour zu Diebestour. Wird ihnen die Luft in einer Stadt zu heiß, geht es in die nächste City oder gar in ein anderes Land.

Sie sind so clever, dass illegal einreisende Kinder und Jugendliche bei der ersten Polizeikontrolle Asyl beantragen. Dabei geben sie frei erfundene Personendaten an. Viele Klau-Kinder steuern aber auch sofort eine Erstaufnahme-Einrichtung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge an; sie wissen nämlich, dass sie nicht abgeschoben werden können. So bekommen sie auch weniger Probleme mit der Polizei, wenn sie einen schriftlichen Nachweis besitzen, der ihren Kontakt beim Ausländeramt oder einer Aufnahmestelle dokumentiert. Sie haben dann nämlich eine meldefähige Adressein einem Heim für minderjährige Flüchtlinge. Werden sie von der Polizei erwischt, kann diese sie nur ins Heim zurückbringen. Beim Erstkontakt machen sich Klau-Kinder oft um Jahre jünger.

Sie werden schnell mit ein paar bettelnden Worten, einem Pappschildausgestattet und in geschickte Klau-Techniken eingewiesen. Manchmal erhalten sie sogar Vorgaben (300 bis 800 Euro pro Tag), wie viel Geld sie jeden Tag zu klauen haben. Wenn sie ihr Soll nicht erfüllen, bekommen sie Prügel oder Essensentzug – ähnlich wie in den Drücker-Kolonnen. Auch reisende Roma-Verbände setzen Klau-Kinder ein, die zu 20 Prozent aus Mädchen und zu 80 Prozent aus Jungen bestehen. Sie sind überwiegend dunkel- bis schwarzhaarig und unterscheiden sich so von deutschen Kindern – oft auch durch eine dunklere Haut. Natürlich werden sie von ihren Patronen für den Einsatz vorbereitet, wie sie am geschicktesten an Wertsachen kommen und ihre Opfer ablenken. Die Kinder sehen oft auch etwas verwahrlost aus, ungepflegt, kränklich, um noch mehr Eindruck zu schinden. Ihre Ernährung ist einfach.

Die zwei Triebfedern des Taschendiebs

Die Kunst des Diebesentspringt oft jahrelanger Übungmit Erfolgen und Misserfolgen. Jeder hat seine eigene Methode, Lernprogramm und Erfolgsrezept. Natürlich hütet der Dieb sein System wie ein Patent; es ist sozusagen Betriebsgeheimnis. Manche freunden sich an und verraten sich gegenseitig Kniffe oder arbeiten gar zusammen. Um Taschendieb zu werden, braucht es zwei Triebfedern: erstens die Not, klauen zu müssen fürs eigene Überleben, und zweitens eine gewisse kriminelle Energie.Kriminelle Energie messen Kripobeamte zum Beispiel daran, ob ein ertappter Dieb gleich am nächsten Tag wieder zuschlägt. Normalerweise ist eine Festnahme so abschreckend, dass man für eine gewisse Zeit von seinen Opfern ablässt. Die Verhaftung wirkt auf gewöhnliche Menschen ohne kriminelle Energie so heilsam, dass sie zunächst einmal zumindest ihre Finger buchstäblich bei sich und aus anderen Taschen heraus lassen. Der Dieb muss also so abgebrüht sein, dass ihn ein Aufgriff nicht sonderlich schockt und er gleich weitermacht. Manche brauchen auch ganz einfach den Adrenalin-Kick des Klau-Moments. Das führt dann schon fast in die Richtung der Kleptomanie– der krankhaften Sucht also zu klauen. Es gibt Menschen, die bei jeder sich bietenden Gelegenheit zugreifen. Das hat aber mit dem Taschendieb im eigentlichen Sinn nichts zu tun. Der Kleptomane scheut auch das Risiko, beim Taschendiebstahl ertappt zu werden. Er klaut einfach alles, auch Nutzloses: Toilettenpapier, hunderte Kugelschreiber, Dessous, Unterwäsche – einfach wahllos, planlos, unüberlegt; er findet seine Befriedigung im Klauen und Besitzen. Der Klau-Süchtige ergötzt sich an Unmengen von gestohlener Ware und Gegenständen. Nicht selten findet man bei ihnen ganze Warenlager. Eine Manie ist zwanghaft. Insofern werden bei nachgewiesener und behandelter Kleptomanie auch solche Leute strafmilderndbehandelt.

Finger sind die wichtigsten Handwerkszeuge

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