Wie schon erwähnt, ist es bei dieser Initiationsmethode so, dass man die henochischen Buchstaben sehr tief in die Chakren oder Energiekörper „eingebrannt“ bekommt, sodass sie gründlich im Energiesystem des Initianten wirken und hier auch klar und deutlich arbeiten können. Zwar zeigt die Erfahrung, dass diese „klare und deutliche Arbeit“ von Initiant zu Initiant anders wahrgenommen oder auch bewertet wird, doch wird eine Reaktion immer vorhanden sein. Manchmal wird die Arbeit erst in einer später Reflexion erkannt, manchmal ist die Arbeit aber auch so präsent, dass man sie überhaupt nicht übersehen kann. Hierbei sind die jeweiligen Beschreibungen der henochischen Buchstaben und deren Wirkungen zum Teil wortwörtlich zu nehmen.
Ablauf einer Initiation nach der Methode „innen nach außen“:
Auch hier wird als Erstes wieder eine angenehme Atmosphäre erschaffen und natürlich soll und kann man sich auch hier intuitiv leiten lassen. Ein abgedunkelter Raum, ein paar Kerzen, eine angenehme Räucherung, meditative Musik etc. sind hier wieder die sinnigsten Mittel der Wahl. Für die Initiation ist es diesmal aber passend und hilfreich, wenn der Aspirant auf einem Stuhl oder auf einem Hocker sitzt, wobei ein Stuhl für den Rücken des Aspiranten angenehmer ist. Zwar kann man die Initiation auch im Liegen ausführen, doch zeigt die Praxis, es für den Initiator bequemer ist, wenn der Aspirant sitzt. Der Aspirant – egal, ob sitzend oder liegend – wird gen OSTEN ausgerichtet, also so, dass sein Blickfeld in den Osten zeigt. Wie auch schon bei der anderen Initiation wird wieder eine rituelle Raumdefinition und Raumreinigung vollzogen, denn auch bei der Initiationsmethode „von innen nach außen“, sollten keine störenden Energien der Zeremonie beiwohnen können.
Wie schon erwähnt, ähneln sich die beiden Initiationsmethoden des ERSTEN GRADES, sodass die entsprechenden rituellen Arbeiten im Anschluss abgedruckt werden. Wenn nun die rituellen Bestandteile der Eröffnung vollzogen wurden, aktiviert sich der Initiator auf „ bekannte Weise “, wobei hier klare Unterschiede zur Initiation „von außen nach innen“ existieren, die aber auch dieses Mal absichtlich nicht beschrieben werden. Um weiter zu machen, werden die Hände des Aspiranten so positioniert, dass sie mit dem Handrücken auf den Oberschenkeln des Aspiranten ruhen. Auch bei dieser Initiation sollen keine Schuhe getragen werden und ggf. frische Socken. Dies ist angenehmer für den Initiator.
Nachdem die energetischen Aktionen der Aktivierung durchgeführt wurden, wird der Aspirant vorbereitet bzw. aktiviert. Hier wird ein Bekanntes und von mir des Öfteren veröffentlichtes Ritualfragment verwendet – das Sternritual. Da dieses Fragment nur in dieser Initiationsmethode verwendet wird, will ich es hier direkt abdrucken.
Ausführung Stern-Ritual:
Der Initiator erhebt seine Hände und Arme im Winkel von 45°, Handflächen ausgestreckt und imaginiert oberhalb des Kronenchakras des Aspiranten eine weiße Energiekugel. Aus der Energiekugel werden energetische Bänder imaginiert, die zum Alpha-Chakra, welches sich oberhalb des Kopfes des Aspiranten befindet, wachsen. Wichtig ist, dass hier ein definitiver energetischer Austausch etabliert wird, der vom Initiator gesehen bzw. erkannt werden muss. Es ist nicht immer erforderlich, dass der Aspirant dies merkt, wobei dies sehr oft vorkommt.
Wenn die energetische Verbindung angeordnet ist, visualisiert der Initiator, dass goldenes Licht, das vom Alpha-Chakra zum Kronenchakra des Aspiranten wandert, sich dann von dessen Kronenchakra, waagerecht ausbreitet, um dann wieder zurück zum Alpha-Chakra zu fließen. Hierdurch wird ein „nach oben gerichtetes Dreieck“ gebildet.
Während dieser Imagination vibriert der Initiator laut:
ZIR IVMeD NE OLPRIT! BUST PERIPSAX!
(Übersetzung: Ich rufe das göttliche/heilige Licht! Heil dem Himmel!)
Der Initiator senkt nun seine Hände und Arme im Winkel von 45°, Handflächen bleiben ausgestreckt. Jetzt wird sich auf das Wurzelchakra des Aspiranten konzentriert, wobei auch hier wieder energetische Bänder zum Omega-Chakra (welches sich außerhalb des Körpers auf Höhe der Oberschenkel befindet) imaginativ gewoben werden. Auch hier soll ein klarer energetischer Austausch stattfinden, welcher vom Initiator erkannt werden muss und vom Aspiranten ggf. gefühlt bzw. wahrgenommen wird.
Wenn die energetische Verbindung sich abermals etabliert hat, wird erneut goldenes Licht, das vom Omega-Chakra zum Wurzelchakra wandert, imaginiert und sich dann vom Wurzelchakra waagerecht ausbreitet, um dann wieder zurück zum Omega-Chakra zu fließen. Hierdurch wird ein „nach unten gerichtetes Dreieck“ gebildet.
Während dieser Imagination vibriert der Initiator laut:
ZIR IVMeD NE CAOSGI! BUST CAOSGON
( Übersetzung: Ich rufe die göttliche/heilige Erde! Heil der Erde)
Nun greift der Initiator energetisch in die Chakren des Aspiranten ein und berührt imaginativ das Stirnchakra des Aspiranten und vibriert hierbei laut …
AOIVEAE CHIS UMPLeIF(Die Sterne sind unserer Stärke).
Jetzt wird imaginativ das Kehlkopfchakra des Aspiranten berührt und der Initiator vibriert ...
GOHUS(Ich sage).
Jetzt wird imaginativ das Herzchakra des Aspiranten berührt und der Initiator vibriert ...
IAIADIX ASCHA NOAR AR(Die Ehre Gottes wird das).
Jetzt wird imaginativ das Solar-Plexus-Chakra des Aspiranten berührt und der Initiator vibriert ... GAHOACHMA(„Ich bin der ich bin“).
Jetzt wird imaginativ das Sexualchakra des Aspiranten berührt und der Initiator vibriert ...
IAODAF(Im Anfang).
Jetzt wird imaginativ das Wurzelchakra des Aspiranten berührt und der Initiator vibriert ...
GEH UL(Bis zum Ende).
Jetzt zieht der Initiator im Geiste einen Kreis um den Aspiranten (mit dem Schwert, Athame, Finger oder auch rein imaginativ), um einen Raum zu begrenzen, damit ein Tetraeder gezogen werden kann.
Der Initiator zieht einen Tetraeder, wobei die unteren drei Spitzen dieses Tetraeders den Kreis berühren und der Kreis somit den Tetraeder umschließt. Imaginär werden drei in etwa gleich weit auseinanderliegende Punkte auf der Bogenlinie des Kreises fokussiert, wobei zwei vor dem Aspiranten liegen und einer hinter ihm.
Der Initiator hält seine Arme mit gestreckten Fingern im Winkel von 45° nach unten und leicht nach vorne. Es werden visuell die zwei „Tetraederpunkte“ auf der Bogenlinie des Kreises fixiert. Aus diesen Punkten werden imaginativ zwei goldene Energielinien in die Höhe gezogen. Hierzu muss der Initiator nur die Hände zum Alphachakra des Aspiranten führen. Im Anschluss führt der Initiator seine Arme zusammen, streckt seine Finger im Winkel von 45° leicht nach vorne und fixier visuell den einzelnen „Tetraederpunkt“ auf der Bogenlinie des Kreises, der dann ja hinter dem Aspiranten ist. Aus diesem Punkt zieht der Initiator dann eine einzelne goldene Energielinie in die Höhe und verknüpft auch diese mit dem Alphachakra. Jetzt verbindet der Initiator die drei Punkte auf der Bogenlinie des Kreises und erschafft so die Grundfläche des Tetraeders, was bedeutet, dass der erste goldene Tetraeder geschlossen ist und sich mit dem Alpha-Chakra verbinden kann. 
Hierbei vibriert der Initiator (permanent oder nur einmal, je nach Wunsch):
ZIRDO OLPIRT(Ich bin das Licht).
Wenn dieser Tetraeder steht, wird der nächste Tetraeder imaginativ gezogen. Der Initiator kann hierzu hinter den Aspiranten treten, kann aber auch vor ihm stehen bleiben, da alles imaginiert wird. Der Initiator imaginiert jetzt über den Aspiranten einen zweiten Kreis, um erneut einen Raum zu begrenzen. Dieser Kreis hat den gleichen Durchmesser, wie der untere Kreis. Erneut wird ein Tetraeder erschaffen, wobei auch hier drei Spitzen dieses Tetraeders den Kreis berühren und der Kreis somit den Tetraeder umschließt. Imaginativ werden vom Initiator drei in etwa gleich weit auseinanderliegende Punkte auf der Bogenlinie des Kreises fixiert, wobei zwei vor dem Aspiranten liegen (wenn man hinter ihm steht) bzw. entgegengesetzt zum ersten Tetraeder sind. So wird ein weiterer Tetraeder vom Initiator imaginativ erschaffen, wobei hier wieder zwei „Tetraederpunkte“ auf der Bogenlinie des Kreises fixiert werden und erneut zwei goldene Energielinien in die Tiefe wachsen. Gleiches wird mit der einzelnen Linie vollzogen, sodass man einen inversen Tetraeder erschaffen hat.
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