Und mit jedem Stoß, mit jedem Zentimeter, den der Mann weiter in mich vordringt ergebe ich mich meiner Wollust. Ich werfe den Kopf zurück, lasse zu, dass er sich mit den Fingern in meinen Haare verkrallt und mir brutal den Kopf zurückreißt. Lasse zu, wie mir der Mann die von seiner herben Männlichkeit stinkenden Finger unter die Nase und über die fügsam hinausgestreckte Zunge reibt. Vor Wonne stöhne ich bei jeder seiner groben Bewegungen laut auf, flehe und bettle, weiterzumachen und nur nicht nachzulassen. Nur härter, fester und weiter.
Er ist so groß, so hart, füllt mich so kolossal aus.
Er fickt mich so fest, so brutal - und dermaßen geil, dass ich
KEUCHE, SCHREIE, STÖHNE
Dann wird er mit einem Mal ruhig, schnauft dafür um so mehr, dringt noch einmal so viel tiiieeeefer in meine Lusthöhle, dass mir die Luft wegbleibt. Das ist der Moment, in dem sein Schwanz explodiert. In kochenden Schüben schießt der heiße Strahl aus ihm raus, pumpt und pumpt er mich voll, vermengt er sich mit meinen eigenen, schamlosen Säften. Ein unkontrollierbares Zittern überkommt mich. Ausgehend von meinem Bauch greift es über auf meine Scham, meine Spalte und meine Klit, dehnt sich aus in meinem gesamten Tempel der Lust. Jammernd ergebe ich mich dem Gefühl, dieser animalischen Geilheit, die meinen Körper erfasst und durchschüttelt.
Empfindungen, Reize, Gier - alles strömt wild durch meinen Körper, bombardiert meine Synapsen, erregt und erhöht die Hitze zwischen meinen Schenkeln, lässt mich zittern vor Lust.
Aus dem Schreien wird ein Wimmern, der Speichel fließt mir zwischen den geöffneten Lippen hindurch. Unfähig, einen klaren Gedanken zu fassen liege ich ermattet auf dem Bauch, als sich das Bett neben mir bewegt.
„Pia?“
Erschrocken zucke ich zusammen, öffne dann blinzelnd die Augen und schaue mich verwirrt um. Direkt über mir ein Gesicht. Aber nicht das des unbekannten Lustmolchs, sondern Jims, der mich besorgt mustert.
„Ji, Jim?“, stottere ich benommen.
„He, alles gut.“ Er reibt behutsam meine Schulter.
„Hast du schlecht geträumt?“
Ich sinke rücklings zurück auf das verschwitzte Laken, fahre mir mit der Hand über die heiße Stirn. Dabei denke ich an das, was mir eben widerfahren ist. Es war so fürchterlich und furchteinflößend. Aber es war auch unglaublich erregend...
Und das soll alles nur ein Traum gewesen sein? Enttäuscht seufze ich auf. Jim zieht derweil die zerwühlte Decke zurecht. Er schaut noch immer besorgt aus. Keine Spur mehr von dem Ärger und Streit. Süß!
„Wie spät ist es?“
„Kurz nach halb zwei. Brr, ist das kalt hier. Warum hast du das denn auf gelassen?“ Er zeigt auf die Dachluke, die sperrangelweit offen steht.
„Ups. Weiß nicht.“ Ich mache ein ahnungsloses Gesicht. Tatsächlich kann ich es mir wirklich nicht erklären. Ich hatte das Fenster doch zugemacht, bevor ich ins Bett gegangen ging. Beunruhigt wechsle ich rasch das Thema. „Du bist mir nicht mehr böse?“
„Nein, Liebes.“ Er lächelt mich an und zieht sich das Shirt vom muskulösen Körper. „Kann ich doch gar nicht.“ Jetzt sind Jeans und Boxer dran. Ins Kissen gelehnt betrachte ich ihn aufmerksam, werfe dabei einen verstohlenen Blick auf seinen halb aufgerichteten Schwanz. Ein Kribbeln lässt mich erschauern, während ich für einen Sekundbruchteil wieder dieses Wesen vor Augen habe. Dieses Wesen und sein pralles Gemächt. Und was es damit aus mir gemacht hat. Ich beiße mir auf die Lippen, um nicht laut aufzustöhnen. Da steigt Jim schon neben mich unter die Decke. Er rückt näher an mich heran, legt seine Hand auf mein schwitziges Top, streichelt meine Nippel.
„Außerdem wollte ich nicht allein schlafen. Hab dich in deinem Kleidchen einfach nicht aus dem Kopf bekommen.“ Seine Finger wandern meinen Körper hinab, streicheln flüchtig meinen Bauch und tasten weiter. Weiter, zum Höschen und dann in meinen Schoß. Dort verweilen sie einen Moment, ehe Jim sie zurückzieht - und mir direkt unter die Nase hält. Sie sind klatschnass, triefend von meinem Verlangen.
„Was hast du denn bitte geträumt?“
Ich kichere unbeholfen. Da wälzt sich Jim auch schon auf mich und zwischen meine Beine. Wortlos schiebt er den Slip beiseite, greift seinen Schwanz und schiebt ihn mir zwischen die Schamlippen. Einen Moment später schon dringt er mit seinem Riemen tief in meine lustfeuchte Höhle. Willig spreize ich die Beine noch weiter, schlinge sie um seine Hüften und umklammere seinen Hals. Da stößt Jim das erste Mal zu. Und dann noch einmal, fester. Ich schließe die Augen und stöhne auf; verliere mich in meinem Schoß - ganz in Gedanken bei meinem Traum und diesem wilden, leidenschaftlichen Besucher.
* * *
Ich liebe die Einsamkeit, streife schon seit Jahren durch die Wälder und Täler dieser entlegenen Bergwelt. Über den Sommer, wenn die Hirten ihr Vieh auf die Almen treiben, ziehe ich mich in eine der Felshöhlen auf den Gipfeln zurück. Im Winter aber, wenn die Bauern sich in ihre Dörfer zurückziehen, dort einigeln und kaum hervorkommen, da gehören mir sie mir wieder, die Wälder und schneebedeckten Wiesen. Auf meinen Streifzügen habe ich die einsame Hütte schon oft gesehen, mich ihr allerdings nie bis auf weniger als 500 Schritt genähert. Heute aber, nachdem ich einen Hasen gefangen und am offenen Feuer gebraten und verspeist hatte, wanderte ich ziellos durch das Tal, als ich den großen Wagen heraufkommen sah. Langsam fuhren sie durch den hohen Schnee der hier oben nicht geräumten Straße. Ich bin dem Auto vom Taleingang aus gefolgt, bis sie vor der Blockhütte hielten. Ein Pärchen stieg aus. Dem Mann schenkte ich keine Beachtung. Er schien zwar groß und breitschultrig, aber im Vergleich zu meinen Körpermaßen doch winzig. Noch kleiner und zarter aber war das Mädchen, das sich in einen schmalen Mantel, Rock und kniehohe Stiefel gewandet aus seinem Sitz schälte. Ich beobachtete sie dabei, wie sie Koffer und Tüten ins Haus trugen.
Bis es dunkel wurde, habe ich im Schutz der Bäume am Waldrand ausgeharrt und von dort aus gesehen, wie in der Hütte nach und nach die Lichter angingen. Mit Einbruch der Nacht traute ich mich näher heran und bin vorsichtig von Fenster zu Fenster geschlichen. Durch die offenen Läden konnte ich der Frau dabei zusehen, wie sich vor den lüsternen Augen des Mannes auszog und kichernd in ein enges Kleid schlüpfte. Ein sehr, sehr knappes Kleid, dass ihrem vollen Busen kaum Raum zur Entfaltung gab und so ordentlich nach oben quetschte. Spätestens da erwachte mein Phallus, wuchs und wuchs vor Verlangen. Vor Verlangen auf dieses zierliche Mädchen, das sich dem Mann so schamlos präsentierte.
Was sollte ich tun, um meine Lust zu stillen? In die Hütte stürmen, den Mann erschlagen und mich an der Frau direkt dort auf dem Boden vergehen? Natürlich stimmte ein bedeutender Teil von mir mit Vehemenz dafür und ich war kurz davor, die Tür einzutreten. Ein Funken Verstand aber ließ mich innehalten. Wenn ich mir jetzt nahm, wonach es mich so sehr drängte, dann würden früher oder später die Menschen aus dem Dorf kommen und sie finden. Und dann? Dann würden sie mich jagen. Noch weiter hinauf, in noch unwirtlichere Höhen. Also blieb ich am Fenster, starrte weiter durch die Scheibe und sah, wie der Mann mit seiner Freundin in einen Streit geriet. Gestikulierend redeten sie aufeinander ein. Irgendwann zwängte die Frau sich aus dem Stück Stoff und warf es ihm vor die Füße. Seine Reaktion sah ich nicht, vollkommen damit beschäftigt, den bis auf Höschen und Shirt entkleideten Körper zu studieren. Was für einen schlanken Bauch sie hatte! Und dieser einladende Hintern, der wogende Busen. Ich griff mir in den Schritt an mein aufragendes Glied. Um mich zu beruhigen rieb ich die Spitze an dem rauen Wand, aber auch der Kontakt mit dem eiskalten Holz verschaffte mir keine Linderung.
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