Jan Paul - Der letzte Kobold

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Jeder kennt den Harz oder etwa nicht? Doch niemand kennt ihn besser als die Wesen die tief unten in den Bergen leben. Ob Hexen, Elfen, Kobolde oder Feen alle verstehen es meisterlich sich vor den Menschen in acht zunehmen. Sie alle sind die Hüter des Harzes. Diese Geschichte zeigt einmal mehr, das es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die man sich nur in seiner Fantasie vorstellen kann. Die Hoffnung, das es so sein könnte, und wenn nur für einen Augenblick, kann so stark und mächtig sein, das letztendlich alles Möglich sein kann.

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Ganze 5 Sekunden sagte niemand ein Wort. „Cool“, sagte ich, „und sogar in 3D.“ Es war die Kinowerbung, die mir meine Mutter vors Gesicht gehalten hatte. „Endlich lächelt mein Kleiner wieder“, sagte meine Mutter. „Mama“, sagte ich empört und setzte mich aufrecht auf meinen Stuhl, „Du hast mir doch versprochen nicht mehr Kleiner zu mir zu sagen.“ Sie tat die Zeitung beiseite und beugte sich zu mir rüber. „Aber“, flüsterte sie, „wir sind doch unter uns.“ Und dann gab mir auch noch ein Kuss auf die Stirn. Ja so sind Mütter nun mal. Es war wirklich ein toller Kino besuch. Nur drängte sich hinter her die Frage auf, was machte ich die restlichen 5 Wochen der Ferien? Am nächsten Tag hing ich wieder frustriert vor der Glotze. „Ich hab´s!“, rief meine Mutter und kam in die Stube gelaufen, „wir gehen jetzt in den Garten und pflücken Äpfel.“ „Also gut von mir aus“, sagte ich, erhob mich aus dem Sessel und schaltete den Fernseher aus. Noch bevor ich mich zu ihr umdrehte, hörte ich sie schallend lachen. Entsetzt sah ich meine Mutter an. „Entschuldige“, lachte sie, ,,aber Du bist mir eben voll auf den Leim gegangen.“ „Wie jetzt?“, fragte ich und erntete wieder Gelächter. „Na unsere Äpfel sind doch erst im Herbst reif zum Pflücken.“ „HA-HA, wirklich witzig“, sagte ich und rang mir ein Lächeln ab. „Ach komm schon Peter, was soll ich denn sonst noch mit Dir machen?“ „Gar nichts, lass mich einfach weiter Fernsehen gucken.“ Meine Mutter schüttelte den Kopf und verließ die Stube. Ich weiß nicht mehr wie lange ich an diesem Tag, stur wie ein Zombie, in die Klotze starrte. Stundenlang zappte ich durch die Kanäle, bis ich plötzlich das schrille Klingeln unseres Telefons hörte. Meine Mutter ging ran, doch ich hörte nicht was sie sagte. Nach einer Weile, kam sie zu mir in die Stube. „Hast Du ein paar Minuten Zeit für mich?“ Ich hatte schlechte Laune und zu nichts Lust, egal was es war. Und genau das wollte ich ihr jetzt sagen. „Mama, ich habe…“, begann ich und brach ab als ich ihr Gesicht sah. „Natürlich habe ich Zeit für Dich“, sagte ich und sah sie fragend an. „Ich weiß nicht wie ich anfangen soll“, sagte sie und überlegte kurz. „Du kennst doch Deinen Großvater.“ Ich blickte sie einen Moment schweigend an. „Meinst Du den alten Mann, der dort Oben irgendwo im Harz wohnt?“ Sie nickte. „Na ja, ich habe ihn vielleicht ein paar Mal gesehen und… Was ist denn mit ihm?“ „Du hast Recht, er hat sich nicht viel um uns gekümmert.“ „Warum eigentlich nicht?“, fragte ich neugierig. Meine Mutter atmete tief ein und es schien, als wäre ihr das Thema unangenehm. „Er hat eben gerade hier angerufen“, wich sie meiner Frage aus. „Es geht ihm nicht gut und er möchte gerne, dass Du ihn besuchen kommst.“ „Was hat er denn?“, wollte ich wissen. „Das hat er nicht gesagt“, klang ihre Stimme bedrückt. Längst hatte ich das Fernsehen ausgeschaltet und war aufgestanden. „Wann wollen wir ihn denn besuchen?“, fragte ich. Meine Mutter wandte sich von mir und sah aus dem Fenster. „Nicht wir“, flüsterte sie kaum hörbar, „nur Du.“ Ich brauchte einen Moment um das in meinen Kopf zukriegen. „Soll das heißen, er will Dich nicht sehen?“ Sie nickte kaum merklich. Ich kannte noch nicht alles von meiner Familie. Oft wurde heimlich über dieses und jenes geredet. Und kam ich mal zu Fällig dazu, wurde sofort das Thema gewechselt. Doch spätestens seit dem meine Eltern sich getrennt hatten, welche Gründe es auch immer waren, wusste ich das mit unserer Familie irgendetwas nicht stimmte. Ich war schon in einem Alter wo man wusste was man sagte oder lieber blieben ließ. „Darf ich fragen, warum er Dich nicht sehen will?“ Meine Mutter antwortete nicht. „Der alte Mann – ich meine Großvater“, fuhr ich fort, „er ist doch der Vater von Papa hab ich Recht?“ „Ja das Stimmt“, sagte sie. Ich wartete und hoffte, dass sie sich jetzt umdrehte und mir mehr von ihm erzählte. Doch sie tat es nicht. „Meinst Du, ich sollte zu ihm gehen?“, fragte ich zögernd. Langsam wandte sie sich zu mir. „Das musst Du allein entscheiden.“ Ich nickte. „Aber bitte vergiss nicht“, sagte sie ruhig und ging auf mich zu, „egal was zwischen Deinem Großvater und mir ist, es hat nichts mit Dir zu tun.“ An diesem Abend dachte ich nicht mehr ans Fernsehen, denn das Gespräch mit meiner Mutter hatte mich doch sehr aufgewühlt. Ich weiß nicht mehr wie lange ich oben in meinem Zimmer auf meinem Bett lag und nach Dachte. Aber schließlich hatte ich eine Entscheidung getroffen. Ich verließ mein Zimmer und ging zu meiner Mutter, die ich in der Stube antraf, wo sie in einem Fotoalbum herum blätterte. „Sind das Bilder von mir – uns allen?“, fragte ich. Meine Mutter hatte mich nicht herein kommen hören und schlug das Album hastig zu. „Es ist besser, du schaust Dir die Bilder irgendwann anders an.“ „Kein Problem, wenn Du es so willst?“ Einen Moment sahen wir uns nur schweigend an. „Ich habe mich entschieden“, sagte ich schließlich und beobachtete sie ganz genau. Aber ich las weder das eine noch das andere in ihren Augen. „Wann sollte ich Großvater denn besuchen kommen?“ „Egal, wann immer Du willst“, sagte sie. „Dann würde ich gern morgen schon zu ihm.“

Die geheimnisvolle Kammer

Ich überredete meine Mutter, das ich mein Fahrrad mitnehmen wollte, denn so hatte ich jeder Zeit die Wahl, wieder nach Haus zukommen. Es war noch früh am Morgen, als wir los fuhren. „Sag mal, wie weit ist es eigentlich bis zu Großvater?“, fragte ich. „Ungefähr 7-8 Kilometer, ganz in der Nähe vom Torf Haus“, erklärte sie. Ich sah aus dem Fenster und versuchte die Bäume zuzählen. Unmöglich, es waren einfach zu viele. Als nächstes fing ich an die Begrenzungsbalken zu zählen oder wie die hießen. Auf was man für Ideen kommt, wenn man gelangweilt Auto fährt. „Also gut“, sagte ich schließlich, „was ist Großvater eigentlich für ein Typ?“ Meine Mutter sah mich überrascht an. „Wie meinst Du das?“ „Na ja“, überlegte ich kurz, „ist er Cool oder mehr seltsam?“ Meine Mutter schüttelte nur den Kopf, setzte den Blinker und verließ die Hauptstraße. „Wo fährst Du denn jetzt hin?“, fragte ich als wir über einen Feldweg hoppelten. „Dein Großvater lebt etwas Abseits“, antwortete sie kurz und knapp. „Dann ist er also seltsam“, stellte ich fest. Nach ein paar Hundertmetern bogen wir Lings ab und fuhren geradewegs auf einen verfallenden Bauernhof zu. Ich war mir ganz sicher, meine Mutter hatte sich verfahren. „So da wären wir“, sagte sie und hielt langsam an einem verrosteten Eisentor. Sprachlos starrte ich auf den Hof und konnte es nicht glauben, dort sollte mein Großvater wohnen. Das Unkraut war, wie eine Hecke, Meter hoch und hatte den Zaun, der nur noch zu erahnen war fast verschlungen. Ich hörte wie meine Mutter den Kofferraum öffnete und stieg auch aus. Neugierig trat ich an das Eisentor. Der Weg, der zum Haus führte, war so von Moos und wilden Blumen übersät, das ich schon befürchtete nicht willkommen zu sein. „Peter kommst Du bitte mal her!“, rief meine Mutter in meine Gedanken hinein. „Ja ich komme!“, rief ich zurück, während ich noch einen Blick auf das Haus warf, das von Efeu nur so über wuchert war. „Dein Fahrrad klemmt irgendwo“, sagte meine Mutter, als ich bei ihr war. Ich kletterte ins Auto und versuchte es von der anderen Seite anzuheben. Erst nach langem hin und her, gelang es uns endlich das Fahrrad heraus zu ziehen. „Vorsicht“, sagte meine Mutter, aber es war schon zu spät, der Lenker schlug um und kratzte über das rechte Rücklicht. „So eine Schei-benkleister.“ Meine Mutter bekam immer gerade noch so eben die Kurve um nicht das Wort, was wir ja alle sagen, auszusprechen. „Ist doch nur ein kleiner Kratzer Mama“, sagte ich mit einer abfälligen Handbewegung.

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