In diesem Zusammenhang werden wir dich später auch in die Schule der Isis und nach Avalon begleiten. Doch zuerst möchten wir dir ein Geschenk überreichen. Wenn du also bereit bist, den rubinrotgoldenen Pfad zu gehen, bedeutet es, dass du dich ganz der Führung deines Hohen Selbst anvertraust, deine Persönlichkeit schulen und weiterentwickeln wirst, sodass sie mit deinem göttlichen Funken verschmelzen kann. Es heißt, dass du der Liebe folgen wirst, der bedingungslosen Liebe der Ur-Weiblichkeit, der Shekaina. Bist du dazu bereit? Möchtest du das?
Dann atme tief ein und aus. Spüre nach wie vor den Fluss des rubinrotgoldenen Strahls. Er richtet dich aus und entlässt das aus deinem System, was weniger als Liebe ist, indem er es grenzenlos auf- und annimmt, sodass es sich darüber transformiert. Nimm dein Herz wahr. Über dein Herz werde dir deines wahren Wesens bewusst. Verkörpere es, sodass es sich ausbreiten kann und deine Persönlichkeit vollkommen durchdringt, wodurch diese gewandelt wird. Prioritäten und Wertigkeiten werden neu gesetzt.
Jetzt überreichen wir dir einen goldenen sechszackigen Stern. Es ist eine Merkabah. Dieser Stern ist das Zeichen des Gleichgewichts von Himmel und Erde, von rezeptiven und dynamischen Energien. Deshalb ist er ein Symbol des rubinrotgoldenen Weges und des essenitischen Pfades. Denn es geht darum, immer wieder und immer mehr im Gleichgewicht zu sein, und zwar bezugnehmend auf alle deine Lebensbereiche. Jedes Extrem ist ein Ausdruck eines Ungleichgewichts – im Kleinen, wie auch im Großen. Wenn du dich auf die Spuren des rubinrotgoldenen Strahls konzentrierst, wird es dir ein Anliegen sein, in dir und auch im Außen immer wieder Gleichgewicht zu schaffen und zu formen. So kann sich die Liebe des Lebens und zum Leben ausbreiten und sein. Die Erde wird zu einem Paradies. Denn ein Teil des Essener-Weges ist es, den Garten, was das Paradies ist, in dem du mit deinem Volk lebst, zu hüten und weiter Raum nehmen zu lassen, sodass alle Menschen und Lebensformen, die auf Gaia zu Hause sind, darin glücklich sein können. Deshalb überreichen wir dir diesen Stern. Nimm ihn in deine Hände. Führe ihn zu deinem Herzen, damit er in dieses hineingleiten kann. Nimm wahr, wie der goldene Sechszack in deinem Herzen ist. Von hier aus leuchtet, strahlt und pulsiert er. Möge in dir und um dich Gleichgewicht sein, zu deinem und zum Wohl des Großen Ganzen. Jetzt und allezeit.
Halte inne und spüre dem Stern in deinem Herzen nach. Mache ihn dir vertraut. Atme tief ein und aus. Wir begleiten dich weiter, unserem Weg, dem essenitischen Pfad zu folgen. Wir sind Maria Magdalena. Das rubinrotgoldene Licht segnet dich. Sei gesegnet. Amen.“
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Und der magentagoldene Strahl?
Der magentafarbene Strahl gehört auch zum essenitischen Weg. Wir können es uns so vorstellen: Je länger und tiefer wir uns auf das Essenertum einlassen und es verinnerlichen, umso mehr wird das rubinrotgoldene Leuchten, das uns dabei umgibt und begleitet, zu einem magentagoldenen Licht. Der rubinrotgoldene Strahl hört deshalb nicht auf, mit uns zu sein, er erweitert sich lediglich und geht ganz im Magentagold auf. Da sich die Farbe „Magenta“ aus Rot und Blau zusammenmischt, können wir auch sagen, dass wir, je mehr wir dem Essener-Weg folgen, umso friedvoller werden – im Umgang mit uns selbst und mit Allem-was-ist. Das Blau repräsentiert diesen Frieden, denn es ist die Farbe des Friedens.
Meister Jesus Sananda, der im essenitischen Kontext auch eine tragende Rolle einnimmt, war früher der Lenker des rubinrotgoldenen Strahls. Dann übergab er ihn Lady Nada und wurde zum Hüter des magentagoldenen Lichts. Daraus kann man auch die große Nähe dieser beiden kosmischen Farbstrahlen erkennen. In einem früheren Buch (ich weiß gar nicht mehr, in welchem – zwischendurch sollte ich vielleicht auch nachlesen, was ich im Laufe der Zeit so geschrieben habe beziehungsweise durch mich geschrieben wurde) gingen wir auf eine kosmische Hochzeit ein. Sie war Teil einer Erdheilungsreise, die uns 2009 nach Lanzarote führte. Dabei vereinten sich Maria Magdalena und Meister Jesus in der Liebe des rubinrotgoldenen Strahls. Dieser färbte sich dadurch auch magentagold, sodass sich Lady Nada mit Sananda verbinden konnte. (Sowohl Lady Nada als auch Sananda stellen ein weiterentwickeltes Prinzip von Maria Magdalena und Meister Jesus dar.) In diesem Zusammenhang erschufen wir ein persönliches und kollektives Gleichgewicht der weiblichen und männlichen Schöpferinnen- und Schöpferenergien in und um uns. Zu einem späteren Zeitpunkt nehmen wir diese Vereinigung unserer rezeptiven und dynamischen Energien noch einmal auf und werden uns in einer Meditation darauf einlassen.
Der magentagoldene Strahl ist der neunte der zwölf kosmischen Manifestationskräfte. Erneut in der Verbindung mit dem rubinrotgoldenen Strahl ergibt sich daraus die Zahlenkombination 69, die in diesem Fall nicht für den viel besungenen Sommer, sondern für den Essener-Weg steht. Wenn wir die Ziffern addieren, kommen wir auf 15 beziehungsweise wieder auf 6. Mit der Zahl 6 werden wir uns später noch eingehend beschäftigen. Die dem magentagoldenen Licht zugeordneten Qualitäten und Eigenschaften sind beispielsweise Ausgleich, Gleichgewicht, Vollendung, kosmische Harmonie, Anerkennung der Einheit von Allem-was-ist, Verbindung zwischen Himmel und Erde, kosmische Liebe, Verkörperung unserer Meisterschaft und Vertrauen in das göttliche Sein. Da der Essener-Weg also nicht nur ein rubinrotgoldener, sondern auch ein magentagoldener Pfad ist, fließen alle Zuordnungen des neunten Strahls ebenso mit hinein und spielen im essenitischen Kontext eine wichtige Rolle.
Das rubinrotgoldene Licht verbindet uns mit der Erde und lehrt uns, sie und alle ihre Ausdrücke bedingungslos anzunehmen. Es erinnert uns daran, dass wir ein Kind der Erde, ein Erdenkind sind. Die magentagoldene Schwingung erzählt uns, dass wir alle von den Sternen kommen und somit Sternenkinder sind. Sie vermittelt uns, das ganze Universum als unsere Heimat zu sehen und zu spüren und mit allem, was es im Kosmos gibt, einschließlich aller Lebensformen, Rassen und Völker, im Frieden zu leben. Aus dem Zusammenspiel dieser beiden Farbstrahlen können wir sagen, dass die Essener-Lehre ein Weg der Liebe und des Friedens ist und es darum geht, kosmischen Frieden auf der Erde zu manifestieren und das Leben hier auf Gaia zu feiern, zum Ruhm und zum Wohl jedes Einzelnen und der Quelle allen Seins. Der magentagoldene Strahl bringt uns in Kontakt mit der Weisheit unseres Volkes, mit unseren essenitischen Ahnen und Ahninnen und allen, die den Essener-Weg beschritten haben, beschreiten und ihn noch gehen werden. Deshalb kommen wir jetzt von der Theorie wieder in die Praxis und machen eine kleine Meditation, um im Licht des magentagoldenen Strahls zu baden.
Warum wir so viele Meditationen machen? Ganz einfach. Durch die Anleitungen kannst du deine eigenen Erfahrungen sammeln und überprüfen, ob das, was besprochen wurde, für dich stimmig ist oder nicht. Denn es geht nicht darum, etwas zu übernehmen, nur weil es jemand gesagt hat. Du sollst selbst nachspüren und fühlen, was deine Wahrheit ist, womit du in Resonanz bist und was dich zum Schwingen und Klingen bringt. Das Essenertum ist, wie so viele andere Wege, ein lebendiges System und ein Erfahrungsweg. Alles, was du für dich als stimmig erachtest, kannst du weiter nutzen und integrieren, alles andere atme einfach aus, lass es los und weiterziehen. Und so laden wir dich jetzt ein, es dir bequem zu machen.
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Meditation mit dem magentagoldenen Strahl
Mache es dir bitte erneut in einer aufrechten Sitzposition bequem. Atme bewusst ein und aus. Nimm deinen Körper wahr und komme im Hier und Jetzt an.
Über dein Basiszentrum wachsen deine Wurzeln tief in den Schoß der Erde hinein. Rubinrotgoldenes Licht fließt über sie in, durch und um dich. Bade in der bedingungslosen Liebe des rubinrotgoldenen Strahls. Jetzt.
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