Das Buch stellt unbequeme Fragen, auf die das menschliche Ego nicht immer einfach reagieren wird. Was ist das Leben? Was ist das eigene Leben? Ist man Mensch oder ist man mehr?
Diese Fragen beziehen sich darauf, dass alle Menschen kosmische Akteure sind, dass alle Menschen wahrlich von den Sternen kommen und zu den Sternen zurückkehren, um in einem energetischen Gefüge sich selbst vollkommen zu erfahren, zu erleben und zu harmonisieren. Hierbei kann man sich die Frage stellen, ob man ein Reisender auf der Erde ist, ein Erforscher, ein Mensch, der die Wissenschaft und auch die Spiritualität liebt und forciert, ein Mensch, den man mit dem Begriff „Terranauten“ beschreiben kann, oder ob man ein Mensch ist, der die eigene Seele, den eigenen Geist, die Seelenpfade, die energetischen Körper und die geistreichen und schöpferischen Fähigkeiten des eigenen Menschseins annehmen, verstehen und lenken will. In diesem Kontext würde man die Bezeichnung „Psychonaut“ verwenden können, da man seine eigene Seele, seine Psyche, bereist, erforscht, kartografiert, analysiert und vor allen Dingen erleuchtet.
Doch bei allen feierlichen Gedanken und großen Taten, die der Mensch vermag, muss stets reflektiert werden, was der Mensch alles ist. Doch was ist der Mensch? Eine Ansammlung von Zellen? Ein höheres, göttliches Wesen, welches inkarniert ist, um den Kosmos zu erfahren, und auch zu evolutionieren? Ein energetisches Konstrukt, eines hochschwingenden Geistes, der nichts mit irgendeinem „Menschsein“ zu tun hat? Es gibt so viele Fragen, und es gibt noch viel mehr Antworten. Antworten beziehen sich immer auf einen besonderen Willen, doch wie sieht der Wille des Menschen aus. Es gibt verschiedenste Blickwinkel, die sich auf den menschlichen Willen anwenden lassen. Ob dies nun der Wille des Tagesbewusstseins ist, der freie Wille, der reine Wille oder auch der höhere Wille, kommt jeweils auf den Bemessungsgrad der menschlichen Dynamik an. Welche expansiven und göttlichen Energien kann man sein Eigen nennen? Hierauf werden tiefgehende, philosophische, magische und kosmische Antworten gegeben, die erneut eine Denkkaskade auslösen werden. Es geht um eine ständige Evolution des eigenen Seins, um eine Evolution des Geistes und auch um eine Evolution des eigenen Bewusstseins, welches man erweitern, erleuchten, verändern und transzendieren kann. Die Macht der Gedanken, das fokussierte Einsetzen diese Dynamik und auch das Verständnis, wer und was man ist, sind absolute essenzielle Bestandteile des eigenen Großen Werkes. Doch was ist das Große Werk? So gibt es hier eine sehr genaue Aufschlüsselung, wie dieser magisch-philosophische Begriff adaptiert und auch transformiert werden kann.
Welche Blickwinkel gibt es auf diese Bezeichnung „Großes Werk“, welche Darstellungen, welche Meinungen, welche Maximen und welche praktischen Arbeiten, sodass man nicht nur in einem Gedankenexperiment agiert, sondern auch in der Realität.
Gerade die Realität, die von den verschiedenen Sinneseindrücken des Menschen mitbestimmt wird, ist nicht immer einfach zu sensibilisieren. Was ist alles real, was ist surreal und wie steht das eigene Leben zu diesen beiden Extremen der Realität und Surrealität? Auch hier wird man ausführliche Abschnitte finden, die eine riesige Fülle an Gedankenexperimenten enthalten, sodass auch hier wieder der eigene Verstand gefordert und gleichzeitig auch gefördert wird. Eine solche Förderung sieht auch dahingehend aus, dass man sich mit verschiedenen Energien bewusst und gewollt verbinden kann, um einen Informationsaustausch zu generieren. So werden in diesem Buch neben energetischen Arbeiten und Invokationen auch Channelings aufgegriffen. Was ist ein Channeling? Eine einfache energetische Kanalisierung von bestimmten Energien, oder steckt mehr dahinter? Wie kann man sicher sein, dass man nicht nur mit seiner eigenen Fantasie spricht und welche Möglichkeit eines Channelings gibt es überhaupt? Wer kann eigentlich alles channeln? Jeder Mensch? Oder braucht man gewisse Voraussetzungen? Auch diese Fragen werden klar und deutlich beantwortet, sodass es auch hier verschiedene Arbeitshinweise gibt, wie man selbst channeln kann.
Ein sehr wichtiger und sehr essenzieller Teil dieses Buches, ist die Definition des Begriffes „Großes Werk“, eine Definition, die nicht einfach ist, die sehr verschachtelt und verschlungen ist, hierfür aber eine immense Fülle an Informationen enthält. Durch diese Verschachtelung, durch das verschlungene Agieren in der Definition, ist es hilfreich, sich eine sehr ausführliche Erklärung anzueignen, eine Erklärung, die in diesem Buch selbstverständlich gegeben wird. So wird die Definition „Großes Werk“ haarklein und den absolut allen Einzelheiten aufgeschlüsselt, wodurch neue Möglichkeiten ersonnen werden, Möglichkeiten der Selbsterkenntnis, der Selbstanalyse und vor allen Dingen der Selbstevolution.
Man wird mehr und mehr verstehen, dass das Große Werk wie ein lebender Organismus agiert, wie eine Matrix, wie ein Uhrwerk, wie ein menschliches Gehirn. Unendlich viele Analogien sind möglich, unendlich viele Analogien sind umsetzbar, doch in dieser Unendlichkeit muss der einzelne Mensch seinen wahren Platz finden.
Mit der Hilfe dieses Buches wird es zumindest ermöglicht, dass die jeweiligen Gedankengänge, Überlegungen, Maximen, Sichtweisen und vor allen Dingen Arbeitserfahrungen des einzelnen Menschen in ein kosmisches Geflecht gegeben werden, welches eigenständig agieren kann.
Das eigenständige Agieren wird hier natürlich auch noch einmal durch praktische Arbeitsmöglichkeiten forciert. So gibt es eine lange, sehr tief greifende, geführte Astralarbeit, die die eigenen Energiezentren im Körper, wie auch die kosmischen Chakren und alle energetischen Körper des Menschen in einer besonderen Art und Weise in die Arbeit, in das Große Werk, einflechten kann bzw. einflechten wird. So wird man hier eine geistige Expansionsmöglichkeit besitzen, die auf der einen Seite ein Startpunkt ist, wodurch man wieder eigene Forschungen, Überlegungen, Arbeitschancen und Maximen entwickeln kann, und auf der anderen Seite eine Schablone, ein Fundament, eine Richtungsweisung, sodass man sich nicht im Kosmos und zwischen den Sternen verirren kann.
Aller Anfang ist schwer, doch wie schon das Sprichwort sagt, Übung macht den Meister. Im Großen Werk geht es um eine Meisterschaft, um eine Meisterschaft, die sich auf das eigene ich, auf das eigene Selbst, auf das eigene Sein und auch auf den gesamten evolutionären Kosmos bezieht. Hochschwingende Entitäten, eigene Anteile, autarke Existenzen und Wesen, sind alles Begleiter, die man bewusst ansprechen kann, um auf der einen Seite mehr über das eigene Große Werk zu erfahren, und auf der anderen Seite bewusst in seinem eigenen Großen Werk zu agieren. Eine solche Möglichkeit bietet auch ein entsprechendes Ritual, ein Ritual, welches sich auf den Eintritt in das Große Werk bezieht.
In diesem Ritual werden sehr viele Schritte angeboten, rituelle Schritte, die man auf der einen Seite erfüllen kann, jedoch nicht zwingend erfüllen muss, da das Ritual aus sehr vielen Bausteinen besteht, und man ohne Weiteres selbst entscheiden kann, mit welchen Bausteinen man arbeiten will. Das Verständnis, die Kontaktierung der eigenen Anteile, sodass man sich mehr und mehr mit seinem Großen Werk verbindet, ist so individuell, dass es hierfür im Grunde weder ein Ritual noch eine geführte Meditation geben kann.
Dennoch wurden hier entsprechende Arbeiten ersonnen, die eine gewisse Universalität besitzen, gleichzeitig aber die Individualität des Menschen respektieren, fördern, anheben und begünstigen. So wird man im Ritual, welches sich auf die Arbeit im Großen Werk bezieht, wahrlich mit einer „Heiligen Lichtgeometrie“ arbeiten können, sodass man viele verschiedene Ritual Fragmente, die sich auf spezielle Energien beziehen, die alle durch dynamische Polyeder dargestellt werden, erfahren kann.
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