„Aber das ist doch toll…was also ist dein Problem?“ Annika verstand gar nichts.
„Das Problem? Nun, Inga ist eine bildschöne Frau…aber ich kann sie nirgendwohin mitnehmen. Es liegt an ihrer Sprache…!“
„Ach so, sie ist keine Deutsche…!“
„Das ist sie schon, Annika. Aber mit der Sprache hapert es gewaltig. Sie ist so naiv …so…so… dumm!“
„Jetzt versteh ich dein Problem. Aber liebst du sie denn?“
„Und wie…! Ich liebe Inga über alles!“
„Gut, wenn du sie liebst musst du sie so nehmen wie sie ist. Du kannst es nicht ändern!“
„Sie fragt mich bereits, warum ich sie nicht mitnehme wenn ich ausgehe!“
„Kann ich verstehen, großer Bruder. Ich wäre wahrscheinlich auch sauer!“ Nachdenklich krauste sie die Stirn. Verstehen konnte sie ihren Bruder schon. Aber er konnte seine Inga nicht für immer in der Wohnung verstecken.
„Was soll ich ihr nur sagen, Annika?“ Verzweifelt sah er seine kleine Schwester an. „Da kann ich dir nicht helfen, Kevin. Versuche es ihr so schonend wie möglich beizubringen. Wenn sie dich liebt, wird sie dich auch verstehen!“ Kevin nickte und stand auf: „Danke, Annika. Werde mein Glück versuchen!“ Er drückte ihr einen Kuss auf die Wange und verließ eilig ihre Wohnung. Schade, dass seine Mutter nicht hier war. Aber sie war weit weg in der Heimat ihres zweiten Mannes. Sicher hätte sie ihm einen Rat geben können. Der Gedanke, sein Hasimausi zu verletzen machte ihn ganz traurig. Gab es denn gar keine Lösung für dieses Problem? Er krauste wütend über sich selber die Stirn. Sie war gut genug für ihn zu kochen, den Haushalt zu führen und sein Bett zu teilen. Eigentlich müsste er sich in Grund und Boden schämen.
Конец ознакомительного фрагмента.
Текст предоставлен ООО «ЛитРес».
Прочитайте эту книгу целиком, купив полную легальную версию на ЛитРес.
Безопасно оплатить книгу можно банковской картой Visa, MasterCard, Maestro, со счета мобильного телефона, с платежного терминала, в салоне МТС или Связной, через PayPal, WebMoney, Яндекс.Деньги, QIWI Кошелек, бонусными картами или другим удобным Вам способом.