Иоганн Гете - Reineke Fuchs

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Reineke Fuchs Goethe wählte — durchaus im Wettstreit mit dem darin erfolgreichen Johann Heinrich Voß — als Versform durchgehend den Hexameter. Er gab dem Werk stark spöttische, mitunter boshafte Züge; sein Epos kann durchaus auch als Kritik des höfischen Lebens gelesen werden, das er gut kannte.

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Bakkalaureus beider Rechte, und bleibt er nur etwa

Noch ein Jahr, so ist er vollkommen in praktischen Schriften.

Dann sind noch zwei Richter daselbst, die heißen Moneta

Und Donarius; sprechen sie ab, so bleibt es gesprochen.

So verübt man in Rom gar manche Listen und Tücken,

Die der Papst nicht erfährt. Man muß sich Freunde verschaffen!

Denn durch sie vergibt man die Sünden und löset die Völker

Aus dem Banne. Verlaßt Euch darauf, mein wertester Oheim!

Denn es weiß der König schon lang, ich laß Euch nicht fallen;

Eure Sache führ ich hinaus und bin es vermögend.

Ferner mag er bedenken, es sind gar viele den Affen

Und den Füchsen verwandt, die ihn am besten beraten,

Und das hilft Euch gewiß, es gehe, wie es auch wolle.

Reineke sprach: Das tröstet mich sehr; ich denk es Euch wieder,

Komm ich diesmal nur los. Und einer empfahl sich dem andern.

Ohne Geleit ging Reineke nun mit Grimbart, dem Dachse,

Nach dem Hofe des Königs, wo man ihm übel gesinnt war.

Neunter Gesang

Reineke war nach Hofe gelangt, er dachte die Klagen

Abzuwenden, die ihn bedrohten. Doch als er die vielen

Feinde beisammen erblickte, wie alle standen und alle

Sich zu rächen begehrten und ihn am Leben zu strafen,

Fiel ihm der Mut; er zweifelte nun, doch ging er mit Kühnheit

Grade durch alle Baronen, und Grimbart ging ihm zur Seite.

Sie gelangten zum Throne des Königs, da lispelte Grimbart:

Seid nicht furchtsam Reineke, diesmal; gedenket: dem Blöden

Wird das Glück nicht zuteil, der Kühne sucht die Gefahr auf

Und erfreut sich mit ihr; sie hilft ihm wieder entkommen.

Reineke sprach: Ihr sagt mir die Wahrheit, ich danke zum schönsten

Für den herrlichen Trost, und komm ich wieder in Freiheit,

Werd ichs gedenken. Er sah nun umher, und viele Verwandte

Fanden sich unter der Schar, doch wenige Gönner, den meisten

Pflegt' er übel zu dienen; ja, unter den Ottern und Bibern,

Unter Großen und Kleinen trieb er sein schelmisches Wesen.

Doch entdeckt' er noch Freunde genug im Saale des Königs.

Reineke kniete vorm Throne zur Erden und sagte bedächtig:

Gott, dem alles bekannt ist und der in Ewigkeit mächtig

Bleibt, bewähr Euch, mein Herr und König, bewahre nicht minder

Meine Frau, die Königin, immer, und beiden zusammen

Geb er Weisheit und gute Gedanken, damit sie besonnen

Recht und Unrecht erkennen; denn viele Falschheit ist jetzo

Unter den Menschen im Gange. Da scheinen viele von außen,

Was sie nicht sind. O hätte doch jeder am Vorhaupt geschrieben,

Wie er gedenkt, und säh es der König! da würde sich zeigen,

Daß ich nicht lüge und daß ich Euch immer zu dienen bereit bin.

Zwar verklagen die Bösen mich heftig; sie möchten mir gerne

Schaden und Eurer Huld mich berauben, als wär ich derselben

Unwert. Aber ich kenne die strenge Gerechtigkeitsliebe

Meines Königs und Herrn, denn ihn verleitete keiner

Je, die Wege des Rechtes zu schmälern; so wird es auch bleiben.

Alles kam und drängte sich nun, ein jeglicher mußte

Reinekens Kühnheit bewundern, es wünscht' ihn jeder zu hören;

Seine Verbrechen waren bekannt, wie wollt er entrinnen?

Reineke, Bösewicht! sagte der König: für diesmal erretten

Deine losen Worte dich nicht, sie helfen nicht länger

Lügen und Trug zu verkleiden, nun bist du ans Ende gekommen.

Denn du hast die Treue zu mir, ich glaube, bewiesen

Am Kaninchen und an der Krähe! Das wäre genugsam.

Aber du übest Verrat an allen Orten und Enden;

Deine Streiche sind falsch und behende, doch werden sie nicht mehr

Lange dauern, denn voll ist das Maß, ich schelte nicht länger.

Reineke dachte: Wie wird es mir gehn? O hätt ich nur wieder

Meine Behausung erreicht! Wo will ich Mittel ersinnen?

Wie es auch geht, ich muß nun hindurch, versuchen wir alles.

Mächtiger König, edelster Fürst! so ließ er sich hören:

Meint Ihr, ich habe den Tod verdient, so habt Ihr die Sache

Nicht von der rechten Seite betrachtet; drum bitt ich, Ihr wollet

Erst mich hören. Ich habe ja sonst Euch nützlich geraten,

In der Not bin ich bei Euch geblieben, wenn etliche wichen,

Die sich zwischen uns beide nun stellen zu meinem Verderben

Und die Gelegenheit nützen, wenn ich entfernt bin. Ihr möget,

Edler König, hab ich gesprochen, die Sache dann schlichten;

Werd ich schuldig befunden, so muß ich es freilich ertragen.

Wenig habt Ihr meiner gedacht, indes ich im Lande

Vieler Orten und Enden die sorglichste Wache gehalten.

Meint Ihr, ich wäre nach Hofe gekommen, wofern ich mich schuldig

Wußte groß- oder kleiner Vergehn? Ich würde bedächtig

Eure Gegenwart fliehn und meine Feinde vermeiden.

Nein, mich hätten gewiß aus meiner Feste nicht sollen

Alle Schätze der Welt hierher verleiten; da war ich

Frei auf eigenem Grund und Boden. Nun bin ich mir aber

Keines Übels bewußt, und also bin ich gekommen.

Eben stand ich, Wache zu halten; da brachte mein Oheim

Mir die Zeitung, ich solle nach Hof. Ich hatte von neuem,

Wie ich dem Bann mich entzöge, gedacht, darüber mit Martin

Vieles gesprochen, und er gelobte mir heilig, er wolle

Mich von dieser Bürde befrein. Ich werde nach Rom gehn,

Sagt' er, und nehme die Sache von nun an völlig auf meine

Schultern, geht nur nach Hofe, des Bannes werdet Ihr ledig.

Sehet, so hat mir Martin geraten, er muß es verstehen:

Denn der vortreffliche Bischof, Herr Ohnegrund, braucht ihn beständig;

Schon fünf Jahre dient er demselben in rechtlichen Sachen.

Und so kam ich hieher und finde Klagen auf Klagen.

Das Kaninchen, der Äugler, verleumdet mich; aber es steht nun

Reineke hier: so tret er hervor mir unter die Augen!

Denn es ist freilich was leichtes, sich über Entfernte beklagen

Aber man soll den Gegenteil hören, bevor man ihn richtet.

Diese falschen Gesellen, bei meiner Treue! sie haben

Gutes genossen von mir, die Krähe mit dem Kaninchen:

Denn vorgestern am Morgen in aller Frühe begegnet'

Mir das Kaninchen und grüßte mich schön; ich hatte soeben

Vor mein Schloß mich gestellt und las die Gebete des Morgens.

Und er zeigte mir an, er gehe nach Hofe; da sagt ich:

Gott begleit Euch! Er klagte darauf. Wie hungrig und müde

Bin ich geworden! Da fragt ich ihn freundlich: Begehrt Ihr zu essen?

Dankbar nehm ich es an, versetzt' er. Aber ich sagte:

Geb ichs doch gerne. So ging ich mit ihm und bracht ihm behende

Kirschen und Butter: ich pflege kein Fleisch am Mittwoch zu essen.

Und er sättigte sich mit Brot und Butter und Früchten.

Aber es trat mein Söhnchen, das jüngste, zum Tische, zu sehen,

Ob was übriggeblieben: denn Kinder lieben das Essen;

Und der Knabe haschte darnach. Da schlug das Kaninchen

Hastig ihn über das Maul, es bluteten Lippen und Zähne.

Reinhart, mein andrer, sah die Begegnung und faßte den Äugler

Grad an der Kehle, spielte sein Spiel und rächte den Bruder.

Das geschah, nicht mehr und nicht minder. Ich säumte nicht lange,

Lief und strafte die Knaben und brachte mit Mühe die beiden

Auseinander. Kriegt er was ab, so mag er es tragen,

Denn er hatte noch mehr verdient; auch wären die Jungen,

Hätt ich es übel gemeint, mit ihm wohl fertig geworden.

Und so dankt er mir nun! Ich riß ihm, sagt er, ein Ohr ab;

Ehre hat er genossen und hat ein Zeichen behalten.

Ferner kam die Krähe zu mir und klagte: die Gattin

Hab er verloren, sie habe sich leider zu Tode gegessen,

Einen ziemlichen Fisch mit allen Gräten verschlungen;

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