John Grisham - Das Testament

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Troy Phelan ist ein milliardenschwerer Exzentriker, der des Lebens müde ist. Doch nicht so müde, daß er sein Imperium kampflos seinen geldgierigen Erben überlassen würde. Bevor er sich aus dem 13. Stock stürzt, verfügt er, daß sein gesamtes Vermögen an seine bis dato völlig unbekannte, uneheliche Tochter Kachel geht. In der Phelan-Familie bricht ein Sturm der Entrüstung los, und es wird sofort alles in Bewegung gesetzt, um das Testament anzufechten. Unterdessen versucht der ehemalige Staranwalt Nate O'Riley, mit dessen Karriere es schon seit Jahren bergab geht, die legitime Erbin aufzutreiben. Doch wie Rachel finden, die irgendwo im unzugänglichen brasilianischen Regenwald als Missionarin arbeitet? Als O'Riley nach einer abenteuerlichen und lebensgefährlichen Reise schließlich zu ihr gelangt, scheint alles umsonst gewesen zu sein - Rachel interessiert sich nicht für das Erbe ihres Vaters, dafür um so mehr für die Lebensgeschichte von Nate. Doch die Zeit läuft. Wenn O'Riley Rachel nicht umzustimmen vermag, fällt das gesamte Vermögen in die Hände des unersättlichen Phelan-Clans.

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»Bedaure.«

»Bolivien?«

»Bedaure.«

»Gibt es sie überhaupt?«

»Ich kann Ihre Fragen nicht beantworten.«

»Nichts?«

»Nichts.«

»Kann ich mit Ihrem Vorgesetzten sprechen?«

»Sicher.«

»Wo ist er?«

»Im Himmel.«

Nach dem Abendessen, das aus gewaltigen Steaks mit Pilzsoße bestand, zogen sich Josh Stafford und Tip Durban in einen wohnlichen Aufenthaltsraum zurück, in dem ein Feuer brannte. Ein anderer Butler, ein Mexikaner in gestärkten Jeans und weißem Jackett, stellte ihnen sehr alten schottischen Single-Malt-Whisky aus Mr. Phelans Beständen hin. Dazu ließen sie sich Havannazigarren bringen. Auf einer irgendwo versteckten Stereoanlage sang Pavarotti Weihnachtslieder.

»Ich habe eine Idee«, sagte Josh, während er ins Feuer sah. »Wir müssen jemanden hinschicken, der diese Rachel Lane für uns findet, nicht wahr?«

Da Tip gerade einen kräftigen Zug aus seiner Zigarre nahm, nickte er nur.

»Wir können nicht irgend jemanden dorthin schicken. Erstens muss er Anwalt sein, weil die juristischen Hintergründe erklärt werden müssen. Außerdem muss es wegen der Vertraulichkeit der Sache jemand aus unserer Kanzlei sein.«

Tips Mund war voll Rauch. Er nickte wieder.

»Wen also können wir schicken?«

Langsam stieß Tip den Rauch durch Mund und Nase aus, So dass er sein Gesicht umnebelte. »Wie lange wird das dauern?« fragte er schließlich.

»Ich weiß nicht, aber schnell geht es bestimmt nicht. Immerhin ist Brasilien fast so groß wie die Vereinigten Staaten ohne Alaska und Hawaii, ein Land voller Urwälder und Gebirgszüge. Manche Menschen dort leben so weit von der übrigen Welt weg, dass sie noch nie ein Auto gesehen haben.«

»Ich fahr da nicht hin.«

»Auch mit ortskundigen Führern kann das ohne weiteres eine Woche dauern.«

»Gibt es da nicht sogar Kannibalen?«

»Nein.«

»Anakondas?«

»Beruhigen Sie sich, Tip. Sie sollen ja gar nicht hin.«

»Vielen Dank.«

»Aber Sie sehen die Schwierigkeiten, nicht wahr? Wir haben sechzig Anwälte, von denen jeder mehr zu tun hat, als er erledigen kann. Keiner von uns kann einfach so alles stehen und liegen lassen, um diese Frau zu suchen.« »Dann schicken Sie doch einen Anwaltsgehilfen.«

Der Gedanke gefiel Josh nicht. Er nippte an seinem Whisky, sog an seiner Zigarre und lauschte auf das Knistern des Kaminfeuers. »Es muss ein gestandener Anwalt sein«, sagte er vor sich hin.

Der Butler kehrte mit frisch gefüllten Gläsern zurück. Er erkundigte sich, ob die Besucher Nachtisch und Kaffee wollten, aber sie waren mit allem versorgt.

»Was ist mit Nate?« fragte Josh, als sie wieder allein waren.

Offensichtlich hatte er schon die ganze Zeit an Nate gedacht, und das ärgerte Tip ein wenig. »Ist das Ihr Ernst?« fragte er.

»Ja.«

Beide dachten eine Weile über die Frage nach, ob man Nate hinschicken sollte oder nicht, und überlegten, ob ihre Einwände und Befürchtungen gerechtfertigt waren. Nate O'Riley, einer der Teilhaber, war seit dreiundzwanzig Jahren in der Kanzlei, hielt sich aber zur Zeit in einer Entwöhnungsklinik in den Blue Ridge Mountains westlich von Washington auf. Im Verlauf der vergangenen zehn Jahre hatte er sich des öfteren in einer solchen Einrichtung aufgehalten. Jedesmal war er braungebrannt und mit dem festen Entschluss zurückgekehrt, dem Alkohol ein für alle Mal abzuschwören. Aber die einzigen Fortschritte, die er machte, betrafen sein Tennisspiel, denn auf jede dieser garantiert letzten Entwöhnungskuren war ein schlimmerer Rückfall als zuvor gefolgt. Jetzt, mit achtundvierzig Jahren, war er finanziell am Ende, zweimal geschieden und stand unter Anklage wegen Steuerhinterziehung. Seine Zukunft sah alles andere als rosig aus.

»Der hatte es doch immer mit dem Leben im Freien, oder?« fragte Tip.

»Aber ja. Sporttauchen, Felsklettern, lauter so verrückte Sachen. Dann ist es mit ihm abwärtsgegangen, und er hat nur noch gearbeitet.«

Dieser Niedergang hatte mit etwa Mitte Dreißig begonnen, ungefähr um die Zeit, als er eine beeindruckende Reihe von Erfolgen in Kunstfehlerprozessen gegen Ärzte erzielt hatte. Nate O'Riley war auf diesem Gebiet geradezu ein Staranwalt geworden, zugleich aber hatte er sich dem Alkohol und dem Kokain verschrieben. Er vernachlässigte seine Familie und wurde von seiner Sucht förmlich aufgesogen. Irgendwie gelang es ihm, zwischen seinen Prozesserfolgen und seiner Abhängigkeit von Alkohol und Drogen das Gleichgewicht zu halten, doch er stand immer am Rande des Abgrunds. Als er dann einen Prozess verlor, stürzte er zum ersten Mal ab. Die Kanzlei hatte ihn in einen schicken Kurort abgeschoben, bis er trocken genug war, um ein eindrucksvolles Comeback hinzulegen. Das erste von vielen.

»Wann kommt er denn raus?« fragte Tip, dem Joshs Einfall immer besser gefiel.

»Bald.«

Inzwischen allerdings war Nate ein schwerer Fall geworden. Er brachte es fertig, monate-, ja sogar jahrelang trocken zu bleiben, aber irgendwann kam der neue Rückfall. Er war an Leib und Seele zerrüttet, sein Verhalten wurde sonderbar, die Nachricht von seiner Verschrobenheit verbreitete sich in der Kanzlei und wurde schließlich zum allgemeinen Thema beim Anwaltsklatsch.

Knapp vier Monate zuvor hatte er sich mit Tabletten und einer Flasche Rum in einem Motelzimmer eingeschlossen, ein Verhalten, in dem viele seiner Kollegen einen Selbstmordversuch sahen.

Josh hatte ihn zum vierten Mal in zehn Jahren zur Therapie geschickt.

»Vielleicht tut es ihm ja gut, eine Weile aus all dem rauszukommen«, sagte Tip.

SIEBEN

Am dritten Tag nach Mr. Phelans Selbstmord suchte Hark Gettys sein Büro in der Kanzlei schon vor Morgengrauen auf; trotz seiner Müdigkeit konnte er es nicht erwarten, den Tag zu beginnen. Seine Augen waren rot gerändert und geschwollen - kein Wunder, hatte er doch am Vortag mit Rex Phelan ein ausgedehntes Abendessen eingenommen und im Anschluss daran mehrere Stunden lang in einer Bar mit ihm über das Testament gesprochen und Pläne für ihr weiteres Vorgehen geschmiedet. Ungeachtet seiner Kopfschmerzen machte er sich

jetzt mit Hilfe von reichlich Kaffee an die Arbeit.

Hark hatte unterschiedliche Stundensätze. Im vergangenen Jahr hatte er in einem üblen Scheidungsfall lediglich zweihundert Dollar berechnet, doch nannte er möglichen Mandanten grundsätzlich dreihundertfünfzig. Das war eher wenig für einen ehrgeizigen Anwalt in Washington, doch wenn er jemanden für dreihundertfünfzig an der Angel hatte, konnte er dessen Rechnung immer noch etwas aufblasen und auf diese Weise verdienen, was er wert war. Eine indonesische Zementfirma hatte ihm für eine unbedeutende Angelegenheit vierhundertfünfzig pro Stunde zugesagt, dann aber versucht, Schwierigkeiten zu machen, als die Rechnung kam. Auf der anderen Seite hatte er mit Erfolg einen Schadensersatzprozess wegen einer fahrlässigen Tötung geführt und dabei knapp hundertzwanzigtausend Dollar verdient. Seine Bandbreite in Honorarfragen war also beträchtlich.

Hark war Prozess-Spezialist in einer zweitklassigen Sozietät mit vierzig Anwälten, deren beständige Machtkämpfe und Streitigkeiten die Vergrößerung der Kanzlei behinderten, und er hatte keinen sehnlicheren Wunsch, als sich selbständig zu machen. Die laufenden Kosten fraßen nahezu die Hälfte des von ihm erwirtschafteten Umsatzes auf - seiner Ansicht nach musste das Geld eigentlich in seine eigene Tasche fließen.

Irgendwann im Laufe der schlaflos verbrachten Nacht hatte er beschlossen, seinen Stundensatz auf fünfhundert Dollar zu erhöhen und zwar rückwirkend um eine Woche. Er hatte in den vergangenen sechs Tagen an nichts anderem gearbeitet als an dem Fall Phelan. Jetzt, da der Alte nicht mehr lebte, war die verrückte Familie ein gefundenes Fressen für jeden Anwalt.

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