Wolfgangs Ratgeber - Anti Mobbing Guide

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Alarmierende Zahlen über Mobbing: Jährlich sollen rund 1,5 Millionen Menschen in Deutschland unter Schikanierungen am Arbeitsplatz leiden. Jeder vierte Selbstmord in unserem Land wird mittlerweile beruflichen Konflikten zugeordnet.
Im Gesundheits- und Sozialwesen kommt Mobbing überdurch-schnittlich häufig vor, gefolgt von der öffentlichen Verwaltung und dem Erziehungssektor. Erschreckend ist, dass in mehr als der Hälfte der Fälle Vorgesetzte am Mobbing beteiligt sein sollen. Der einmal eingespielte Mobbingprozess endet in über 50 Prozent der Fälle mit Kündigung oder Vertragsauflösung. Dies alles sind sehr erschreckende Zahlen. Wenn man dann noch bedenkt, dass Mobbing im öffentlichen Dienst nur das Ziel der Zerstörung von Menschen haben kann, weil Beschäftigte hier unkündbar sind, dann zeigt das die ganze Perversität von Mobbing.
Und an Schulen wird mittlerweile gemobbt, was das Zeug hält: Mobbing gehört an Deutschlands Lehranstalten mittlerweile zum Schüleralltag. Es wird auf den Schulhöfen beleidigt und geprügelt, geschubst, gekniffen und bedroht, ja regelrecht abgezockt. Rund 500.000 Schüler in Deutschland werden pro Woche von ihren Mitschülern schikaniert, so eine Studie im Auftrag des Magazins Focus. Mobbing ist mittlerweile zu einem gesellschaftlichen Problem geworden. Nur ganz wenige wehren sich erfolgreich. Gegen Mobbing gibt es zwar inzwischen wirksame, gesetzliche Mittel, doch in der Praxis steht der Gemobbte oft immer noch hilflos und allein dar. Leider finden sich bisher in der Praxis nur ganz wenige Fälle, in denen Mobbingopfer erfolgreich waren.
Dieses eBook soll einen Beitrag dazu leisten, dass sich diese katastrophalen Zustände rasch ändern. Es erteilt vor allem Betroffenen und Angehörigen von Opfern sehr viele nützliche, und zum Teil auch unkonventionelle, Tipps mit Mobbing fertigzuwerden. Schluss mit Mobbing – Psychoterror ade!

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Mobbing durch Intrige und Sabotage

Ganz wirksame Methoden im Mobbing-Prozess sind die Mittel der Intrige und Sabotage. Intrige liegt eng beisammen mit Gerücht. Intrigen werden genauso hinterrücks platziert wie Gerüchte. „Der Mitarbeiter soll schwul sein“ heißt es dann plötzlich, und schon wird über ihn hergezogen, werden Witze gerissen oder wird er morgens komisch affektiert begrüßt, ohne zu wissen, was los ist. Oder noch anders: „Der Mitarbeiter sollen klauen!“ – und schon werden alle möglichen verschwundenen Artikel im Betrieb mit ihm in Zusammenhang gebracht. Man kann die Intrige jetzt noch unendlich weiter spinnen, etwa „Der prügelt seine Frau“ oder „Der steht auf Kinder“ oder „Sie ist eine Nutte“ und so weiter. Oft wundert sich der Betroffene, warum man ihn plötzlich meidet oder ihm komisch begegnet. Doch wehren kann er sich dagegen kaum.

Probat im Mobbingprozess ist auch das Mittel der Arbeitssabotage. Man liefert erstklassige Arbeit ab, und im Betrieb kommt nur Schrott an. Warum? Weil ein „netter“ Kollege dazwischen gefunkt hat und das tadellose Ergebnis zerstört hat. Das fängt bei der Putzfrau an und hört beim Wissenschaftler auf. Die Putzfrau hat ordentlich gereinigt, und eine Kollegin streut hinterher Sand auf die Treppe. Man beschwert sich, und schon hat die Putzfrau buchstäblich „Dreck am Stecken“. Der Wissenschaftler liefert einen einwandfreien Bericht ab und ein neidischer Kollege verschafft sich Zugang zu seinem Computer und verändert ein paar Zahlen, und schon ist das Ergebnis „voll daneben“. So ist es mal einem Tageszeitungsreporter passiert, der über eine Gerichtsverhandlung sauber berichtete. Doch am nächsten Tag saß der Journalist völlig blamiert da, weil ein neidischer Kollege eine Zahl verändert hatte: „Die 1889 geschlossene Ehe stand von Anfang an unter einem ungünstigen Stern!“ Na klar, wenn sie schon über 120 Jahre lang verheiratet sind! Was meinen Sie, wie blamiert der Mann nun dastand. Zahlreiche Anrufer beschwerten sich beim Blatt. Der Journalist musste kübelweise Spott über sich ergehen lassen. So sabotiert man die Arbeit von Kollegen und mobbt sie womöglich aus dem Betrieb.

Einzeltäter sind besonders gefährlich!

Noch schlimmer aber sind solche Mobbing-Handlungen, die jemand allein ohne Zeugen verursacht, etwa wenn er dem Opfer einen Strick in die Schreibtischschublade legt oder pornografische Bilder einem Arbeitsauftrag beilegt. Man glaubt gar nicht, wie erfinderisch und kreativ Kollegen plötzlich werden können, wenn es darum geht, einen Mitarbeiter zu schikanieren oder gar fertig zu machen. Das geht bis dahin, ihm Nachrichten über den Tod seiner Frau oder Kinder zukommen zu lassen, ihm obszöne Post zuzuschicken. Auf diesem Weg bekam eine pralle Blondine ins Büro ein Päckchen mit einem Massagestab. Auch das ist Mobbing!

Psychopaten komplizieren die Situation noch

Besonders gefährlich sind psychisch gestörte Einzeltäter. Sie handeln aus purer Lust an der Freude, ja sie ergötzen sich daran, andere leiden oder erschreckt zu sehen. Sie sind unberechenbar und insofern auch kaum greifbar. Oft hilft hier nur Kommissar Zufall, etwa wenn sie mit der Zeit leichtsinnig werden und dann irgendwann mal einen Fehler machen und auffallen. Wenn das Arbeitsklima durch solche Einzel-Mobber so unerträglich wird, dass die Arbeitsleistung ganzer Abteilungen darunter leidet, hilft oft nur die Falle. Man muss solchen Tätern ganz bewusst eine Falle stellen, in die sie dann irgendwann hineintappen. Aus amerikanischen Filmen kennen wir solche Szenen, in denen Mitarbeiter heimlich gefilmt wurden, etwa wenn sie Kollegen Pornografisches in die Schublade legten. Hierzulande sind Kameras an Arbeitsplätzen nur unter sehr strengen Auflagen erlaubt. Der Betriebsrat muss zugestimmt haben oder ein Richter muss es zuvor genehmigt haben. Es kommt immer auf die individuelle Situation an. Manchmal reichen auch die offenen Augen und Ohren der Kollegen, um solche Psychopaten zu überführen.

Ursache Wirtschaftskrise?

In Zeiten wirtschaftlicher Krisen geht immer die Angst um den Arbeitsplatz mit um. Man darf sich nicht so viele Fehlzeiten erlauben, also nicht zu oft krankfeiern. Aber auch der Arbeitsdruck verschärft sich. Weniger Beschäftigte müssen mehr leisten. Das Arbeitspensum für den Einzelnen wird größer. Die Gefahr von Fehlern bei der Arbeit nimmt zu, Druck baut sich auf. Angst greift um sich. Jeder muss nun neben seiner stressigen Arbeit auch noch um den Erhalt seines Arbeitsplatzes kämpfen. Nach der Devise „Angriff ist die beste Verteidigung“ greifen viele dann ausgerechnet zur Mobbing-Keule. Man mobbt den anderen schnell raus, um sich selbst zu behaupten. Oder aber Betriebe selbst mobben, um die Mannschaft auf diese Weise zu verkleinern. Manchmal geschieht das sogar ganz offen. „Wir brauchen Euch nicht mehr. Seht zu, wo Ihr bleibt“, heißt es dann einfach. Abteilungen werden zusammengelegt. Auf der Betriebsversammlung heißt es dann ganz offen: „Wir haben zu viel Personal. Wir können auf Euch verzichten!“ Insbesondere im öffentlichen Dienst mit Arbeitsplatzgarantie ist Mobbing inzwischen ein beliebtes Mittel.

Weil man Mitarbeiter anders nicht loswerden kann, wird ihnen öffentlich die Unbrauchbarkeit attestiert. „Ihr könnt freiwillig gehen oder den ganzen Tag in der Ecke Däumchen drehen! Wir haben nichts mehr für Euch zu tun“ Was ist schlimmer im Arbeitsleben als nicht mehr gebraucht zu werden? Das ist die offene Form von Mobbing. Viele werden darüber krank – ein Leben lang. Oft bleibt ihnen nur der Weg einer Kündigung, um wieder Selbstvertrauen neu aufzubauen und Erfüllung in einem anderen Beruf zu finden. Aber auch hier hat der Gesetzgeber Regeln festgelegt. Selbst wenn im öffentlichen Dienst Bereiche zusammen gelegt werden, kann der Arbeitgeber nicht einfach für sich entscheiden, dass Abteilung A bleibt und Abteilung B komplett überflüssig geworden ist. Da muss schon sauber ausgewählt werden nach Erfahrung, Ausbildung, Betriebszugehörigkeit und sozialen Kriterien wie Familie und Kindern. Willkür ist verboten, zur Not durch Gerichtsentscheid.

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass Mobbing in Zeiten der Rezession zunimmt und bei wachsender Konjunktur wieder abnimmt. Insofern ist Mobbing auch ein Konjunkturbarometer. Mobbing kann somit auch als eine Waffe im innerbetrieblichen Kampf um knappe Ressourcen gesehen werden.

Typische Arbeitgeber-Manieren

Wenn Arbeitgeber mobben, um Mitarbeiter loszuwerden, dann fangen sie bei den Zigarettenpausen an. Zunächst einmal wird kein Raucherraum mehr zur Verfügung gestellt. Dann werden plötzlich Minuten mit der Stoppuhr gezählt, oder die rauchenden Mitarbeiter müssen gar für jeden Lungenzug ihre Stechuhr bedienen. Dann unterbindet die Firma Privatgespräch. Auf einmal durchforstet der Betrieb das Internet nach privater Nutzung – entweder dadurch, dass ständig ein Vorgesetzter hinter einem steht oder durch Spy-Software (heimliche Kontrolle – Spy = Spion - über einen Server). Als Vorstufe dazu lässt die Firma jeden Mitarbeiter ein Papier unterschreiben, dass private Internetnutzung eine Kündigung zur Folge hat. Genau passiert es bei Telefongesprächen. Als nächstes folgen Versetzungen an ungeliebte Arbeitsplätze oder weit außerhalb mit längerer Anfahrt, die natürlich nicht erstattet wird. Dann lehnt der Arbeitgeber plötzlich Urlaubsgesuche ab oder erlaubt nur noch einwöchige Urlaube. Bei Krankheit wird öfter mal kontrolliert, entweder direkt an der Haustür oder durch Telefonanrufe. Firmeneigene Vergünstigungen wie verbilligtes Mittagessen fallen flach. Pausen werden strenger kontrolliert wie auch die Arbeitszeit. Häufiger folgt nun das Mitarbeitergespräch, das aber keinesfalls mehr der Weiterbildung und Weiterentwicklung des Mitarbeiters dient, sondern nur noch Kritik an der eigenen Arbeitsleistung zur Folge hat. Mitarbeiter werden vor versammelter Mannschaft gemaßregelt. Am Schwarzen Brett erscheinen plötzlich Leistungsstatistiken oder werden die Mitarbeiter des Monats gekürt. In Verkaufsabteilungen findet man plötzlich die persönlichen Umsatzzahlen der einzelnen Mitarbeiter als tägliches oder wöchentliches Spiegelbild der Arbeitsleistung. Der mittelalterliche Pranger wird also wieder eingeführt. Das alles und vieles mehr sind die Mobbingmethoden der Betriebe, gegen die man sich aber wehren kann – entweder beim Betriebsrat oder beim Gewerkschaftsobmann oder direkt bei der Betriebsleitung durch Widerspruch und Androhung, das Arbeitsgericht anzurufen. Gegen alles kann man sich nicht wehren. Manches bleibt der Organisationshoheit des Betriebes frei überlassen.

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