An diesen Energien ergötzten sich die finsteren Mächtigen und versuchten so auf Kosten anderer noch mehr Einfluß im gesamten Sonnensystem, unserer wunderschönen Milchstraße, zu bekommen.
Hauptsächlich wurden durch diese wunderschönen, lichtvollen, kraftvollen Energien die schwarzen Löcher gespeist.
Die sich ausbreiten, ausweiten und alles verschlingen, was ihnen im Wege steht.
Die alles aufsogen und vernichteten, was wir aufgebaut hatten.
Um für immer das Licht zu vertreiben und Finsternis über die Welt zu bringen.
Dem hieß es endlich Einhalt zu gebieten.
Aber, alles das hatten wir schon gelernt, gelesen, erlebt.
Wußten wir.
Die sexuellen Energien eines Menschen sind die Stärksten überhaupt.
Wenn eine Frau irgendwo überfallen wird, gedemütigt werden soll, Macht über sie ausgeübt wird, ist es immer ihre Sexualität, die als erstes manipuliert, geschändet, beschädigt, unterdrückt, zerstört wird.
Das war schon immer so und wird hoffentlich nicht immer so bleiben.
Und darum war diese Form der Energie so bedeutsam für diese ekligen Marsianer, die im Bunde mit wer weiß wem standen.
Und die Energien der armen Frauen nicht nur für sich abzapften, sondern auch speicherten und verkauften.
Nun hatten wir also viele Verletzte, auch einige Tote zu beklagen.
Manche Frauen waren dermaßen energetisch ausgesaugt worden, daß keine Kraft mehr in ihnen war.
Sie schafften es nicht, sich zu erholen.
Hatten teilweise den Willen aufgegeben.
Auch hier zu große Traumen, zu schwere Schäden, zu viel Schmerz.
Die Überlebenden brachten wir auf die Sonne.
Die wunderbare Sonnenenergie war das Beste, was ihnen nun geschehen konnte.
Dort sollten sie so lange bleiben, wie sie mochten.
So lange, bis sie sich fit fühlen, sich neuen Aufgaben und Herausforderungen zu stellen.
Zeit und Raum spielten keine Rolle.
Sie konnten, wenn sie so weit waren, in die Zeit zurückkehren, die sie erwählen.
Um weiter zu lernen und zu arbeiten.
Aus eigenem Erleben zu erzählen, zu lehren und zu mahnen.
Anderen Menschen und Wesen damit zu helfen, alte Fehler nicht zu wiederholen.
Und vielleicht eine von uns zu werden.
Und zu bleiben.
Bei all´ dem Befreien, Suchen und Überrumpeln der Schergen, schaute ich wie eine Wahnsinnige nach meinen Töchtern.
Mit jedem Raum, den wir durchquerten, mit jedem Mädchen, das wir losbanden und meine Beiden nicht fanden, wuchs meine Panik.
Ich fühlte mich einer Ohnmacht nahe.
Wollte schreien.
Meine Angst herausbrüllen.
War froh, meinen Mann an meiner Seite zu haben.
Er bewahrte die Ruhe.
Welch ein Segen.
Ich wäre vermutlich durchgedreht.
Da kannst Du noch so viele Gaben haben und Talente.
Am Ende bist Du nur eine Mutter.
Als wir fertig waren mit dieser furchtbaren Arbeit, die so vielen weiblichen Wesen weiteres Leid, weitere Schmerzen und maßlose kommende Ängste ersparte, machten wir uns auf den Weg, nach unseren Mädchen zu suchen.
Mein Mann legte den Arm um mich, küßte mich sanft, rede mir gut zu, beruhigte mich und sagte mir, daß wir die Beiden finden und gesund nach Hause bringen werden.
Mag kommen, was da wolle.
Und das glaubte ich ihm.
Er war mein Held!
Wer kennt nicht die unendliche Kraft und bedingungslose Liebe von Eltern.
Eltern versetzen Berge, wenn es sein muß!
Ich nahm innerlich Haltung an, sagte mir:
„Elandra, Du schaffst das.
Dazu bist Du ausgebildet.“
Zu Trauern um meinen wunderbaren Sohn, den ich verloren hatte, erlaubte ich mir jetzt nicht.
Das könnte ich später tun.
Wenn wir die Mädchen in Sicherheit wußten.
Und dann zogen wir los.
Diesmal Richtung Jupiter.
Schmerz(G.S.)
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