Diane S. Wilson - Blut und Wasser

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Nach dem plötzlichen Tod ihres Großonkels werden drei Brüder mit jenem dunklen Geheimnis konfrontiert, das sie seit über zwanzig Jahren zu vergessen versuchen. Erst das Eingreifen eines jungen Ermittlers zwingt sie schließlich dazu, sich ihrer Vergangenheit zu stellen und ihrer eigenen Familiengeschichte eine neue Deutung zu geben.

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„Und in der Stadt hat das keiner mitbekommen?“ Henry sah die Erzähler skeptisch an und schob seinen leeren Teller von sich weg.

„Alle wussten davon. Die ganze Stadt.“ Hestons Sicht wirkte verschwommen und sein Blick wanderte in eine unsichtbare Ferne. Schließlich folgten seine Augen für einen kurzen Moment den Fingern, die den Kreis aus Kondenswasser auf dem Tisch nachzeichneten. Dann blickte er auf und fixierte Henry mit festem Blick. „Ich selbst war damals noch ein Kind, aber mein Vater hat für den alten Uther gearbeitet. Baumstämme transportiert hat er. Ein Knochenjob, aber das einzige, was meine Mutter und uns fünf Jungs am Leben gehalten hat. Dumm wäre er gewesen, das für eine Familiengeschichte zu riskieren.“ Heston griff nach seinem Bierglas und nahm einen beherzten Schluck, während Henry in Virgils Augen nach weiteren Antworten suchte. Dieser zuckte nur mit den Schultern und überließ Henry seinen Zweifeln.

„Besser wurde es erst nach dem Unfall.“

„Unfall?“ Henry stutzte. Bisher hatten die Männer ihm nur Hintergrundwissen geliefert, aber nichts, das mit einer Straftat oder gar einem Mord in Verbindung stand.

„Ja, man weiß nicht so genau, was passiert ist, aber Uther sitzt seitdem im Rollstuhl. Ist nicht so leicht, den Jungen zu verdreschen, wenn du nicht mal alleine zum Scheißen gehen kannst.“ Heston lachte und Virgil stimmte mit ein. Auch Henry rang sich ein Lächeln ab und gönnte den beiden Männern diesen Moment, um sich aus der drückenden Stimmung aus Schuld und Schande herauszuwinden. Seine eigene Enttäuschung lag ihm schwer im Magen. Er zweifelte mittlerweile daran, dass seine Tischgenossen etwas Produktives zu seinem Fall beizutragen hatten.

„Jedenfalls, irgendwann hat Kasper dann Rebecca geheiratet. Auch eine Cousine. Eine entfernte zumindest.“ Virgil kratzte sich am Kopf. „Das ist nicht selten hier in den Bergen. Die meisten Stadtweiber wollen ja nicht hierhin ziehen, mit ihren Schuhen und ihren kleinen Hunden.“ Er lachte erneut und nahm noch einen Schluck aus seiner Flasche. „Dann wurden irgendwann die Jungs geboren. Zeke und Han. Und später der kleine Philipp. Dann war Kasper plötzlich verschwunden und Rebecca ist auch gestorben. Oder war es andersherum?“ Virgil kicherte. Sein Alkoholpegel hatte ihn eingeholt und seine Augenlider wurden zu schwer, um sie länger als ein paar Sekunden offen zu halten. Henry warf einen Blick auf die Uhr. Der verdunkelte Raum des Pubs hatte verschleiert, wie schnell die Zeit vorangeschritten war. Die Uhrzeit näherte sich Mitternacht.

„Erst ist Rebecca gestorben, dann ist Kasper abgehauen. Da waren doch Jahre dazwischen.“ Heston hielt sich weitaus besser auf den Beinen als sein Kollege. Er saß aufrecht auf seinem Stuhl und sah Henry finster an. Henry erkannte die Gelegenheit und nutzte die Chance zum Abschied.

„Vielen Dank für die Informationen. Ich sollte mich langsam auf die Suche nach einem Hotelzimmer machen.“ Auf dem Weg nach draußen suchte er einige Scheine aus seinem Portemonnaie und legte sie auf der Theke ab. Er hoffte, dass das Geld wenigstens für ein paar Biere der Männer reichen würde. Er bezweifelte, dass man ihm hier eine haltbare Quittung für seine Spesenabrechnung geben konnte und verbuchte die Ausgabe innerlich als Lehrgeld. Der Barmann nahm die Scheine entgegen und nickte in Richtung der Eingangstür. „Etwas weiter die Bundesstraße runter ist ein Motel. Meine Tante leitet den Laden. Sag einfach, ich hätte dich geschickt, dann gibt sie dir das beste ihrer ranzigen Zimmer.“ Er lachte kurz und wandte sich dann wieder den Gestalten an der Bar zu. Henry griff nach seiner Jacke und hob die Hand zur Verabschiedung. Virgils Kopf ruhte auf seinem Handteller. Seine Augen waren geschlossen und auch Heston brachte nicht mehr als ein Grunzen über die Lippen. Ohne ein weiteres Wort verließ Henry schließlich das Pub.

Vor der Tür schlug ihm der kalte Novemberwind unerbittlich ins Gesicht. Als er wieder in seinem Auto saß, ließ er das Erzählte noch einmal durch seine Gedanken gleiten. Langsam wurde ihm klar, dass er sich hier in die chaotischen Stränge einer Familiengeschichte begeben würde und wenn er nicht vorsichtig war, war die Gefahr groß, dass er sich an einem der Stricke selbst erhängte.

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