Иоганн Гете - Reineke Fuchs

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Reineke Fuchs Goethe wählte — durchaus im Wettstreit mit dem darin erfolgreichen Johann Heinrich Voß — als Versform durchgehend den Hexameter. Er gab dem Werk stark spöttische, mitunter boshafte Züge; sein Epos kann durchaus auch als Kritik des höfischen Lebens gelesen werden, das er gut kannte.

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Schaut er am Ufer hinab und sieht den Bären sich wälzen.

Das verdroß ihm im Herzen, daß Braun lebendig entkommen.

Rüsteviel, rief er, du lässiger Wicht! du grober Geselle!

Solche Speise verschmähst du? die fett und guten Geschmacks ist,

Die manch ehrlicher Mann sich wünscht, und die so gemächlich

Dir zu Handen gekommen. Doch hat für deine Bewirtung

Dir der redliche Braun ein Pfand gelassen! So dacht er,

Als er den Braunen betrübt, ermattet und blutig erblickte.

Endlich rief er ihn an: Herr Oheim, find ich Euch wieder?

Habt Ihr etwas vergessen bei Rüsteviel? sagt mir, ich lass ihm

Wissen, wo Ihr geblieben. Doch soll ich sagen, ich glaube,

Vieles Honig habt Ihr gewiß dem Manne gestohlen,

Oder habt Ihr ihn redlich bezahlt? wie ist es geschehen?

Ei! wie seid Ihr gemalt? das ist ein schmähliches Wesen!

War der Honig nicht guten Geschmacks; Zu selbigem Preise

Steht noch manches zu Kauf! Doch, Oheim, saget mir eilig,

Welchem Orden habt Ihr Euch wohl so kürzlich gewidmet,

Daß Ihr ein rotes Barett auf Eurem Haupte zu tragen

Anfangt? Seid Ihr ein Abt? Es hat der Bader gewißlich,

Der die Platte Euch schor, nach Euren Ohren geschnappet.

Ihr verloret den Schopf, wie ich sehe, das Fell von den Wangen

Und die Handschuh dabei. Wo habt Ihr sie hängen gelassen?

Und so mußte der Braune die vielen spöttischen Worte

Hintereinander vernehmen und konnte vor Schmerzen nicht reden,

Sich nicht raten noch helfen. Und um nicht weiter zu hören,

Kroch er ins Wasser zurück und trieb mit dem reißenden Strome

Nieder und landete drauf am flachen Ufer. Da lag er,

Krank und elend, und jammerte laut und sprach zu sich selber:

Schlüge nur einer mich tot! Ich kann nicht gehen und sollte

Nach des Königes Hof die Reise vollenden, und bleibe

So geschändet zurück von Reinekens bösem Verrate.

Bring ich mein Leben davon, gewiß, dich soll es gereuen!

Doch er raffte sich auf und schleppte mit gräßlichen Schmerzen

Durch vier Tage sich fort, und endlich kam er zu Hofe.

Als der König den Bären in seinem Elend erblickte,

Rief er: Gnädiger Gott! Erkenn ich Braunen? Wie kommt er

So geschändet? Und Braun versetzte: Leider erbärmlich

Ist das Ungemach, das Ihr erblickt; so hat mich der Frevler

Reineke schändlich verraten! Da sprach der König entrüstet:

Rächen will ich gewiß ohn alle Gnade den Frevel.

Solch einen Herrn wie Braun, den sollte Reineke schänden?

Ja, bei meiner Ehre, bei meiner Krone! das schwör ich,

Alles soll Reineke büßen, was Braun zu Rechte begehret.

Halt ich mein Wort nicht, so trag ich kein Schwert mehr, ich will es geloben!

Und der König gebot, es solle der Rat sich versammeln,

Überlegen und gleich der Frevel Strafe bestimmen.

Alle rieten darauf, wofern es dem König beliebte,

Solle man Reineken abermals fordern, er solle sich stellen,

Gegen Anspruch und Klage sein Recht zu wahren. Es könne

Hinze, der Kater, sogleich die Botschaft Reineken bringen,

Weil er klug und gewandt sei. So rieten sie alle zusammen.

Und es vereinigte sich der König mit seinen Genossen,

Sprach zu Hinzen: Merket mir recht die Meinung der Herren!

Ließ er sich aber zum drittenmal fordern, so soll es ihm selbst und

Seinem ganzen Geschlecht zum ewigen Schaden gereichen;

Ist er klug, so komm er inzeiten. Ihr schärft ihm die Lehre;

Andre verachtet er nur, doch Eurem Rate gehorcht er.

Aber Hinze versetzte: Zum Schaden oder zum Frommen

Mag es gereichen, komm ich zu ihm, wie soll ichs beginnen?

Meinetwegen tut oder laßt es, aber ich dächte,

Jeden andern zu schicken, ist besser, da ich so klein bin.

Braun, der Bär, so groß und stark, und konnt ihn nicht zwingen,

Welcher Weise soll ich es enden? O! habt mich entschuldigt.

Du beredest mich nicht, versetzte der König: man findet

Manchen kleinen Mann voll List und Weisheit, die manchem

Großen fremd ist. Seid Ihr auch gleich kein Riese gewachsen,

Seid Ihr doch klug und gelehrt. Da gehorchte der Kater und sagte:

Euer Wille geschehe! und kann ich ein Zeichen erblicken

Rechter Hand am Wege, so wird die Reise gelingen.

Dritter Gesang

Nun war Hinze, der Kater, ein Stückchen Weges gegangen;

Einen Martins-Vogel erblickt' er von weitem, da rief er:

Edler Vogel! Glück auf. o wende die Flügel und fliege

Her zu meiner Rechten! Es flog der Vogel und setzte

Sich zur Linken des Katers, auf einem Baume zu singen.

Hinze betrübte sich sehr, er glaubte sein Unglück zu hören,

Doch er machte nun selber sich Mut, wie mehrere pflegen.

Immer wandert' er fort nach Malepartus, da fand er

Vor dem Hause Reineken sitzen, er grüßt' ihn und sagte:

Gott, der reiche, der gute, bescher Euch glücklichen Abend!

Euer Leben bedrohet der König, wofern Ihr Euch weigert,

Mit nach Hofe zu kommen; und ferner läßt er Euch sagen:

Stehet den Klägern zu Recht, sonst werdens die Eurigen büßen.

Reineke sprach: Willkommen dahier, geliebtester Neffe!

Möget Ihr Segen von Gott nach meinem Wunsche genießen.

Aber er dachte nicht so in seinem verrätrischen Herzen;

Neue Tücke sann er sich aus, er wollte den Boten

Wieder geschändet nach Hofe senden. Er nannte den Kater

Immer seinen Neffen und sagte: Neffe, was setzt man

Euch für Speise nur vor? Man schläft gesättiget besser;

Einmal bin ich der Wirt, wir gingen dann morgen am Tage

Beide nach Hofe: so dünkt es mich gut. Von meinen Verwandten

Ist mir keiner bekannt, auf den ich mich lieber verließe.

Denn der gefräßige Bär war trotzig zu mir gekommen.

Er ist grimmig und stark, daß ich um vieles nicht hätte

Ihm zur Seite die Reise gewagt. Nun aber versteht sichs,

Gerne geh ich mit Euch. Wir machen uns frühe des Morgens

Auf den Weg: so scheinet es mir das beste geraten.

Hinze versetzte darauf. Es wäre besser, wir machten

Gleich uns fort nach Hofe, so wie wir gehen und stehen.

Auf der Heide scheinet der Mond, die Wege sind trocken.

Reineke sprach: Ich finde bei Nacht das Reisen gefährlich,

Mancher grüßet uns freundlich bei Tage, doch käm er im Finstern

Uns in den Weg, es möchte wohl kaum zum besten geraten.

Aber Hinze versetzte: So laßt mich wissen, mein Neffe,

Bleib ich hier, was sollen wir essen? Und Reineke sagte:

Ärmlich behelfen wir uns; doch wenn Ihr bleibet, so bring ich

Frische Honigscheiben hervor, ich wähle die klärsten.

Niemals eß ich dergleichen, versetzte murrend der Kater:

Fehlet Euch alles im Hause, so gebt eine Maus her! Mit dieser

Bin ich am besten versorgt, und sparet das Honig für andre.

Eßt Ihr Mäuse so gern? sprach Reineke: redet mir ernstlich;

Damit kann ich Euch dienen. Es hat mein Nachbar, der Pfaffe,

Eine Scheun im Hofe, darin sind Mäuse, man führe

Sie auf keinem Wagen hinweg: ich höre den Pfaffen

Klagen, daß sie bei Nacht und Tag ihm lästiger werden.

Unbedächtig sagte der Kater: Tut mir die Liebe,

Bringet mich hin zu den Mäusen! denn über Wildbret und alles

Lob ich mir Mäuse, die schmecken am besten. Und Reineke sagte:

Nun wahrhaftig, Ihr sollt mir ein herrliches Gastmahl genießen.

Da mir bekannt ist, womit ich Euch diene, so laßt uns nicht zaudern.

Hinze glaubt' ihm und folgte; sie kamen zur Scheune des Pfaffen,

Zu der lehmernen Wand. Die hatte Reineke gestern

Klug durchgraben und hatte durchs Loch dem schlafenden Pfaffen

Seiner Hähne den besten entwendet. Das wollte Martinchen

Rächen, des geistlichen Herrn geliebtes Söhnchen; er knüpfte

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