Hendrik Conscience - Die Dorf-Plage

Здесь есть возможность читать онлайн «Hendrik Conscience - Die Dorf-Plage» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: foreign_prose, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Die Dorf-Plage: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die Dorf-Plage»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Die Dorf-Plage — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die Dorf-Plage», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

– » Sie richtete die Augen gen Himmel und bewegte die Lippen zu einem stillen aber inbrünstigen Gebet.

In demselben Augenblick zeigte sich der Kopf eines Mannes an einem der Fenster, die nach der Straße zu gingen.

Es war Lukas, der mit gestrecktem Halse und fröhlichem Gesichte von außen ins Zimmer herein guckte.

Sobald er aber das Mädchen ansichtig geworden, das mit gefalteten Händen zum Himmel blickte, verschwand plötzlich der lachende Ausdruck seines Gesichtes und er blieb betroffen und mit stiller Bewunderung, die betende Jungfrau betrachtend, stehen.

– Wie zauberisch mußte ihre Gestalt jetzt auf ihn wirken, da sie, in bewußtloser Erhebung zu Gott, den feuchten Blick gen Himmel richtete; da der Glanz einer brünstigen Andacht und das milde Lächeln inniger Hingabe ihr feines, sanftes Gesicht umstrahlte!

– Lange noch wäre der Jüngling, in dieser Betrachtung versunken, am Fenster stehen geblieben; aber das Gebet des Mädchens war zu Ende und sie hatte den Kopf wieder geneigt, um ihren Gedanken aufs Neue nachzuhängen.

Lukas verschwand vom Fenster und einen Augenblick darauf wurde Clara von einem leichten Klopfen an der Hinterthüre überrascht. Sie wandte sich um und bemerkte ihren Freund Lukas, der sie durch Zeichen bat, doch ja kein Geräusch zu machen.

Sie ging auf ihn zu und er fragte sie mit leiser Stimme:

– »Clara, ist dein Vater schon auf?«

– »Nein, er schläft noch?« antwortete sie.

– »Du hast ihn wirklich noch nicht gehört?«

– »Nein.«

– »Mein Vater hat mich hergeschickt, um zu sehen, ob er ihn sprechen könne.«

Er faßte das Mädchen bei der Hand und indem er sie freundlich nach der Ecke bei der Thüre zog, lispelte er zu ihr:

– »Clara, du glaubst wohl errathen zu haben, was mein Vater dem deinigen vortragen will? Aber, nichts weißt du und das Schönste, das Allerschönste hast du doch noch nicht herausgewittert!«

– »Ach guter Lukas«, bat das Mädchen mit leuchtendem Auge, »so sag’ es mir doch. Ich habe die ganze Nacht kein Auge zugethan, und stets nur an dein Geheimniß gedacht, und dennoch bin ich damit noch nicht ins Reine gekommen.«

– »Und wenn du es gar gewußt hättest, Clara, würdest du noch viel weniger geschlafen haben. Auch ich habe eine schlaflose Nacht zugebracht – gerade weil ich es wußte. Es ist aber auch etwas, etwas so . . . , ach ich kann’s nicht sagen, etwas so Herrliches, daß man vor Wonne zehn Fuß in die Höhe springen möchte. Auch habe ich diesen Vormittag mehr Sprünge gemacht als an einem ganzen Kirmeßtag.«

– Clara sah ihn sehnsüchtig an und schien ihm die Worte aus dem Munde reißen zu wollen. Da veränderte Her plötzlich, Ton und Sprache:

»Mädchen, Mädchen, du möchtest es wohl gerne wissen, nicht wahr? ich glaub’s dir wohl und könntest du’s nur zur Hälfte errathen, mit Gewalt würdest du mich zum Reden zwingen: aber es darf nicht sein. Der Vater hat es verboten . . . «

»Du willst mir’s also nicht sagen?« fragte die Jungfrau mit einem Anfluge drohender Ungeduld.

– »Werde nicht böse, Clara; ich darf nicht. Denn sonst . . . Glaube mir, es läßt mir selber keine Ruhe, und mich zu erleichtern habe ich gestern Abend und diesen Morgen, sobald ich allein war, mehr als zwanzigmal es dir, als ob du gegenwärtig wärest, mit lauter Stimme verkündigt – aber dir, in leibhaftiger Gestalt, wie du jetzt vor mir stehst, dürfte ich es nicht heraussagen. Ach wüßtest du’s nur einmal, wie würdest du lachen und fröhlich sein!«

– »Geh nur deines Weges!« murmelte Clara, indem sie sich von ihm wegwandte; »bist, scheint’s, doch nur gekommen, mich zu plagen. Uebrigens, mein Vater kann jeden Augenblick aufstehen und er würde bös werden, wenn er dich hier überraschte.«

– »Warum? es hat mich ja mein Vater hergeschickt . . . und übrigens, sobald ich was höre, bin ich wie der Pfeil aus dem Zimmer.«

– »Thut nichts; ich bin verstimmt; wärst lieber weggeblieben!«

– »Komm her, Clara,« sprach der Jüngling, »ich will dir nun am Ende doch etwas davon sagen . . . ich kann’s nicht mehr länger verschließen, sonst ersticke ich daran. Aber wirst du wohl schweigen? deinen Vater nichts davon merken lassen?«

– »Sei unbesorgt; Mädchen verstehen sich besser auf’s Schweigen als Buben,« antwortete Clara, indem sie wieder näher herzutrat.

– »So? das sagst du wohl, damit ich selber schweigen möge? . . . Nun, schon wieder so ein griesgrämisch Gesicht? da kann ich unmöglich etwas Lustiges vorbringen.«

Конец ознакомительного фрагмента.

Текст предоставлен ООО «ЛитРес».

Прочитайте эту книгу целиком, на ЛитРес.

Безопасно оплатить книгу можно банковской картой Visa, MasterCard, Maestro, со счета мобильного телефона, с платежного терминала, в салоне МТС или Связной, через PayPal, WebMoney, Яндекс.Деньги, QIWI Кошелек, бонусными картами или другим удобным Вам способом.

1

Hageland heißt ein Strich in Belgien, der, unter den Stadtmauern von Aerschot und Diest beginnend, sich ins Limburgische, über St. Trond und Thienen (Tirlemont) erstreckt. Oberhalb Aerschot ist die Gegend am reizendsten.

2

Baes ist der vläm. Ausdruck für Schenkwirth.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Die Dorf-Plage»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die Dorf-Plage» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Hendrik Conscience - Ein gutes Herz
Hendrik Conscience
Hendrik Conscience - Was eine Mutter leiden kann
Hendrik Conscience
Hendrik Conscience - Siska van Roosemal
Hendrik Conscience
Hendrik Conscience - Rikke-Tikke-Tak
Hendrik Conscience
Hendrik Conscience - König Oriand
Hendrik Conscience
Hendrik Conscience - Eine Stimme aus dem Grabe
Hendrik Conscience
Hendrik Conscience - Die hölzerne Clara
Hendrik Conscience
Hendrik Conscience - Der Geizhals
Hendrik Conscience
Hendrik Conscience - Baas Gansendonck
Hendrik Conscience
Hendrik Conscience - Die blinde Rosa
Hendrik Conscience
Hendrik Conscience - Die beiden Freunde
Hendrik Conscience
Отзывы о книге «Die Dorf-Plage»

Обсуждение, отзывы о книге «Die Dorf-Plage» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x