Roy Palmer - Seewölfe Paket 8

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Seewölfe Paket 8: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Hafen erbebte plötzlich, als die Galeeren das Feuer auf die englischen Schiffe eröffneten. Gelbrote Blitze zuckten auf, ein wildes Donnern rollte über die Reede, und die beiden ersten Galeeren spien ihren tödlichen Eisenhagel aus. Gewaltige Fontänen schossen aus dem Wasser, stiegen in den Himmel und fielen wieder in sich zusammen. Ein Orkan aus glühendem Eisen fegte über die «Isabella» weg, als die dritte Galeere ihre Salve abfeuerte. Die vierte Galeere schob sich auf das Flaggschiff der Engländer zu…

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Der Admiral schwieg und seine scharfen grauen Augen wanderten von einem Kapitän zum anderen.

Hasard wunderte sich insgeheim. Merkte keiner der anwesenden Kapitäne, daß der Admiral kräftig dabei war, seine eigene Wäsche weiß zu waschen?

Doch, einer hatte es bemerkt: Viceadmiral William Borough, Kommandant der „Golden Lion“ – nach Hasards Ansicht der beste Seeoffizier in dieser Kapitänsversammlung, ein Mann mit Rückgrat, klarem Verstand und seemännischem Geschick.

Borough sagte mit eisiger Stimme: „Ich darf meine Männer, Offiziere und mich wohl von Ihren Vorwürfen ausklammern, Sir. Zu dem Zeitpunkt, von dem Sie sprachen, stand die ‚Golden Lion‘ im Südkanal zwischen Las Puercas und Cadiz. Die Mündung des Rio San Pedro ist von dieser Position aus nicht sichtbar. Im übrigen haben meine Gefechtsbeobachter den strikten Befehl, den gesamten Rundumbereich ständig unter Kontrolle zu halten. Ich verwahre mich in aller Form dagegen, daß meine Offiziere und Männer als Schlafmützen, Trottel oder Versager bezeichnet werden!“

Der Admiral hatte die Augen zusammengekniffen. „Sie standen im Südkanal, während wir Cadiz beschossen? Verdammt, was hatten Sie da zu suchen, Mister Borough, Sir?“

Der Viceadmiral lächelte kalt. „Die ‚Golden Lion‘ kämpfte die Batterien des Forts San Sebastian nieder, Sir. Es liegt mir nicht, Frauen und Kinder und alte Leute zusammenzukartätschen oder deren Häuser in Schutt und Asche zu legen. Ich kämpfe gegen Soldaten, nicht gegen unschuldige Menschen. Außerdem darf ich Sie wohl daran erinnern, Sir, daß ich Sie bei den letzten beiden Kapitänsbesprechungen hier in diesem Raum danach fragte, wie unser Verband beim Angriff auf Cadiz vorgehen solle. Ihre letzte Antwort lautete: dem Flaggschiff folgen und auf alle Spanier feuern. Nach meiner Auffassung über ein solches Unternehmen ist das eine sehr magere Befehlsausgabe, wobei Ihr Aufmarsch weder voraus noch achteraus noch seitwärts gesichert war. Ich betone in diesem Falle das Wort ‚seitwärts‘, denn die spanische Kriegsgaleere griff Ihr Flaggschiff von der Seite her an.“

„Was soll das heißen?“ fragte der Admiral scharf.

„Das soll heißen, daß Sie es versäumten, für eine genügende Flankensicherung zu sorgen, Sir. Ihre Vorwürfe bezüglich der Ausgucks mögen berechtigt sein, aber wenn Sie in einer Formation segeln, in der Ihre eine Flanke – die Feuerleeseite – ungedeckt ist, dann müssen Sie sich nicht wundern, wenn der Gegner an dieser Stelle angreift. Und das haben Sie zu verantworten, Sir, nicht die Kapitäne.“

Der Admiral bewahrte mühsam seine Fassung. „Soll das eine Kritik an meinen Maßnahmen sein, Mister Borough, Sir?“

„Sie haben doch gar keine Maßnahmen getroffen, Sir“, erwiderte Borough unerschrocken. „Aber bitte, wenn Sie meine Hinweise als Kritik auffassen, dann ist das Ihre Sache.“

„Sie steuern Kollisionskurs, Mister Borough, Sir“, sagte der Admiral drohend. „Denn Sie haben hier nicht zu kritisieren, sondern zu gehorchen. Ihr Alleingang im Südkanal war bereits eine Insubordination, wenn nicht deutliche Mißachtung meines Befehls, dem Flaggschiff zu folgen.“

„So?“ fragte der Viceadmiral mit kaltem Hohn. „Dazu darf ich feststellen, daß ich am Tampen des Verbandes hing. Oder hatten Sie eine Reihenfolge festgelegt? Nein, das hatten Sie nicht. Also bildete ich den Schluß, zumal sich die Kapitäne und Kommandanten der anderen Schiffe in die Haare gerieten, welche Positionen sie hinter dem Flaggschiff einnehmen sollten. Ich ließ ihnen als höflicher Mensch den Vortritt.“

Mit arroganter Stimme fragte Kapitän Seymour: „Sie waren wohl zu feige, die Degenspitze unseres Verbandes zu sein, Mister Borough, Sir?“

„Die Degenspitze?“ Der Viceadmiral grinste geringschätzig. „Diese Position übernimmt doch wohl ein Flaggschiff, oder?“

„Mein Schiff segelte hinter dem Admiral“, erklärte der Gockel Seymour und reckte die Brust, „um jederzeit bereit zu sein, dem Flaggschiff in gefährlichen Situationen beizustehen.“

„Wie im Falle der Kriegsgaleere, nicht wahr, mein lieber Seymour?“ sagte der Viceadmiral gemütlich. „Aber da waren Sie wohl zu sehr damit beschäftigt, Ihre Artillerie auf wehrlose Frauen und Kinder abzufeuern. Hatten Sie denn Verluste, mein Guter? Wurde Ihre Kanonade von der Stadt aus beantwortet?“

„Natürlich nicht“, erwiderte Kapitän Seymour von oben herab. „Der Feind hatte unserem trefflichen Feuer nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen.“

„Na, wie sollte er auch, mein lieber Seymour! Es wäre städtebaulich wirklich ein Novum, in die Bürgerhäuser Kanonen einzubauen, woraus folgert, daß Sie mit Ihrer Degenspitze an völlig nutzlosen Stellen herumgestochert haben!“

Der Admiral schaltete sich wieder ein, ziemlich gereizt.

„Das zu beurteilen, steht Ihnen nicht zu, Sir!“ fauchte er.

Jetzt wurde der Viceadmiral massiv.

„Ich wurde von diesem Perückenkapitän der Feigheit bezichtigt und stelle dazu fest, daß nur zwei Schiffe echte Feindberührung hatten – die ‚Isabella‘ des ausgezeichneten Kapitäns Killigrew und meine ‚Golden Lion‘. Mit echter Feindberührung meine ich das Gefecht mit einem wehrhaften, soldatischen Gegner, bei dem mir selbst die Kugeln um die Ohren fliegen, nicht aber das sinnlose Draufloshämmern auf Häuser, in denen Frauen und Kinder wohnen, die sich nicht wehren können. Eine solche Kriegsführung ist eines Soldaten Ihrer Majestät der Königin unwürdig!“

In der Admiralskammer brach tumultartiger Lärm los. Noch während er tobte, stand Hasard mit lächelnder Gelassenheit auf – ein Riese, der sich etwas ducken mußte, um mit dem Kopf nicht gegen die Dekkenbalken zu stoßen.

Der Lärm verstummte. Verärgerte, empörte, wütende Gesichter starrten zu ihm hoch – mit Ausnahme des Viceadmirals.

Hasard sagte: „Ich darf mich empfehlen, Gentlemen. Mein Vormars wurde zerschossen, und eine Menge Arbeit wartet auf mich. Im übrigen teile ich Viceadmiral Boroughs Ansichten über eine Kriegsführung, die Frauen und Kinder und Wehrlose verschont. Statt deren Häuser zu zerschießen, sollte man sein Feuer besser auf die Forts und Batterien konzentrieren …“

„Sie schaffen es ja noch nicht einmal, eine Kriegsgaleere zu versenken!“ unterbrach ihn Kapitän Seymour höhnisch. „Sie lassen diese Galeere sogar noch davonrudern!“

„Richtig, Mister Seymour, ich bewundere bei Ihrer sonstigen Schlafmützigkeit, daß Sie das bemerkt haben“, erwiderte Hasard ruhig. „Offensichtlich reicht aber Ihr Verstand nicht aus, eine solche Handlungsweise zu begreifen. Ich erkläre es Ihnen gern. Galeeren werden mittels der Muskelkraft angeketteter Sklaven vorangetrieben. Ein angeketteter Mann ist für mich ein wehrloser Mann. Wenn ich eine Galeere versenke, dann verurteile ich diesen Mann zu einem erbärmlichen, furchtbaren Tod. Ich bin kein Henker und erst recht kein Mörder.“

„Pah!“ erklärte Kapitän Seymour. „Das sind doch alles nur Verbrecher! Abschaum ist das, Gesindel …“

Hasard umrundete mit zwei Sätzen den Tisch, packte den Perückenkapitän am Kragen, riß ihn hoch, schüttelte ihn und drückte ihn mit eiserner Faust gegen einen hölzernen Stützpfosten.

„Sagten Sie Gesindel, Sie Hampelmann?“ fauchte er. „Dann lassen Sie sich von Admiral Drake erklären, welche Männer mein Bootsmann und ich vor über sieben Jahren als Rudersklaven von einer spanischen Galeere befreiten! Das waren gute, tapfere englische Seeleute, die kämpfend und zum Teil schwerverwundet vor der irischen Küste in spanische Hände gefallen waren! Bei Gott, Scheißkerle wie Sie sollten wie räudige Hunde davongejagt werden, Sie sind eine Beleidigung für die englische Marine!“

Und dann klatschten zwei Ohrfeigen, und dem Kapitän flog die Perükke vom Kopf. Aus der Perücke stieg eine Puderwolke. Die Kopfhaut des sehr ehrenwerten Kapitäns hingegen war recht grau. Und da er auf dem Kopf geschwitzt hatte, war das Grau da und dort der helleren Hautfarbe gewichen, woraus zu schließen war, daß Robert Seymour, Kommandant Ihrer Majestät Schiff „Dreadnought“, mit Wasser und Seife auf Kriegsfuß stand und daher keineswegs als ein Muster der Reinlichkeit bezeichnet werden konnte.

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