Gertrude Aretz - Gesammelte Werke

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Gertrude Aretz war eine deutsche Historikerin, bekannt für das Schreiben von Biographien berühmter historischer Persönlichkeiten wie Napoleon Bonaparte, Elisabeth I., Kaiserin Katharina II und anderen.
Diese Sammlung enthält:
"Berühmte Frauen der Weltgeschichte" – Jede Frau in diesem Buch spielte eine Rolle in der Geschichte ihres Heimats oder in der Weltgeschichte.
"Königin Luise" – Dieses Buch erzählt über das Schicksal von Königin Luise nicht nur als Frau von Friedrich Wilhelm III, sondern auch über ihre persönlichen Erfahrungen, Leiden und die Opfer, die sie für den Aufstieg Preußens gebracht hat.
"Elisabeth von England" – Lebensgeschichte der der mächtigen jungfräulichen Königin
"Glanz und Untergang der Familie Napoleons" – Napoleon Bonaparte wäre nicht das, was er wurde, wenn seine Familie nicht wäre. Dieses Buch erzählt Ihnen von seinen Verwandten und ihrem enormen Einfluss auf die Geschichte Europas.
"Die elegante Frau" – Die Geschichte der Eleganz durch die Linse der Mode der verschiedenen Jahrhunderte

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Die berühmtesten Maler und Bildhauer verewigten diesen Dämon Weib unzählige Male in ihren Bildern und Büsten zur Freude des Königs und der Lola selbst. Aber wehe, wenn sie es sich einfallen liessen, ihre Schönheit nicht voll zu Worte kommen zu lassen, wenn sie der Karikatur den Vorzug gaben. Und doch ist nie eine schöne Frau von der Karikatur so zerzaust worden wie gerade diese auf die Macht ihrer körperlichen Reize so stolze Tänzerin. Eduard Furchs hat in seinem bereits erwähnten Werk über die Montez die meisten dieser äusserst amüsanten und zum Teil sehr wertvollen Blätter beschrieben, die die Geliebte Ludwigs I., die «deutsche Pompadour», verhöhnen. Eine köstliche Geschichte erzählt er unter anderem über ein lange Zeit vor dem König und Lola selbst geheimgehaltenes satirisches Oelgemälde, das Kaulbach von dem «Teufelsweib» malte. Es stellte die Tänzerin mit einer Schlange um den nackten Leib und einem Giftbecher in der Hand dar. «Die Tatsache», dass Kaulbach dieses Bild unter der Hand hatte, blieb dem König nicht verborgen, und eines Tages schoss er in seiner bekannten Weise in das Atelier Kaulbachs hinein. «Kaulbach, was höre ich, was haben Sie gemacht? Das ist eine Beleidigung, gegen mich auch! Warten Sie nur, das wird Ihnen die Lola gedenken!» Und ohne das Bild näher zu betrachten oder Kaulbach zu Wort kommen zu lassen, war er auch schon wieder hinaus. Der Maler, der wusste, wie schnell die heissblütige Tochter des Südens zum tätlichen Angriff überging, legte sich für alle Fälle vorsorglich einen tüchtigen Prügel neben die Staffelei.

Er hatte nicht lange zu warten. Eine knappe Stunde danach wurde die Tür aufgerissen, und Lola Montez erschien wutschnaubend, neben ihr die grosse Dogge, hinter ihr der König. Kaulbach, nichts Gutes ahnend, griff sofort nach seinem Prügel, im selben Augenblick hatte jedoch Lola auch schon ihre Dogge auf ihn gehetzt. Aber auch Kaulbach hatte einen Hund, einen riesigen Neufundländer. Dieser schoss ungerufen und ebenso plötzlich hinter der Staffelei hervor, Lolas Dogge an die Kehle. Das änderte die Situation. Die beiden Bestien hatten sich wütend ineinander verbissen und fuhren jäh in den Hof hinaus. Lola sauste in Angst und Wut hinter ihrem Hunde drein, der König ihr selbstverständlich nach und hinter diesem natürlich wieder Kaulbach. Dadurch nahm dieser Auftritt, der so bedrohlich begonnen hatte, plötzlich ein lächerliches Ende. Die beiden Hundebesitzer hatten die grösste Mühe, ihre vierbeinigen Verteidiger wieder auseinanderzubringen. Ein allgemeiner Rückzug schloss die bewegte Szene, das heisst nur für den Augenblick. Denn wenn auch Kaulbach das Bild der Oeffentlichkeit vorenthalten hatte, so wurde ihm trotzdem seine Kühnheit weder vergeben noch vergessen.

Trotz des grossen Einflusses, den Lola Montez auf den König ausübte, ist es ihr doch nicht gelungen, in die Gesellschaft der Aristokratie einzudringen, obwohl sie selbst als Gräfin Landsfeld eine Art Hof hielt und viele Leute von Bedeutung um sich versammelte. Aber die höheren Kreise mieden sie. Selbst die persönlichen Bemühungen des Königs in dieser Beziehung hatten keinen Erfolg. Man wollte nichts mit der kecken Abenteuerin, «dieser hergelaufenen Person» zu tun haben. Sie war keine Lady Hamilton, die es trotz ihres Vorlebens, trotz ihrer obskuren Herkunft so wundervoll verstanden hatte, mit ihrem Liebreiz, ihrer grossen Liebenswürdigkeit in den feudalsten Kreisen der englischen Aristokratie anerkannt und aufgenommen zu werden. Lola Montez vermochte ihre physischen und geistigen Gaben nur in den Dienst der sie anbetenden Männer zu stellen. Das bürgerliche Zeitalter war nicht tolerant wie das 18. Jahrhundert. Man wahrte in allem den Schein, wenn man auch im geheimen noch so lasterhafte Neigungen besass. Nach aussenhin durfte nichts zugegeben werden. Die Gesellschaft boykottierte Lola.

Selbst Männer, die in ihrem Hause ein- und ausgingen, bekamen oft die Verachtung zu spüren, die man der herausfordernden Abenteuerin entgegenbrachte. Viele verkehrten nur ganz geheim in ihrer Gesellschaft und gaben es niemals öffentlich zu, dass sie im Salon der königlichen Mätresse Gäste waren. Als Saphir – der bekannte Schriftsteller – in München Vorlesungen hielt, vermied er es lange Zeit, sich im Hause der Kurtisane zu zeigen, obwohl ihn der König direkt einlud, die Abendgesellschaften Lolas öfter zu besuchen. Saphir indes befürchtete, er könne von der öffentlichen Meinung boykottiert werden, und so ging er erst am letzten Tage seines Aufenthalts zu ihr. Andere allerdings rissen sich um die Gunst, in ihrer Nähe zu weilen, und es ist durchaus nicht übertrieben, wenn einer ihrer Schmeichler behauptet: «Die ersten Geister ihres Jahrhunderts zogen an ihrem Siegeswagen.»

Schliesslich aber hatte auch sie in München ihre Rolle ausgespielt. Im Februar 1848 schlug ihre Stunde. Als Görres, ihr grösster Feind und Gegner, gestorben und in München beigesetzt wurde, kam es zu erneuten Demonstrationen gegen die verhasste Favoritin, und diese Ereignisse verursachten ihre endgültige Verabschiedung. Einige Tage vorher schon hatte der König seine exzentrische Freundin aus der Hauptstadt entfernt, um Aergernisse zu vermeiden. Er hatte sie zu dem Arzt und Magnetiseur Justinus Kerner in das Kernerhaus nach Weinsberg gesandt. Kerner sollte ihr den «Teufel austreiben».

«Die Lola Montez kam vorgestern hier an», schreibt Kerner an seine Tochter, «und ich bewahre sie in meiner Wohnung bis auf weitere Befehle aus München. Drei Alemannen halten dort Wache; es ist mir ärgerlich, dass sie der König zuerst zu mir sandte, aber es wurde ihm gesagt, die Lola sei besessen und er solle sie mir nach Weinsberg senden, den Teufel aus ihr zu treiben. Interessant ist es immer. Ich werde sie magisch und magnetisch behandeln, eine starke Hungerkur mit ihr vornehmen. Sie bekommt täglich nur dreizehn Tropfen Himbeerwasser und das Viertel von einer weissen Oblate. Sage es aber niemand, verbrenne diesen Brief!»

Kerners Sohn Theobald, der die magnetischen Kuren des Vaters unterstützte, musste das «Satansweib» magnetisieren. Es nützte aber nichts. Der «Teufel» sass Lola in Fleisch und Blut. Sie war weder hysterisch noch geistesgestört und fühlte sich auch nicht im geringsten krank, um eine derartige «Teufelskur» auszuhalten. Besonders wird ihr die Hungerkur nicht gefallen haben. Jedenfalls machte sie wie immer kurzen Prozess und verschwand eines Tages heimlich aus Weinsberg. Sie tauchte noch einmal in München beim König auf und hoffte, er werde ihr wie immer zu Füssen liegen. Aber Ludwig schien sie seiner Protektion jetzt nicht mehr für wert zu halten. Es erschien das bekannte Dekret vom 17. März 1848, worin der König erklärte, «dass die Gräfin Landsfeld das bayrische Indigenat zu besitzen aufgehört habe.» Er kümmerte sich auch nicht weiter um sie. Nur mit pekuniären Mitteln unterstützte er sie noch eine Zeitlang, bis sie von England aus auf ihn eine sehr deutliche Erpressung machte. Von da an erhielt sie nichts mehr. Bald darauf heiratete sie in England und liess sich wieder scheiden, siedelte dann nach Amerika über, verheiratete sich dort noch zweimal und starb als Witwe eines Arztes in ziemlich dürftigen Verhältnissen im Jahre 1861, kaum 43 Jahre alt.

Kaiserin Elisabeth von Österreich

Inhaltsverzeichnis

Die Frau deren Leben durch tragische Unglücksfälle verdunkelt wurde die - фото 15

Die Frau, deren Leben durch tragische Unglücksfälle verdunkelt wurde, die selbst dem Mordstahl eines Anarchisten zum Opfer fiel, hat wenigstens eine überaus glückliche Kindheit gehabt. Sie kam am Weihnachtsabend des Jahres 1837 als drittes Kind des Herzogs Max in Bayern zur Welt. Man nannte sie Sissy, der passendste Name für die kleine, etwas knabenhafte Prinzessin, die wild wie ein Junge war. Gleichzeitig aber ist etwas Scheues, Schüchternes in ihr. Sie verlebte ihre Jugend in dem entzückend gelegenen Possenhofen am Starnbergersee. Die Liebe zur Natur, zu Blumen, Pflanzen und Tieren ist ihr angeboren. Auf dem Rücken eines Pferdes dahinzujagen, lernt sie schon früh, denn Herzog Max liebt es, mit seiner Lieblingstochter durch Feld und Wald zu streifen, manchmal zu Fuss, manchmal zu Pferd. Sissy lernt durch ihren Vater das Reiten und das Wandern – das Gehen, auf das sie später ebenso stolz ist als auf ihre Reitkunst. Sie meint, sie habe ihren charakteristischen federnden Gang nur daher, dass sie durch ihren Vater daran gewöhnt wurde, ihre Füsse durch lange Wanderungen zu trainieren. Sissy lernt noch vieles andere von ihrem Vater. Sie haben vieles miteinander gemeinsam, und Sissy steht ihm wohl von allen seinen Kindern seelisch und geistig am nächsten.

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