Gertrude Aretz - Gesammelte Werke

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Gertrude Aretz war eine deutsche Historikerin, bekannt für das Schreiben von Biographien berühmter historischer Persönlichkeiten wie Napoleon Bonaparte, Elisabeth I., Kaiserin Katharina II und anderen.
Diese Sammlung enthält:
"Berühmte Frauen der Weltgeschichte" – Jede Frau in diesem Buch spielte eine Rolle in der Geschichte ihres Heimats oder in der Weltgeschichte.
"Königin Luise" – Dieses Buch erzählt über das Schicksal von Königin Luise nicht nur als Frau von Friedrich Wilhelm III, sondern auch über ihre persönlichen Erfahrungen, Leiden und die Opfer, die sie für den Aufstieg Preußens gebracht hat.
"Elisabeth von England" – Lebensgeschichte der der mächtigen jungfräulichen Königin
"Glanz und Untergang der Familie Napoleons" – Napoleon Bonaparte wäre nicht das, was er wurde, wenn seine Familie nicht wäre. Dieses Buch erzählt Ihnen von seinen Verwandten und ihrem enormen Einfluss auf die Geschichte Europas.
"Die elegante Frau" – Die Geschichte der Eleganz durch die Linse der Mode der verschiedenen Jahrhunderte

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Die Darmstädter Damen wollten gleich am nächsten Tag weiterreisen, aber der König von Preussen schickte ihnen eine Einladung zur Tafel, und so mussten sie bleiben. Nicht ganz ohne Absicht war die Landgräfin nach Frankfurt gekommen. Im geheimen, ohne Wissen der beiden Prinzessinnen, waren bereits Verhandlungen zwischen Onkel Georg und Friedrich Wilhelm II. wegen der Verheiratung der Söhne des Königs angeknüpft worden. Gleich als Luise und Friederike den Salon des Königs betraten, wurde der Kronprinz von dem Liebreiz der beiden jungen Mädchen gefesselt. Graf Medem stellte den Kronprinzen vor. Friedrich Wilhelm wusste jedoch nicht, welcher von beiden er sein Herz schenken sollte. Schliesslich entschloss er sich für die ältere, denn der erste Eindruck ihrer Schönheit wurde bei näherer Bekanntschaft mit ihr noch stärker.

Schön, überaus schön war die Braut des Kronprinzen. Alle Zeitgenossen, ob Feind oder Freund, sind sich darüber einig. «Sie gehörte zu den Frauen, durch die alle Männer und Frauen hingerissen werden.» Auch Goethe war begeistert von ihrer Anmut, und er verstand gewiss etwas von Frauenliebreiz und Frauenschönheit.

An einem Wintermorgen, am 22. Dezember 1793, hielt die siebzehnjährige Prinzessin Luise ihren Einzug in Berlin. Im Sturm eroberte sie sich alle Herzen. Am 24. Dezember fand im Weissen Saal des Berliner Schlosses die Trauung statt. Kaum zwei Jahre später gab sie ihrem ersten Sohn das Leben, dem Prinzen Friedrich Wilhelm, dem nachmaligen König Friedrich Wilhelm IV.

Der Kronprinz lebte mit Luise wie ein glücklicher Privatmann. Er fühlte sich am wohlsten zu Hause im Familienkreis, denn er hasste das leere, hohle Geschwätz der Hofleute und alles steife Zeremoniell. Da er sehr pedantisch war, führte er ein äusserst gleichförmiges Leben, in dem jede Stunde ihre Bestimmung hatte. Für sich und die Seinen mied er jeden Glanz.

Während der alte König zu kränkeln begann, war dem Kronprinzenpaar ein zweiter Sohn geboren worden. Am 22. März 1797 hatte Luise dem Prinzen Wilhelm, dem späteren deutschen Kaiser Wilhelm I., das Leben gegeben. Natürlich vermehrte dies ihre Popularität. Aber sie verlebte auch damals schon qualvolle Tage. Am Hofe des alten Königs übte seine Mätresse, Gräfin Lichtenau, die aus niedrigsten Kreisen stammte, eine unbeschränkte Herrschaft aus. Auch Luise war gezwungen worden, der Vorstellung der Geliebten beizuwohnen, und fühlte sich dadurch tief verletzt. Kurze Zeit darauf starb der König, und Friedrich Wilhelm III. trat eine wenig erfreuliche Erbschaft an. Das Land steckte durch die Verschwendung des Hofes tief in Schulden, und es war für Preussen ein Glück, dass dieser sparsame Herrscher mit seinen einfachen, dem Prunk abholden Gewohnheiten zur Regierung kam.

Ein Ereignis in Luises Leben war die Begegnung mit dem Zaren Alexander I. Sie fand im Jahre 1802 in Memel statt. Die Eindrücke, die die junge Königin in jenen, nach ihren Worten «zauberhaften» Tagen von Memel empfing, waren so stark, dass sie in ihrem Tagebuch alles niederschrieb, was sie bewegte. Auch Alexander nahm aus diesen Tagen Erinnerungen mit sich, die ihm unvergesslich blieben. Luise soll in Memel ganz besonders schön und anziehend gewesen sein. Sie war 26 Jahre alt, in der Blüte ihres Weibtums. Es war kein Wunder, dass der junge Zar sie bewunderte. Nicht nur ihm ging es so. Graf Ségur, damals Adjutant Napoleons, wurde von der Königin Luise im Jahre 1803 empfangen. Er findet kaum Worte, den Eindruck zu schildern, den sie auf ihn machte. Vor allem fesselte ihn der Klang ihrer Stimme: «Es lag eine so harmonische Weichheit darin, in ihren Worten etwas so Liebenswürdiges, so rührend Hinreissendes ..., dass ich einige Augenblicke völlig betroffen war und mich einem jener Wesen gegenüber glaubte, deren entzückende und bezaubernde Bilder in den alten Fabeln geschildert werden.»

Vom Tage seiner Thronbesteigung an hatte König Friedrich Wilhelm das Bestreben, neutral zu bleiben. Er wollte sich nicht in die Streitigkeiten der Staaten mischen, und er hielt Preussen für stark genug, gegen den siegreichen Kaiser der Franzosen die Neutralität wahren zu können. Während ringsum die Welt im Kampf mit dem Gewaltigen stand, schien es, als nähme Preussen keinen Anteil an den Ereignissen. Friedrich Wilhelm meinte, die Neutralität, die im Basler Frieden von 1795 bestimmt worden war, streng aufrechterhalten zu müssen und war nicht zu bewegen gewesen, der Koalition vom Jahre 1798 beizutreten. Er hing genau so fest an diesem Vertrag wie später an dem russischen Bündnis. Von Tag zu Tag wuchs die Macht Napoleons, aber weder der König noch seine Diplomaten sahen darin für das kleine Preussen eine Gefahr. Nur Luise hegte seit längerer Zeit Zweifel an der Richtigkeit der Politik ihres Gatten und seines Kabinetts. Ihre Abneigung gegen den Emporkömmling hatte mit der Erschiessung des Herzogs von Enghien begonnen, aber sie beruhte zunächst auf menschlichem Mitgefühl gegenüber dem Opfer, nicht auf politischem Hass gegen Napoleon selbst. Erst als sie sah, dass Preussen immer mehr an Ansehen verlor, fasste sie den Entschluss, sich näher mit politischen Dingen zu befassen. Ganz aufgegangen aber sind ihre Zweifel an der Politik Preussens erst nach der zweiten Begegnung mit dem Zaren im Jahre 1805.

Jener Aufenthalt des klugen und äusserst raffinierten russischen Kaisers in Potsdam fand seinen Abschluss durch den berühmten Schwur der beiden Monarchen auf dem Sarge Friedrichs des Grossen. Dann stieg der Zar in seinen Reisewagen und fuhr von dannen, froh, das preussisch-russische Bündnis doch noch zustande gebracht zu haben. Luise war von diesem Bündnis begeistert. Allerdings stiegen ihr bisweilen leise Zweifel auf, dass der liebenswürdige Alexander vielleicht doch nicht die Tiefe der Seele besitzen könnte, die sie ihm zuschrieb. Vorläufig vermochte sie allerdings den König nicht zu beeinflussen, denn dieser unterzeichnete im Dezember 1805 einen Allianzvertrag mit Frankreich, dem der Austausch Hannovers zugrunde lag. Der preussische Minister Haugwitz war auf Grund des Vertrags mit Russland zu Napoleon geschickt worden, um ihm entweder den Frieden vorzuschlagen oder – wenn der französische Kaiser die Vorschläge nicht annähme – den Krieg zu erklären. Haugwitz war jedoch weder dem Kaiser noch Talleyrand gewachsen. Anstatt sich seines Auftrages zu entledigen, kehrte er mit einem Schutz- und Trutzbündnis mit Frankreich heim.

Inzwischen brachten die Waffen die Entscheidung. Die Russen wurden bei Austerlitz geschlagen. Die Nachricht erschütterte Luise aufs tiefste. Noch mehr aber enttäuschte sie die Flucht Alexanders nach der Schlacht. Zum erstenmal in ihrer Ehe gab es zwischen Luise und Friedrich Wilhelm heftige Auseinandersetzungen. Sie war der Meinung, dass nur eins nötig sei: «Das Ungeheuer (Napoleon) schlagen, zu Boden schlagen ...» Immer stärker wurde die Partei der Königin, und immer wieder versuchte man, den König zum Kriege zu überreden.

In der Folge wurde der Rheinbund geschlossen. Diesem Bündnis zufolge sagten sich sechzehn deutsche Fürsten vom Reiche los und wählten den französischen Kaiser zu ihrem Schirmherrn. Napoleon aber vergass es weder dem preussischen Kabinett noch dem König, dass sie seinem ersten Allianzvertrag so grosses Misstrauen entgegengebracht hatten. Ueberall hatte er Truppen stehen und rief dadurch die grösste Besorgnis in Berlin hervor. Plötzlich traf die Nachricht ein, dass er nun doch Hannover England angeboten habe. Seine Heere standen längst kampfbereit an den Grenzen und warteten nur auf den Befehl zum Vormarsch. Preussen hatte zu lange gezögert. Jetzt war es zu spät, einen Krieg mit Frankreich zu beginnen. Die Zeiten hatten sich geändert.

In dieser Lage stand auch Haugwitz der Königin zur Seite. Der Minister war von Napoleon wenig schmeichelhaft behandelt worden. Nun rächte er sich. Der König folgte dem Rate seines Ministers und erteilte am 9. August 1806 den Mobilmachungsbefehl. Am 17. September wurde der Krieg beschlossen.

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