Gertrude Aretz - Gesammelte Werke

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Gertrude Aretz war eine deutsche Historikerin, bekannt für das Schreiben von Biographien berühmter historischer Persönlichkeiten wie Napoleon Bonaparte, Elisabeth I., Kaiserin Katharina II und anderen.
Diese Sammlung enthält:
"Berühmte Frauen der Weltgeschichte" – Jede Frau in diesem Buch spielte eine Rolle in der Geschichte ihres Heimats oder in der Weltgeschichte.
"Königin Luise" – Dieses Buch erzählt über das Schicksal von Königin Luise nicht nur als Frau von Friedrich Wilhelm III, sondern auch über ihre persönlichen Erfahrungen, Leiden und die Opfer, die sie für den Aufstieg Preußens gebracht hat.
"Elisabeth von England" – Lebensgeschichte der der mächtigen jungfräulichen Königin
"Glanz und Untergang der Familie Napoleons" – Napoleon Bonaparte wäre nicht das, was er wurde, wenn seine Familie nicht wäre. Dieses Buch erzählt Ihnen von seinen Verwandten und ihrem enormen Einfluss auf die Geschichte Europas.
"Die elegante Frau" – Die Geschichte der Eleganz durch die Linse der Mode der verschiedenen Jahrhunderte

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Madame Récamier war in ihrer Kleidung dezenter und feiner als die - фото 10

Madame Récamier war in ihrer Kleidung dezenter und feiner als die herausfordernde Theresia Tallien. Sie schmückte sich niemals mit Diamanten; ihre ausgesucht einfache Eleganz vertrug nur Perlen. Ihre ganze Erscheinung hatte den Stempel des Lieblichen. Sie zog mehr an, als dass sie glänzte, und je länger man sie kannte, desto schöner erschien sie einem. Ihr Liebreiz war unaussprechlich. Reichhardt konnte sie auf einer ihrer «Assembléen» in der Chaussée d'Antin beobachten. Er sah sie tanzen «in einem Kleid aus weissem Atlas und feinen indischen Zeugen; sehr bloss, besonders hinten im schönen Nacken und Rücken». Ihr Teint «sei vollkommen durchsichtig» gewesen, so «dass man das Blut in den Adern rinnen sah». Neuere Forscher nennen sie «die Frau, die das Rokoko, wenn auch als Kind, noch erlebt hat und einen leichten Duft davon hinüberträgt in die neue Zeit, die ihre Grazie nicht abgestreift hat». Andere wieder sahen in ihrer Schönheit nicht die absolute Tugend und Unverdorbenheit, sondern ein gewisses Raffinement, tugendhaft zu scheinen, ohne es zu sein. Baron Trémont kannte sie, als sie auf dem Gipfel ihrer Frauenschönheit stand, als sie in Paris das grösste Aufsehen erregte und alle Zeitungen von ihrem Charme voll waren. «Es ist unmöglich», sagte er, «ein schöneres Gesicht zu haben. Aber wie entzückend es auch war, so waren es doch mehr die Züge einer Grisette als die einer vornehmen Dame. Nur der Ausdruck hatte nichts mit dem Gesichtsausdruck einer Grisette gemein. Madame Récamiers Gesicht war ausserordentlich bescheiden im Ausdruck, hatte indes nicht die Reinheit der Raffaelschen Madonnen, wie immer behauptet wurde. Es lag etwas Geziertes in ihr, und man merkte, dass sie absolut gefallen wollte. Ihre Augen waren schön, aber es fehlte ihnen an Seele ...»

Das war Madame Récamier mit zwanzig Jahren. Später entwickelte sie sich körperlich noch schöner. Sie bekam eine etwas vollere Figur, besonders eine herrliche Büste, die viele berühmte Bildhauer verewigt haben. In die Geschichte ist sie eingegangen als eine der schönsten Frauen, die je gelebt haben.

Germaine von Staël-Holstein

Inhaltsverzeichnis

Madame de Staël wie sie allgemein genannt wird war nicht allein die - фото 11

Madame de Staël, wie sie allgemein genannt wird, war nicht allein die bedeutendste französische Schriftstellerin ihrer Zeit, sie hat auch der Romantik Theorien, Ideen und Kritik verliehen. Sie war geistreich, wissend und klug. In ihrer Persönlichkeit vereinigten sich indes die stärksten Gegensätze, denn sie war gleichzeitig die Geistesschwester des Idealisten Rousseau und die Bewunderin des Zynikers Voltaire.

Frühzeitig entwickelte sich ihr Geist. Schon als Kind durfte sie an den Gesellschaften ihrer hochgebildeten Eltern teilnehmen. Der Vater war der grosse französische Finanzminister Necker, die Mutter eine äusserst begabte schöngeistige Frau. Die Necker führten in Paris ein grosses Haus. Germaine, die am 22. April 1766 geboren wurde, durfte bereits als Fünfjährige im Salon der Mutter erscheinen, in dem die bedeutendsten Männer der Wissenschaft und des Geistes verkehrten. So wuchs sie mitten unter Grössen wie Grimm, Marmontel, Saint-Lambert, Raynal, Buffon, Morellet auf. Das überaus temperamentvolle und begabte Mädchen war bald leidenschaftlich interessiert an den Gesprächen der Erwachsenen und machte sich deren Kenntnisse und Wissen zunutze. Im Salon eines Ministers und Staatsmannes vom Rufe Neckers werden gewiss die politischen Gespräche vor den literarischen den Vorzug gehabt haben. So wurden die Fähigkeiten und der Geist des jungen Mädchens anfangs auch hauptsächlich auf dieses Gebiet gelenkt. Mit fünfzehn Jahren bereits schrieb Fräulein Necker juristische und politische Abhandlungen. Ihre eigentliche schriftstellerische Tätigkeit indes begann im ersten Jahre ihrer Ehe mit dem schwedischen Gesandten am französischen Hofe, Baron von Staël-Holstein. Er stand geistig weit unter seiner klugen Frau. Sie hatte ihn auf den Wunsch ihrer Mutter ohne Liebe geheiratet. Die Ehe war höchst unglücklich, zumal auch der Baron seine junge Frau nicht liebte. Sie war ihm zu klug und nicht schön genug. Zwar hatte Germaine prachtvolle grosse Augen, aber ihre Züge waren derb, und die Gestalt war zu üppig. Nur der Charme ihres liebenswürdigen Wesens und ihr Geist setzten über die Mängel ihres Aeusseren hinweg. Beide Gatten trennten sich später in Güte, denn sie sahen ein, dass sie nicht für einander geschaffen waren. Frau von Staëls Herz verschloss sich indes nicht dem Manne, als er krank wurde. Sie pflegte ihn bis zu seinem Tode, der sechzehn Jahre nach ihrer Verheiratung erfolgte. In dieser langen Zeit hatten Gesellschaft, Literatur, Wissenschaft, Politik und die geistige Arbeit der Baronin von Staël- Holstein das ersetzt, was sie in ihrer Ehe vermisste. Bald war ihr Salon wie der ihrer Mutter einer der besuchtesten in Paris. Frau von Staël liebte Paris mit der Inbrunst des Künstlers, der nur dort Befriedigung findet, besonders das Paris der Revolution, die Frau von Staël als grosse Freiheitsschwärmerin mit Freuden begrüsste. Träumte sie doch für Frankreich eine Verfassung wie die englische. Und diese Hoffnung wurde von Männern wie Clermont-Tonnerre, dem Marquis de Montmorency, Malouet, Mounier und anderen, die in ihrem Hause verkehrten, geteilt, man politisierte und intrigierte bei Frau von Staël. Die Folge war, dass sie im Jahre 1792 dem Wohlfahrtsausschuss verdächtig und ihr Gemahl aufgefordert wurde, seine Gattin aus Paris zu entfernen. So zog sich Germaine von Staël-Holstein eine Zeitlang auf ihr elterliches Schloss Coppet am Genfersee zurück und blieb dort bis zum 9. Thermidor. Aber auch das Direktorium traute dieser klugen Frau nicht. Sie hörte nicht auf, alle diejenigen um sich zu scharen, die mit dem Verlauf der so verheissungsvoll begonnenen Revolution unzufrieden waren. Benjamin Constant, Cabanis, Roederer, Garat, Marie Joseph Chénier, Daunou und andere Anhänger der Opposition gingen bei Frau von Staël aus und ein. Und so sah sich die Verteidigerin der Freiheit aufs neue gezwungen, auf Befehl der Regierung Paris zu verlassen. Im Schlosse Coppet aber wurde sie aufs schärfste beobachtet.

Im Jahre 1797 schon kehrte sie wieder nach ihrem geliebten Paris zurück. Hier sah sie zum erstenmal den jungen Helden, den Sieger von Italien, den General Bonaparte, den sie in ihren Briefen an Freunde mit Scipio und Tankred verglich. Zu jener Zeit verblasste vor der Siegergestalt Bonapartes alles in den Augen der geistreichen Frau. Nichts kam ihm gleich. Er war der berühmteste Mann des Tages. Zwanzig gewonnene Schlachten wanden ihm ruhmvolle Lorbeeren um die Stirn. Alles war in ihm vereinigt: Genie, Edelmut, Tapferkeit, Jugend und Glück! Ihn umgab nicht allein der Zauber der Berühmtheit, sondern auch der Nimbus der Originalität. Er war nicht wie andere, kein Alltagsmensch. Sein Aeusseres schon hob ihn aus der Menge seiner Mitmenschen. Die hagere Gestalt war trotz aller Kleinheit imponierend; die tiefliegenden Augen in dem gelblichen Gesicht mit den langen dunklen Haaren verrieten Leidenschaft und Feuer. Mehr bedurfte es für eine so romantische Natur wie Frau von Staël nicht, um sich für ihn zu interessieren. Für sie war der General Bonaparte ein Halbgott. In seinen grauen Augen glaubte sie das Feuer für die Freiheit des Vaterlandes glühen zu sehen. Sie nannte ihn den besten Republikaner Frankreichs. Den Freiesten der Franzosen!

Wie bitter wurde diese kluge Frau in ihren Hoffnungen auf Bonaparte enttäuscht. Schon bei ihrer ersten Begegnung mit ihm zerfloss der Traum. Der General entsprach weder als Mensch noch später als Staatsmann ihren Erwartungen. In weiblicher Eitelkeit hatte sie im stillen gehofft, der berühmteste Mann des Tages werde die bedeutendste Schriftstellerin Frankreichs auszeichnen und auch als Frau nicht übersehen. Sie war enttäuscht. Der General beachtete sie kaum, als er ihr beim Minister Talleyrand vorgestellt wurde. Er sprach nur die notwendigsten Worte der Höflichkeit mit Frau von Staël. Sie hingegen war von seiner Person dermassen eingeschüchtert, dass sie, die sonst geistreiche, schlagfertige Frau, im ersten Augenblick kaum etwas auf seine Fragen zu antworten wusste. Als sie sich endlich etwas von ihrer starren Bewunderung erholt hatte, fühlte sie ein ausgesprochenes Angstgefühl in sich aufsteigen. Auch später, wenn sie sich in der Nähe Napoleons befand, wurde sie dieses schreckliche Gefühl nie los. Mit Lucien Bonaparte, der ihr sehr wohlgesinnt war, unterhielt sie sich oft darüber. Einmal sagte sie zu ihm: «Vor Ihrem Bruder (Napoleon) werde ich ganz blöd, weil ich ihm gefallen möchte. Ich weiss plötzlich gar nichts mehr, möchte mit ihm sprechen, suche nach Worten und drehe meine Sätze hin und her. Ich möchte ihn zwingen, sich mit mir zu beschäftigen, dabei bin ich in seiner Gegenwart dumm wie eine Gans.»

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