K. D. Beyer - Henkersmahlzeit

Здесь есть возможность читать онлайн «K. D. Beyer - Henkersmahlzeit» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Henkersmahlzeit: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Henkersmahlzeit»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Worum geht es?
Ein eiskalter Serienkiller sorgt für Angst und Schrecken im Ruhrgebiet, vor allem bei Sophie.
Mike, ihr neuer Nachbar erscheint ihr verdächtig. Gemeinsam mit dem Wissenschaftler Johannes macht sich Sophie auf Verbrecherjagd und wird selbst zur Gejagten.
Wasserleichen zwischen Essen und Duisburg werden zu Schlüsselfiguren und ein kluger Kopf kämpft bis zum bitteren Ende.
Wer soll dieses Buch lesen?
Nichts für zarte Gemüter!
Die Sogwirkung des Krimis führt den Leser in die dunkelste Vergangenheit der Protagonisten, lässt das Unwahrscheinliche Wirklichkeit werden und das Blut in den Adern gefrieren.
Was macht es spannend und einfach unwiderstehlich?
Ein Thriller wie guter Champagner zu einem edlen Mahl: geistreich und prickelnd, so süffig, dass man ihn bis zum letzten Tropfen genießen möchte.

Henkersmahlzeit — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Henkersmahlzeit», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Mit einer weit ausholenden Armbewegung wollte Sophie das sündhaft teure Smartphone in die Ruhr werfen. Dieses blöde Ding, das nichts als Hiobsbotschaften für sie bereit hielt!

„Mist - mein Umgang mit technischen Geräten – was sagt er über mich und meine Beziehungen aus …“

„Na, gut – wer weiß wofür es gut ist. Dann gehe ich eben in den Bunker!“ sagte sie trotzig. Seit die Kinder aus dem Haus waren, verbrachte sie mit anderen Sozialromantikern fast jede freie Minute in einem 75 Jahre alten Hochbunker, um aus dem alten, grauen Gemäuer einen Kulturbunker zu machen. Dort gab sie auch in einem gemütlich eingerichteten Raum auf der obersten Etage ein Mal in der Woche Yogaunterricht. Als Geburtstagsüberraschung hatten Freunde aus dem Verein diesen Ort der Meditation für sie renoviert. Der Boden war mit einem weichen grünen Teppichboden ausgestattet und die Decke war mit orangegelben Tüchern abgehängt. Es duftete immer nach Räucherstäbchen.

Der Koloss aus Stahl und Beton gehörte einem Kletterverein. Die Außenwände waren mit kunterbunten Klettergriffen übersät. Nur das geübte Auge erkannte Routen, die bis nach oben auf das flache Dach führten. Sophie war erstaunt, wie beliebt dieser alpine Sport hier im Ruhrgebiet war. Bei gutem Wetter war die Anlage immer sehr gut besucht. Man konnte glatt vergessen, weshalb diese meterdicken Mauern damals aus dem Boden gestampft wurden.

Sophie drosch enttäuscht mit der Faust auf den Baumstamm. Doch der körperliche Schmerz hatte keine Chance. Er konnte den verletzten Teil in ihr nicht überlagern und zum Schweigen bringen.

„Wo der Geist ist, ist die Energie … verdammt – ändere deine Gedanken!“ befahl sie sich ungeduldig.

„Ändere sie und du wirst dir selbst das Glück erschaffen, das du möchtest. Versuche es jetzt, gleich sofort! Ich weiß, dass du das kannst.“

Sophie schlich mit hängenden Schultern und gesenktem Blick langsam weiter.

„Hör auf so grimmig zu glotzen!“ Schimpfte sie laut vor sich hin. „Wenn du so grimmig glotzt, musst du dich nicht wundern, dass du so miese Laune hast. Akzeptiere endlich, dass es Dinge gibt, die du nicht ändern kannst.“ Sie hatte sich so sehr auf die Reise nach Mittel- und Südamerika gefreut! Und sie fühlte sich so urlaubsreif. Sophie seufzte und setzte nach. „Eine ganz, ganz tolle Yogalehrerin bist du! Wie glaubwürdig ist dein Geschwafel eigentlich, wenn du es selber nicht umsetzen kannst. Du scheinst von deinen eigenen Worten nicht wirklich überzeugt zu sein, wenn es wirklich darauf ankommt!“

Wieso, wieso, wieso immer ich?

Resigniert glitt sie auf die regennasse Bank.

„Lass‘ es einfach geschehen – du wirst es nicht ändern und du kannst es auch nicht ändern! Was genau mache ich eigentlich immer falsch? Was habe ich noch immer nicht kapiert?“

„Hallo Sophie, meditierst du?“ Sophie war so mit sich selbst beschäftigt, dass sie nur stur geradeaus auf das Wasser gestarrt hatte und gar nicht mitbekommen hatte, dass ihre Freundin Vera von links mit dem Fahrrad angebraust kam. Mit geröteten Wangen und zerzausten Haaren sprang Vera vom Rad. Sie lehnte es an einen Baum und ging mit ausgebreiteten Armen auf Sophie zu.

Sophie erhob sich schnell, um sie zu umarmen.

„Du wirkst absolut tiefenentspannt!“

Ach, wenn Vera wüsste …

Was nützte denn der ganze Groll? Sie nahm sich mal wieder selbst viel zu wichtig.

„Hast du Lust auf eine Tasse Tee bei mir zu Hause?“

Veras gute Laune übertrug sich allmählich auf Sophie.

„Sehr gerne! Ich wollte jetzt gerade auch nach Hause gehen.“

Vera war beinahe 20 Jahre jünger als Sophie. Obwohl die beiden Frauen so unterschiedlich wie Tag und Nacht waren, verband sie eine tiefe, herzliche Freundschaft.

Vera schob ihr Fahrrad lässig mit der rechten Hand neben sich her. „Schau mal, der große schwarze Fleck ist immer noch da“, sagte Sophie, als sie am Wanderparkplatz vorbei kamen.

„Ja, und es ist mir noch immer unbegreiflich, wie man so blöd sein kann, mit brennenden Spiritus-Rechauds im Kofferraum Auto zu fahren. Der Mann vom Partyservice stand wohl ziemlich unter Zeitdruck.“

In einer lauen Sommernacht war gegen 23 Uhr innerhalb kürzester Zeit ein Auto an dieser Stelle in Flammen aufgegangen. Auf dem Asphalt war noch immer die große Brandspur zu sehen. Sophie und Vera machten einen ihrer gemeinsamen Nachtspaziergänge, als sie schon von weitem die Flammen, den Rauch und den Gestank geschmolzenen Gummis bemerkten. Kein Fahrer war weit und breit zu sehen. Die Autokennzeichen fehlten, Fahrgestell-Nummer und Motornummer waren unkenntlich gemacht und brauchbare Fingerabdrücke gab es auch nicht. Das ausgebrannte Wrack konnte somit keinem Halter zugeordnet werden. Die verkohlten Brötchen ließen auch keinerlei Rückschlüsse auf irgendeinen bestimmten Bäcker zu, den man hätte fragen können.

Die Brandursache waren offensichtlich die brennenden Spiritus-Rechauds, die die Nudeln, das Gemüse und das Fleisch auch während der Fahrt warm halten sollten. Nachdem die Ermittlungen nach möglichen Feiern in der Umgebung, die kein bestelltes Essen erhalten hatten, keine Ergebnisse brachten, wurde das Verfahren eingestellt.

„Seltsam“, meinte Sophie nachdenklich, „manchmal glaube ich, dass mit diesem mysteriösen Auto alles angefangen hat. Seither passieren Dinge, die vorher noch nie hier passiert sind. Verbrechen passieren immer anderswo, nie vor der eigenen Haustür.“

„Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun. Du siehst Zusammenhänge, wo gar keine sind. Hier wird bestimmt auch wieder bald Ruhe einkehren! Wir geben unser Bestes“, sagte Vera und legte ihrer Freundin beschwichtigend den linken Arm um die Taille.

„Erzähl mir lieber, wie denn dein neuer Nachbar so ist!“ sagte sie, um sie vom Thema abzulenken.

„Keine Ahnung ... er hat sich bei mir noch nicht vorgestellt. Hast du ihn schon gesehen? Wie sieht er denn aus?“

„Interessanter Typ – grau meliert, fährt immer sehr früh morgens mit seinem Porsche los …“

„Dann weiß die neugierige kleine Polizistin ja schon mal wieder viel mehr als ich! Du solltest dich lieber um deine Frauenleichen kümmern, als um quicklebendige Männer! Zwei Tote innerhalb eines Monats sind schon ungewöhnlich, findest du nicht?“

Vera blickte sie ernst an und nickte leicht.

Sie waren bei ihr zu Hause angekommen. Vera stellte das Fahrrad in die Garage, bevor die beiden in die kleine Dachgeschosswohnung im vierten Stock stiegen. Auf dem Küchentisch stand eine große Blechdose, die Vera geschickt öffnete. Sofort strömte ein feiner Hafer-Karamell-Duft in Sophies Nase, während Vera sich um den Tee kümmerte.

„Haferplätzchen – greif‘ zu …“

Wieso konnte das Leben nicht nur aus Haferplätzchen und Tee bestehen? Nach dem dritten Keks seufzte Sophie und wiederholte:

„Zwei tote Frauen innerhalb von vier Wochen … und das auch noch genau hier, praktisch direkt vor deiner Nase!“

Vera legte ihr angebissenes Haferplätzchen, auf ihre Serviette und sagte beschwichtigend:

„Glaub‘ mir, wir tun alles, was in unserer Macht steht. Mehr darf ich dir dazu, wie immer, nicht sagen, Süße!“

„Da bin ich ja nun überhaupt nicht beruhigt. Man erfährt ja aber auch gar nichts: wie wurden sie ermordet, war es derselbe Täter …?“ bettelte Sophie.

„Du schaust zu viele Krimis.“

„Mag ja sein … aber, ganz ehrlich Vera, wie soll ich mich denn verhalten, wenn zum Beispiel ich morgen diesem Monster begegnen würde? Wenn ich wüsste, wie der tickt, was der plant und vorhat, könnte ich mich vorbereiten, gewisse Orte meiden. Dann müsste ich auch nicht mehr hinter jedem Busch Gefahr wittern. Oder jedem mit Misstrauen begegnen. Da wohnt doch dieser komische Typ in dem alten einbruchgefährdeten Häuschen. Kürzlich habe ich ihn dabei erwischt, wie der seinen Müll in unseren Mülleimer gestopft hat. Sieht der nicht furchterregend aus, dieser komische Kerl? Er könnte doch ….“

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Henkersmahlzeit»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Henkersmahlzeit» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


K. D. Beyer - Marsmonde
K. D. Beyer
K. D. Beyer - Der Nashornkäfer
K. D. Beyer
K. D. Beyer - Schneckenpost
K. D. Beyer
K. D. Beyer - Mori Memento
K. D. Beyer
K. D. Beyer - Morphosen
K. D. Beyer
Bernd-M. Beyer - 71/72
Bernd-M. Beyer
Bernd-M. Beyer - Helmut Schön
Bernd-M. Beyer
Claire Beyer - Revanche
Claire Beyer
Severin Beyer - New Hope City
Severin Beyer
Отзывы о книге «Henkersmahlzeit»

Обсуждение, отзывы о книге «Henkersmahlzeit» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.