Billy Remie - Im Land der Schatten

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Die Reise ihres Lebens führt die Männer des M'Shier Ordens über das Meer zu gespenstischen Insel und wilden Eislandschaften. Im Land des Schnees lauert bereits ein alter Feind auf sie, der nach der Macht des Blutdrachen trachtet. Und während sie versuchen, zu überleben, droht die größte Gefahr innerhalb ihrer Gemeinschaft, denn Eifersucht macht Freunde blind, und Missverständnisse lassen den Zusammenhalt wanken. Allahad, der einstmalige Meuchelmörder, steht vor der Frage seines Lebens: Kann er die Vergangenheit ruhen lassen und den hartnäckigen Jäger Luro so lieben, wie dieser es von ihm verlangt, um nicht nur diesen, sondern auch sich selbst zu retten?
*Gay Fantasy Romance

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Jetzt spürte er es, spürte das Bekannte, dessen Präsenz er die ganze Zeit, seit sie die Insel betraten, hatte fühlen können. Es war der Geist des Drachen gewesen, der nach ihm gerufen, ihm zugeflüstert hatte.

Einem Impuls folgend, fragte er leise: »Wer bist du?«

Der Drache antwortete, indem er seine Sprache in Desiderius‘ Gedanken zu Worten formte, die auch er verstehen konnte. Die dunkle Stimme war mehr ein Dröhnen, ein gewöhnungsbedürftiger Schmerz in den Schläfen.

»Wer ich bin?« Der Drachen lachte grollend in sich hinein. Er stand auf und drehte sich um sich selbst, er ließ seine anmutige Gestalt erkennen und beugte sich dann weit zu Desiderius hinab, legte fast den Kopf auf den steinernen Boden der Grabkammer, damit sie sich in die Augen sehen konnten.

»Ich bin du«, erklärte der Drache, »und du bist ich …«

9

Der Drache spie Feuer und brannte den Stamm nieder.

Frauen, Kinder, Männer schrien unter Pein, als sie bei lebendigem Leibe verbrannt oder gefressen wurden. Glutrote Flammen brannten ihnen die Haut von den Knochen. Der Gestank von heißer Erde, Schwefel, von verkohltem Fleisch und Haar lag in der Luft, als Lugrain gefolgt von Bellzazar das Zelt der Mutter verließ.

Es war grauenerregend.

Ein Drache zeigte keine Gnade, alles was er mit seiner Schnauze nicht zu fassen bekam, fegte er mit Pranken und seinem mit Stacheln überzogenen Schwanz fort. Er lief über das Lager hinweg, nur um sich zu drehen und anschließend zurückzukehren. Seine Schuppen waren auf dem Rücken feuerrot und am Bauch sonnenblumengelb, in seinem Maul befanden sich Reihen von messerscharfen Zähnen, so groß und dick wie ein ausgewachsener Männerarm, das Blut seiner Opfer tropfte ihm aus dem Maul, seine bernsteinfarbenen Augen besaßen geschlitzte Pupillen, die Lugrain sofort ins Auge fassten, als er auf das zerstörte Lager hinausgetreten war.

Das Ungetüm drehte sich zu Lugrain um und brüllte ihm angriffslustig entgegen.

Bellzazar packte Lugrain ängstlich am Arm. »Lugrain …«

Sie mussten ihn töten. Lugrain wusste, dass es ansonsten kein Entkommen gab. Schon Tage zuvor hatte er bemerkt, dass der Drache einen ungewöhnlich aufgedunsenen Bauch hatte. Es musste sich um ein Weibchen handeln, das Eier gelegt hat und sich von dem Stamm in der Nähe bedroht fühlte.

Wo war der Bulle?

Drachen blieben zusammen, ein Leben lang. Wenn das Weibchen bereits Eier besaß, war der Drachenbulle nicht weit. Und wenn dieser kam, sah es wirklich ausweglos aus.

»Wir müssen sie weglocken«, hörte er sich sagen. Er drehte sich zu Bellzazar um, hinter diesem stand Brathen zusammen mit Carrfee und Surrath, die ungläubig und versteinert den Drachen anstarrten.

»Die Klippen!«, beschloss Lugrain. »Zazar, begleite mich.«

Niemanden sonst hätte er mehr vertraut. Nicht, weil Bellzazar ein guter Krieger gewesen wäre, was er wegen seiner geringen Erfahrung gewiss nicht war, sondern weil er ihm vertraute. Anders als seinem Bruder. Denn noch immer stand aus, wer von ihnen im Frühjahr den Stamm anführen würde. Es wäre für Brathen ein leichtes, Lugrain dem Drachen zu überlassen. Und der Stamm hätte ihn deswegen nicht einmal mit Verachtung gestraft. Der Stärkere gewann, so was das nun mal.

Um seinen Bruder erst gar nicht in Versuchung zu führen, sagte Lugrain zu ihm: »Bring den Rest des Stammes in Sicherheit, wir locken den Drachen weg und töten ihn.«

Brathen ließ sich darauf ein, vermutlich, weil er hoffte, Lugrain würde tatsächlich den Tod finden.

Lugrain ließ es sich nicht nehmen, sich von seinem Geliebten zu verabschieden. Er drückte unter den giftsprühenden Augen seines Weibs, einen harten Kuss auf Surraths volle Lippen, die ihm so oft Trost, Lust und Liebe geschenkt hatten. Er sagte nichts, versprach nichts, was er nicht halten konnte, und ging.

Zu Pferd umkreisten Lugrain und Bellzazar kurz darauf das Drachenweibchen, das aus Furcht wütete und die Luzianer aus ihrem Revier vertreiben wollte. Schnell ließ sie sich ablenken und auf die beiden Reiter fixieren, die um sie herumritten und mit Speeren piekten.

Lugrain wusste, dass er sie so nicht töten konnte, er musste in ihr Herz stechen, jedoch war es schwer, unter einen Drachen zu gelangen ohne getötet zu werden.

Er zerrte Wanderer herum und brüllte Bellzazar entgegen: »Zu den Klippen!«

Die Pferde schnauften schwer, während ihre Hufe über die gefrorene Erde der Ebenen donnerten, hier und dort patschte eine nasse Pfütze, die noch nicht vom Frost erfasst worden war, Matsch klebte den Hengsten und Reitern schon bald an den Beinen. Der Drache spie ihnen Feuer hinterher, die Pferde gerieten in Panik, aber sie rannten dadurch nur umso schneller.

Die Klippen waren dem Lager fern. Die Mäuler der Pferde schäumten, als sie nach dem hastigen Ritt dort ankamen. Violett schimmerte die Küste in einem Sonnenstrahl, der sich durch die grauen Schneewolken drängte.

Wanderer kam schlitternd an der Klippenkante zum Stehen, weit unter ihnen brachen tosende Wellen, und dunkles Meerwasser traf auf schimmerndes Gestein.

Der Drache flog über sie hinweg, um über dem tobenden Meer zu drehen. Noch im Flug holte er tief Atem, Rauch sickerte aus seinen übergroßen Nasenlöchern.

Lugrain und Bellzazar trieben ihre Pferde auseinander, sodass der Feuerstrahl zwischen ihnen vorbeizog und den Stein verbrannte. Es roch nach Schwefel und versengtem Fell der Pferde, die schmerzvoll wieherten.

»Ruhig«, flüsterte Lugrain Wanderer zu. Er beugte sich nach vorne und strich seinem tierischen Freund über den kräftigen Hals, das Winterfell fühlte sich flauschig an. »Ganz ruhig, alter Freund. Es ist nur ein Drache.«

Die Stimme seines Herrn beruhigte Wanderer, er mahlte weniger mit den Kiefern und seine Augen schlossen sich halb.

Hinter ihnen drehte der Drache erneut um. Lugrain sprang von Wanderer und gab ihn frei.

Bellzazar schrie nach ihm, wollte ihn warnen. Aber Lugrain sah ihn bereits kommen und stellte sich dem Ungetüm mit einem Sperr in der Hand.

Während der Drache auf ihn zuflog, löste er den Knoten seines Umhangs, das Wolfsfell fiel auf den verbrannten Boden, von dem Rauch aufstieg.

»Lugrain, tu es nicht!«, schrie Bellzazar, der Lugrains Vorhaben zu erahnen schien.

Es war zu spät.

Der Drache flog über ihn hinweg und sein Maul schnappte nach ihm. Lugrain rollte sich unter den Drachen, mit beiden Händen hielt er den Speer und stieß zu. Die Spitze drang durch die Schuppen, der Drache brüllte auf – flog jedoch weiter.

Lugrain hielt sich an dem Speer fest, wurde unter Bellzazars Schreien von den Klippen gezogen und stürzte mit dem Drachenweibchen hinab.

Unzählige Augenblicke reihten sich aneinander, während er mit dem Drachen verkeilt nach unten fiel, er sah seinen Tod schon kommen, sah sich selbst am felsigen Strand zerschellen. Das Drachenweibchen griff nach ihm, wollte ihn und den Speer entfernen, dabei bohrten sich ihre Klauen in seinen Leib, sodass er Blut spukte und ihm schwarz vor Augen wurde. Sie fielen so ungünstig, dass der Drache ihn einfach unter sich begraben würde.

Und das Schlimme daran war, dass der Speer den Drachen noch nicht tötete. Er würde wieder aufstehen und vollenden, was er begonnen hatte.

10

Angst. Wut. Ungläubiges Entsetzen. Das Gefühl innerer Leere. All das und noch vieles mehr wechselte sich in Bellzazars Empfinden ab. Er wollte brüllen vor Schmerz, dann war die Furcht vor der Bedeutung des leeren Sargs doch zu lähmend für ihn.

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