D.G. Compton - Die Zeit-Moleküle

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Die malerischen, schmucken Bauernhäuschen des kleinen Dorfes Penheniot Village in der Grafschaft Cornwall sind nur trügerische Fassade. Emmanuel Littlejohn hat sie errichten lassen, um den wahren Charakter der Ansiedlung vor den Blicken neugieriger Touristen zu verbergen. In den Räumen der Bauernhäuser steckt sein Lebenswerk – Ausdruck seines Ehrgeizes, alles zu beherrschen. Auch die Zeit soll sich seinem Willen fügen. Und so hat er riesige Laboratorien eingerichtet, in denen das Rätsel der Chronoküle, der Zeitkörperchen, gelöst werden soll.
Englischer Originaltitel: Chronocules
© Übertragen ins Deutsche von Bodo Baumann

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Er hielt den beiden einen langen Vortrag (väterlich zwar, aber mit deutlicher Warnung) und schickte sie dann wieder fort. Dann diktierte er ein Memo in den Autosek, das am Anschlagsbrett ausgehängt werden sollte: Alle Ausflüge über die Dorfgrenze hinaus waren bis auf weiteres verboten. Vielleicht war es für diesen Anschlag bereits zu spät. Er hatte bereits einen Ordner voller Zeitungsausschnitte auf seinem Schreibtisch liegen, in denen flammende Proteste gegen das Dorf erhoben wurden. Und jetzt das … Er stand müde von seinem Schreibtisch auf und trat ans Fenster. Spitze Dächer, schöne, alte Bäume, hier und da Lichter aus kleinen Fenstern, in der Ferne das vom Mondlicht versilberte Wasser des Pill. Ein so idyllischer Friede konnte ja nicht von Dauer sein, hatte schon viel zu lange angehalten. Schließlich war der Friede von Anfang an eine Lüge gewesen, eine künstlich aufgebaute Täuschung. Und diese Täuschung zog ihren eigenen Unfrieden groß.

Er wendete sich schroff vom Fenster ab und ging rasch, mit gesenktem Kopf nach Hause, wo Mrs. Berman wie eine Mutter für ihn sorgte.

Trotz Silbersteins böser Vorahnungen blieb seine Nachtruhe ungestört. In St. Kinnow allerdings knallten die Fäuste auf die Tische, als Petes und Harrys Geschichte die Runde machte, und Fahrradketten schälten so manchen Span von unschuldigen Tischbeinen herunter. Doch der Anlaß war vage, so wenig unmittelbar und anschaulich. Es war lohnender, viel mehr high, wenn man seine Rachegefühle an den Schaufenstern und in den Läden an der Esplanade austobte.

Am nächsten Morgen war Professor Krawschensky schon vor Liza im Labor, obwohl sie dort eine halbe Stunde vor der festgesetzten Zeit auftauchte. Der neue Beschleuniger wurde eingebaut, eine neue Anordnung von Filtern wurde installiert. Der Professor trippelte auf sie zu und rang vorwurfsvoll die Hände.

»Immer, wenn ich Sie brauche, mein Kind, sind Sie nicht da. Nachmittags frei, abends ins Freie ausschwärmend … Arbeiten Sie noch für mich, oder täusche ich mich da?«

Er erwartete keine Antwort von ihr. Vielleicht war sein Vorwurf berechtigt. Vielleicht verbrachte sie zuviel von ihrer Zeit mit Roses. Einer der großen Vorzüge von Roses bestand darin, daß er immer beschäftigt war, aber nie arbeitete … Sie konnte sich keine bessere Lebensweise vorstellen. Sie sagte dem Professor, daß ihr das alles sehr leid täte.

»Leid? Was soll das bedeuten, es täte Ihnen leid? Letzte Nacht erlebte ich den Durchbruch, und es tut Ihnen leid.« Sie trat an ihren Platz vor dem Computer; aber er scheuchte sie fort. »Ich habe ihn einmal selbst gesteuert, also werde ich es auch das zweite Mal fertigbringen. Sie schauen zu. Manchmal glaube ich, daß Sie dazu am besten geeignet sind.«

Sie nahm auch das von ihm hin. Sie stellte sich ans Fenster, wohin er sie abgeschoben hatte, und sah zu. Er war so glücklich, während er den holographischen Beobachter aufstellte, so glücklich, daß sie nicht im Labor gewesen war, um ihm zu helfen. Und die ganze Zeit über verschmolz die Szene vor ihr mit den Bildern von gestern abend. Sie sah das weiße Ruderblatt, das Blut, den toten Schwan. Professor Krawschensky redete ununterbrochen, bombardierte sie mit Formeln, mit chronomischen Koeffizienten, mit neuen Ideen. Das war das Zeug, aus dem ihr Leben sich zusammensetzte, sich immer zusammengesetzt hatte.

»Unser Fehler, Kind, war es, daß wir die Pannen in der Wiedereintrittsperiode vermutet haben. Der Wiedereintritt ist gar nichts, so natürlich wie die Geburt und wahrscheinlich viel weniger schmerzvoll. In der vergangenen Nacht setzte ich den Hebel am anderen Ende an, unter der Voraussetzung, daß der molekulare Zusammenbruch beim Start passiert, gleich hinter dem sichtbaren Spektrum.«

Er fingerte am Okular. Sie war jetzt interessiert; zwang sich aber zur Ruhe, bis seine hypernervösen, alten Finger zurechtkamen.

»Da lag also mein Problem. Über das sichtbare Spektrum hinaus zu sehen.« Sie dachte sofort an den Barron-Lichtwellenunterbrecher; doch sie sagte kein Wort. »Was tat ich also? Ich benutzte den Barron-Lichtwellenunterbrecher. Er dehnte das Spektrum für mich aus. Nicht viel – nur eine hundertstel Sekunde. Dann war die Spektralverlängerung vorbei. Doch das genügte. Wenn ich mit Ultrazeitlupe filmte, war das genug.«

Endlich hatte er das Okular des Bildwerfers richtig eingestellt. »Nun passen Sie auf, Kind, passen Sie auf!«

Liza paßte auf. Im Beobachter flammte das Bild auf, ein Hologramm, das getreue Abbild eines viktorianischen Möbelstückes, ein unbezahlbares Stück, komplett mit rotem Samt, Quasten und gedrechselten Borden. Sie war entsetzt – Daniel mußte den Verstand verloren haben, als er sich von diesem Stück trennte. Oder hatte sie das Stück nicht in der Wohnung des Professors gesehen, gefüllt mit den kostbaren Erinnerungsstücken der Frau Professor? Sie sah, wie das Bild in Ultrazeitlupe verblaßte und dann wiederkehrte – das dauerte ungefähr so lange, wie man bis fünf zählt. Und das war das kurze Flackern, das jedem Start vorausging. Das Flackern dauerte ungefähr eine viertel Sekunde. Jetzt stabilisierte sich das Bild, so deutlich wie die Wirklichkeit, im Augenblick, ehe es in die chronomische Einheit hinüberwechselte.

»Hier habe ich das Spektrum ausgedehnt. Passen Sie auf, mein Kind. Ohne Lichtwellenunterbrecher wäre jetzt nichts mehr zu sehen.«

Und jetzt, in dem Moment vor der chronomischen Einheit, sah sie, was sich da veränderte. Die Quasten verblaßten, die Borde verwarfen sich, schienen in einen flüssigen Zustand überzugehen, die Intarsien aus Messing dehnten sich aus, als das Holz um sie herum … schmolz? Nicht das richtige Wort. Schrumpfte? Auch nicht besser. Sich verflüssigte, vermengte, verschrumpelte, verkohlte – kein Ausdruck wurde dem Anblick wirklich gerecht. Professor Krawschensky beugte sich vor und stellte den Bildbeobachter ab.

»Hier haben Sie ihn«, sagte er, »hier haben Sie den Moment des molekularen Zusammenbruchs. Dauernd lag die Lösung zum Greifen nahe vor uns. Warum wir immer glaubten, der Zusammenbruch geschehe dicht vor dem Wiedereintritt in unseren irdischen Zeitfluß, ist mir jetzt unbegreiflich.«

Liza war es durchaus begreiflich. Sie erinnerte sich an die vielen Diskussionen, die Streitgespräche. Sie erinnerte sich, daß man ihre Meinung verworfen hatte. Doch sie sagte nichts. Diese Dinge waren gar nicht so wichtig. Sie war jung. Sie hatte viel Zeit … (Hatte sie tatsächlich so viel Zeit? Waren die Tage denn nicht schon längst gezählt?) Sie konzentrierte sich wieder darauf, was der Professor ihr zu sagen hatte.

»Sobald dieser Fehler entdeckt war, Liza, war alles andere ein Kinderspiel. Ich brauchte ja nur den Übertritt in die chronomische Einheit zu verzögern und beim Wiedereintritt die Bremse etwas zurückzunehmen.« Er spreizte kühn die Hände. »Ich tat es. Während Sie abwesend waren, unauffindbar, unsere Zeit verschwendend, leistete ich das alles. Es klappt perfekt. Erlauben Sie, daß ich es Ihnen vorführe.«

Liza erlaubte es ihm. Er ließ Tische, Schirmständer und Zimmerpflanzen mit beeindruckender Zuverlässigkeit in die chronomische Einheit hinein- und herausgleiten. Die neue Technik funktionierte. Jedesmal. Selbst eine Wasserlilie aus Penheniot, die vom Professor mit japanischer Gewissenhaftigkeit in einer Milchflasche »arrangiert« wurde, verschwand und erschien wieder, ohne etwas von ihrer Frische zu verlieren. Liza war fasziniert. Gleichzeitig schämte sie sich, daß sie den alten Mann immer so gönnerhaft behandelt hatte. Es war sehr unfair von ihr gewesen, von einem bedeutenden Naturwissenschaftler auch noch zu verlangen, daß er eine bedeutende Persönlichkeit sein müsse. Nachdem lebende Materie erfolgreich in den Strom der Zeit versetzt und wieder zurückgeholt worden war, ließ der Professor nichts mehr zu wünschen übrig. Seine Theorien, sein ganzes Leben hatten hiermit ihr Bestätigung gefunden.

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