Clive Cussler - Packeis

Здесь есть возможность читать онлайн «Clive Cussler - Packeis» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Город: Berlin, Год выпуска: 2006, ISBN: 2006, Издательство: Blanvalet, Жанр: Триллер, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Packeis: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Packeis»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Militante Umweltschützer wollen einen Polsprung auslösen, um die Menschheit zum Umdenken zu bewegen. Durch einen Test werden katastrophale Ereignisse ausgelöst — ein als unsinkbar geltendes Frachtschiff verschwindet spurlos im Ozean, eine Herde Killerwale rastet völlig aus. Nur die in Sibirien tätige Paläontologin Karla Janos kennt das Geheimnis, wie die Kettenreaktion wieder zu stoppen ist. In höchster Not sollen Kurt Austin und seine NUMA die Welt vor der Auslöschung allen organischen Lebens bewahren …

Packeis — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Packeis», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Schroeder flüsterte Karla zu, sie solle sich beeilen. Während sie durch den gewundenen Felstunnel rannten, entschied Schroeder, dass sie nichts anderes tun konnten als zu flüchten. Der Lichtstrahl wurde schwächer, was darauf hinwies, dass die Leistung der Batterien nachließ. Er müsste sich schnellstens eine Position für einen Hinterhalt suchen, ehe sie sich verirrten oder tief im Berg ihr Licht erlosch und sie nicht mehr weiter vordringen konnten.

Sie gingen ungefähr zehn Minuten lang weiter. Die Luft war muffig, aber immer noch atembar, was den Schluss nahe legte, dass es einen Luftstrom mit Verbindung nach draußen geben musste. Die Höhle verengte sich, und Schroeder sah ein Stück voraus einen schmalen Spalt. Er schob sich durch diese Öffnung, und sein Fuß trat ins Leere. Er stürzte auf einen Abhang und rollte mehrere Schritte weit.

Er kroch ein Stück, hob seine Taschenlampe auf und richtete den Lichtstrahl auf Karla, die durch den Riss im Gestein blickte. Die Öffnung befand sich knapp zwei Meter über dem Boden. Karla war offensichtlich verwirrt. In der einen Sekunde war Schroeder noch vor ihr gewesen und hatte den Weg erkundet. In der nächsten war er schon verschwunden, die Taschenlampe flog durch die Luft, und sie hörte einen dumpfen Laut.

»Mir ist nichts passiert«, meldete er. »Sei bloß vorsichtig, es geht gleich steil abwärts.«

Sie schlängelte sich durch die Öffnung und rutschte langsam den Abhang herunter. Schroeder versuchte zu stehen.

Der Sturz hatte seinem verletzten Knöchel gar nicht gutgetan, und ein wahres Schmerzgewitter entlud sich in seinem Bein, als er sein Körpergewicht auf den Fuß verlagerte. Er stützte sich auf Karlas Schulter.

»Wo sind wir?«, fragte sie.

Schroeder untersuchte ihre Umgebung mit der Taschenlampe. Der Tunnel war rund zehn Meter breit und zehn Meter hoch. Ein Teil der Wand war zusammengebrochen und hatte das Loch freigelegt. Die Decke war gewölbt, und im Gegensatz zu der Höhle, durch die sie hierhergekommen waren, hatte diese einen Boden, der so flach und eben war wie ein Pfannkuchen.

»Das ist keine Höhle«, stellte Schroeder fest. »Das wurde von Menschenhand geschaffen.« Er richtete den Lichtstrahl auf die gegenüberliegende Wand. »Nun, es scheint, als ob wir Gesellschaft hätten.«

Lebensgroße Figuren von Männern und Frauen zierten die Wände. Sie waren im Profil gezeichnet, während sie in einer Prozession dahinzogen und Blumen, Krüge und Körbe voller Speisen trugen und Schafe, Kühe und Ziegen mithilfe großer, wolfsähnlicher Hunde vor sich hertrieben.

Die Frauen trugen lange, durchscheinende weiße Kleider und Sandalen. Die Männer waren mit Kilts und weit geschnittenen, langärmeligen Hemden bekleidet. Bäume und andere Grünpflanzen bildeten den Hintergrund der Parade.

Die Menschen hatten helle Haut, hohe Wangenknochen und schwarzes Haar, das die Frauen zu Knoten geflochten und die Männer kurz geschnitten trugen. Der Ausdruck ihrer Gesichter war weder richtig ernst noch ausgesprochen glücklich, sondern lag irgendwie dazwischen. Möglich, dass sie gerade einen Sonntagsspaziergang unternahmen. Die Farben waren so kräftig, als wären sie erst vor wenigen Tagen auf den Fels aufgetragen worden.

Die Gemälde bedeckten beide Wände. Keine Gestalt wiederholte sich. Die meisten waren jung, Teenager oder gerade über zwanzig, aber zu sehen war auch eine Anzahl von Kindern und alten Leuten, darunter grauhaarige Männer, die einen Kopfschmuck trugen und die Funktion von Priestern haben konnten.

»Es sieht aus wie eine religiöse Prozession«, sagte Karla.

»Sie tragen Geschenke für einen Gott oder für einen Führer.«

Schroeder stützte sich auf Karla, während er neben ihr herhumpelte. Sie gingen durch den Tunnel und konnten dabei feststellen, dass die Anzahl der Gestalten in die Hunderte ging »Auf jeden Fall tut es gut, Gesellschaft zu haben«, sagte Schroeder. »Vielleicht zeigen unsere neuen Freunde uns einen Weg nach draußen.«

»Zumindest sind sie eindeutig irgendwohin unterwegs. Sieh doch!«

Der Charakter der Wandgemälde hatte sich verändert. Neue Tiere tauchten auf — große, schwerfällige Lebewesen, die an Elefanten erinnerten, außer dass ein zottiger, graubrauner Pelz ihre Körper bedeckte. Die Tiere hatten hohe Schädel und verhältnismäßig kurze Rüssel. Einige besaßen Stoßzähne, die fast so lang waren wie ihre Körper und gebogen wie die Kufen von altmodischen Schlitten. Männer ritten auf den Tieren wie indische Elefantentreiber.

»Unmöglich«, sagte Schroeder.

Wie gebannt trat Karla näher heran, um die Kunstwerke besser erkennen zu können. In ihrem Eifer vergaß sie, dass Schroeder sie im Augenblick als Krücke benutzte. Er sank auf ein Knie.

»Tut mir leid«, sagte sie, als sie seine Schwierigkeiten bemerkte. Sie half ihm wieder hoch. »Weißt du, was diese Bilder bedeuten? Dass Angehörige einer hohen Zivilisationsstufe auf dieser Insel lebten, und das bereits Tausende von Jahren, bevor die Ägypter ihre Pyramiden bauten. Wahrscheinlich war die Insel damals noch mit dem Festland verbunden. Das alleine ist schon sensationell. Aber die Tatsache, dass sie offenbar wilde Mammuts domestiziert hatten, ist einfach unglaublich. Mein Aufsatz über die Ausrottung der Mammuts durch den Menschen ist Makulatur! Nach meiner Auffassung brauchten die primitiven Menschen die Mammuts als Nahrungsquelle und als Lieferanten von Knochen und Stoßzähnen zur Herstellung von Werkzeugen und Waffen. Was wir hier sehen, verrät uns, dass sie diese wilden Tiere als Lastenträger benutzten. Das dürfte die wissenschaftliche Entdeckung des Jahrhunderts sein. Ich glaube, wir können sämtliche Bücher über diese Zeit umschreiben.«

»Ich finde das Ganze sicher genauso aufregend wie du«, sagte Schroeder. »Aber ich glaube, wir sollten einen grundlegenden praktischen Aspekt nicht vergessen. Niemand wird jemals von dieser Entdeckung erfahren, wenn wir nicht irgendwie von hier wegkommen.«

»Entschuldige, aber das ist so …« Sie löste nur mit Mühe den Blick von den überwältigenden Wandmalereien. »Was sollen wir tun?«

Schroeder beleuchtete die Wand. »Das lassen wir uns von unseren Freunden erklären. Die hübschen jungen Damen da oben tragen Blumen in den Berg hinein. Ich schlage vor, wir überlegen uns, woher sie kommen, und sehen nach, ob dieser Tunnel nach draußen führt. Wie du sicher erkennen kannst, bin ich alles andere als fit genug, um als Läufer bei der Olympiade zu starten. Zudem gibt unsere Lampe bald den Geist auf.«

Karla warf einen sehnsuchtsvollen Blick auf die Gestalten.

»Du hast Recht. Gehen wir lieber weiter, ehe ich es mir noch anders überlege.«

Sie kehrten um. Sie hatten nur wenige Schritte gemacht, als sie Männerstimmen hörten, die russisch sprachen. Grisha und seine Männer hatten die Öffnung im Haupttunnel gefunden. Schroeder und Karla mussten abermals kehrtmachen und die andere Richtung einschlagen.

Schroeder verfiel in einen humpelnden Trab. Diese Gangart verstärkte den Druck auf sein geschwollenes Fußgelenk, aber er biss die Zähne zusammen und rannte weiter. Sich auf Karla zu stützen, half zwar, aber es bremste sie auch. Er empfahl ihr, die Taschenlampe auszuschalten. Der Lichtstrahl war mittlerweile so matt geworden, dass er so gut wie nutzlos war, allerdings war er immer noch hell genug, um ihren Verfolgern als Wegweiser zu dienen. Schroeder benutzte seine freie Hand als Führung, indem er mit den Fingern die Tunnelwand abtastete. Der Gang schien kein Ende zu nehmen.

Nach ein paar Minuten wurden die Stimmen lauter. Grisha und seine Bande waren ihnen dicht auf den Fersen. Schroeder versuchte, größere Schritte zu machen, aber diese Anstrengung störte die Koordination seiner Bewegungen und ließ sie letztendlich langsamer werden. Nicht lange, und er würde anhalten und Karla bitten müssen, die Flucht ohne ihn fortzusetzen. Er überlegte sich bereits, wie er auf ihren zu erwartenden Protest reagieren sollte, als Karla meinte: »Ich sehe Licht.«

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Packeis»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Packeis» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Clive Cussler - Atlantis Found
Clive Cussler
Clive Cussler - The Mayan Secrets
Clive Cussler
Clive Cussler - Plague Ship
Clive Cussler
Clive Cussler - Serpent
Clive Cussler
Clive Cussler - Golden Buddha
Clive Cussler
Clive Cussler - Crescent Dawn
Clive Cussler
Clive Cussler - Arctic Drift
Clive Cussler
Clive Cussler - Dragon
Clive Cussler
Clive Cussler - Czarny Wiatr
Clive Cussler
Clive Cussler - Blue Gold
Clive Cussler
Clive Cussler - La Odisea De Troya
Clive Cussler
Отзывы о книге «Packeis»

Обсуждение, отзывы о книге «Packeis» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.